Auf Allier und Loire mit Sack und Pack

Vor elf Jahren war ich mich beiden Kindern über Pfingsten auf dem Allier gewesen. Die beiden waren damals fünf und sieben Jahre alt. Dieses Jahr waren sie also sechzehn und achtzehn wie der kühne Rechner merkt. Was soll ich sagen, so schlimm konnte es in ihrer Kindheit nicht gewesen sein, Weiterlesen

Kanu-Testival in Iznang

Heute habe ich einen Abstecher zum Kanu-Testival in Iznang gemacht. Nein, nicht mit dem Boot, auf dem Landweg. Gepaddelt bin ich dort auch nicht, aber ich hatte ein sehr inspirierendes Gespräch mit Thomas Braun, seines Zeichen Kanubauer aus Friedberg in Hessen. Er erzählte mir über seine Art und Weise wie er an den Kanubau herangeht, dass er sehr detailverliebt sei und er einfach nicht anders könne. Seinen Booten sieht man es an. Wir waren uns einig über die Vorzüge der Wood and Canvas Bauweise und die Schönheit bei gleichzeitiger Robustheit und Nutzbarkeit. Während unseres Gesprächs wurden ständig Kunststoffboote ans uns vorbei getragen und zum Testen zum Wasser gebracht. Na ja, es muss noch viel Aufklährungsarbeit geleistet werden. Hier ein weiterer Versuch dies zu tun, der Link zu seiner neuen Website: https://www.thomas-braun-kanu.de

Frühsommer

Dieses Wochenende hatte ich Besuch von Jolanda. Den heutigen Sonntag haben wir dazu genutzt eine kleine Bootstour mit dem Guide zu machen. Den habe ich zur Zeit auch in Konstanz. Wir starteten vom Bootshaus des Kanu-Clubs und fuhren den Seerhein hinunter nach Ermatingen. Auf dem Rückweg machten wir eine ausgedehnte Pause, in der wir uns was zu Mittag zubereiteten, fotografierten, faulenzten und uns die Zeit vertrieben. Die Sonne hat schon richtig Kraft, aber es ging ein leichter Wind, so dass es nicht so warm wurde, wie angekündigt. Aber das störte uns nicht.

Von Sulz nach Horb

Vergangenen Sonntag waren Sabine, Charly und ich auf dem Neckar unterwegs.
Wir fuhren von Sulz nach Horb, mit einer ausgedehnten Pause bei der alten Holzbrücke bei Neckarhausen. Es war herrliches Frühlingswetter, der Pegel nicht all zu üppig, aber ausreichend.

Wieder mal Donau

Im Programm der Tübinger Paddelfreunde stand heute eine Donaufahrt. Ich habe mich dieser Gesellschaft angeschlossen. Für den Fall, dass der Mindestpegel von 65 cm in Beuron erreicht würde sollte die Fahrt ab Hausen gehen, für den anderen Fall hätten wir unseren Start nach Riedlingen verlegt. Ab dort gibt es diese Regelung, die ein übermässiges Paddleraufkommen eindämmen soll nicht. Aber wir konnten unsere Fahrt wie geplant in Hausen beginnen. Wir waren in fünf Booten unterwegs, vier Tandems und ich im Soloboot. Wir trafen und um 10.00 Uhr an der Einsatzstelle. Es war noch etwas nebelig und recht frisch. Bis wir aber das Versetzten der Autos hinter uns gebracht hatten und aufs Wasser gingen schien die Sonne. Von den drei Wehren, die zu überwinden waren haben wir zwei alle umtragen, eines sind wir teilweise runter gerutscht. In der Mittagspause sind diverse Koch- und Bratutensilien in Gang gesetzt worden. Die Sonne die sich mittlerweile verabschiedet hatte, tauchte auch wieder auf. Nach der Mittagspause hatten wir noch das Wehr von Dietfurt vor uns, was nicht zu befahren war. Danach kam das Ende des Donaudurchbruches mit dem Amalienfelsen. Kurz vor diesem befindet sich eine kleine vorblockte Stelle in einem Arm links einer Insel. Sabine und Charly wählten diesen Weg und hatte Spass an der Stelle. Nach dem sich das Tal dann geweitet hatte erreichten wir bald Laiz, unser Ziel für heute. Nach dem die Boote aufgeladen waren suchten wir noch ein nahes Café auf, denn das gehört zur Tradition.

