Jäger und Sammler

Es ist wieder einmal mit mir durchgegangen und ich habe mir ein weiteres Boot zugelegt. Es ist ein Prospector von Holzstoff und ich habe ihn gebraucht erstanden. Der Weg war zwar weit, aber das  Angebot zu günstig. Nachdem ich vor zwei Jahren meinen Kunststoff Prospector verkauft habe, bin ich nun neben einem 18 Fuss Main Guide und einem 15 Fuss Gerrish stolzer Besitzer eines 16 Fuss Wood-Canvas-Prospector. Er muss einkleines Bisschen aufgearbeitet werden.  Er wird den Namen November bekommen und mit Juni und September habe ich nun ein viertel Jahr zusammen.

 

Kanu-Testival in Iznang

Heute habe ich einen Abstecher zum Kanu-Testival in Iznang gemacht. Nein, nicht mit dem Boot, auf dem Landweg. Gepaddelt bin ich dort auch nicht, aber ich hatte ein sehr inspirierendes Gespräch mit Thomas Braun, seines Zeichen Kanubauer aus Friedberg in Hessen. Er erzählte mir über seine Art und Weise wie er an den Kanubau herangeht, dass er sehr detailverliebt sei und er einfach nicht anders könne. Seinen Booten sieht man es an. Wir waren uns einig über die Vorzüge der Wood and Canvas Bauweise und die Schönheit bei gleichzeitiger Robustheit und Nutzbarkeit. Während unseres Gesprächs wurden ständig Kunststoffboote ans uns vorbei getragen und zum Testen zum Wasser gebracht. Na ja, es muss noch viel Aufklährungsarbeit geleistet werden. Hier ein weiterer Versuch dies zu tun, der Link zu seiner neuen Website: https://www.thomas-braun-kanu.de

Frühsommer

Dieses Wochenende hatte ich Besuch von Jolanda. Den heutigen Sonntag haben wir dazu genutzt eine kleine Bootstour mit dem Guide zu machen. Den habe ich zur Zeit auch in Konstanz. Wir starteten vom Bootshaus des Kanu-Clubs und fuhren den Seerhein hinunter nach Ermatingen. Auf dem Rückweg machten wir eine ausgedehnte Pause, in der wir uns was zu Mittag zubereiteten, fotografierten, faulenzten und uns die Zeit vertrieben. Die Sonne hat schon richtig Kraft, aber es ging ein leichter Wind, so dass es nicht so warm wurde, wie angekündigt. Aber das störte uns nicht.

Von Sulz nach Horb

Vergangenen Sonntag waren Sabine, Charly und ich auf dem Neckar unterwegs.
Wir fuhren von Sulz nach Horb, mit einer ausgedehnten Pause bei der alten Holzbrücke bei Neckarhausen. Es war herrliches Frühlingswetter, der Pegel nicht all zu üppig, aber ausreichend.

Wieder mal Donau

Im Programm der Tübinger Paddelfreunde stand heute eine Donaufahrt. Ich habe mich dieser Gesellschaft angeschlossen. Für den Fall, dass der Mindestpegel von 65 cm in Beuron erreicht würde sollte die Fahrt ab Hausen gehen, für den anderen Fall hätten wir unseren Start nach Riedlingen verlegt. Ab dort gibt es diese Regelung, die ein übermässiges Paddleraufkommen eindämmen soll nicht. Aber wir konnten unsere Fahrt wie geplant in Hausen beginnen. Wir waren in fünf Booten unterwegs, vier Tandems und ich im Soloboot. Wir trafen und um 10.00 Uhr an der Einsatzstelle. Es war noch etwas nebelig und recht frisch. Bis wir aber das Versetzten der Autos hinter uns gebracht hatten und aufs Wasser gingen schien die Sonne. Von den drei Wehren, die zu überwinden waren haben wir zwei alle umtragen, eines sind wir teilweise runter gerutscht. In der Mittagspause sind diverse Koch- und Bratutensilien in Gang gesetzt worden. Die Sonne die sich mittlerweile verabschiedet hatte, tauchte auch wieder auf. Nach der Mittagspause hatten wir noch das Wehr von Dietfurt vor uns, was nicht zu befahren war. Danach kam das Ende des Donaudurchbruches mit dem Amalienfelsen. Kurz vor diesem befindet sich eine kleine vorblockte Stelle in einem Arm links einer Insel. Sabine und Charly wählten diesen Weg und hatte Spass an der Stelle. Nach dem sich das Tal dann geweitet hatte erreichten wir bald Laiz, unser Ziel für heute. Nach dem die Boote aufgeladen waren suchten wir noch ein nahes Café auf, denn das gehört zur Tradition.

Tübinger Anpaddeln mit Keksen und Eis

Heute bin ich dem Bodenseehochnebel, der sich seit ein paar