Tübinger Anpaddeln mit Keksen und Eis

Heute bin ich dem Bodenseehochnebel, der sich seit ein paar Tagen festgesetzt hat, entflohen und habe einen Ausflug nach Tübingen gemacht. Anlass war das alljährlich stattfindende Kaffeekränzchen an der Steinlachmündung, bei dem die übrig gebliebenen Weihnachtskekse vertilgst werden. Als Uhrzeit für den Treffpunkt war 13.30 angesetzt. Ich war schon etwas zeitiger da und nutzte das schöne Wetter um zuerst hinauf zum Blockwurf zu staken. Zwar hätte sich die Autofahrt auch ohne diese Zugabe gelohnt, aber ich wollte mich dort mal wieder sehen lassen. Als ich wieder zurück an den Anleger der Paddelfreunde kam, wurde gerade eingebootet. Ich wurde aufs herzlichste begrüßt und war auch ein Bisschen gerührt wie man sich über meine Anwesenheit freute. 🙂 Auf dem Weg hinunter zur Neckarinsel kamen wir immer wieder an dünnen Eischollen die sich dort am Ufer gebildet hatten vorbei. Als wir jedoch unter der Neckarbrücke 20170101_140057durch waren, sahen wir uns einer ziemlich geschlossene Eisdecke über den gesamten Fluss gegenüber. Axel peilte erst gar nicht die Steinlachmündung an, sondern blieb auf der sonnigen Seite des Neckars und so kämpften wir uns durch bis zu einer der Stellen, wo im Sommer immer die zahlreichen Stocherkähne liegen. Ich weiß ja schon, dass mein Boot auch als Eisbrecher einsetzbar ist, aber die letzten Meter hatten es besonders in sich. Aber es war ein großer Spaß und zahlreiche Spaziergänger waren sprachlos ob unserer Hartnäckigkeit. img_1644Als dann alle an Land waren wurde Kaffee gekocht und ich buk mir, in Ermangelung von Keksen (ich hatte alle brav schon vor Weihnachten aufgegessen) einen dicken Pfannkuchen, den ich mir dann mit Lorenz teilte. Er war nicht mit gepaddelt, aber er kam mit dem Rad. Es wurde ausgelassen geplaudert, gegessen und getrunken, Kaffee (Danke an Axel) und auch ein leckeres Likörchen (Danke an Andrea) wurden dargeboten. Als die Sonne zu sinken begann und es etwas kühler wurde beendeten wir unser sehr gemütliches Kaffeekränzchen. Auf dem Rückweg habe ich dann Verstärkung bekommen, Thomas, der auf dem Hinweg bei Axel und Ruth mitgepaddelt war 20170101_151841setzte sich zu mir ins Boot und legte so ordentlich los, dass wir bald alle ein und überholt hatten. Ob der Platz auf der sonnigen Seite des Neckars nur wegen der starken Eisbildung angelaufen wurde weiß ich nicht, ich finde ihn für einen solchen Anlass aber sehr viel geeigneter als den bisher immer angelaufenen Platz an der Steinlachmündung. Aber egal wo es im nächsten Jahr hingeht, ich sehe zu, dass ich wieder dabei bin. Aber bis dahin gibt es hoffentlich noch öfter die Gelegenheit mit den Paddelfreunden unterwegs zu sein, das Programm jedenfalls hat einiges zu bieten.

Das Durchbrechen der Eisschicht hat übrigens nicht die geringsten Spuren am Boot hinterlassen. 🙂 Canvas kann was!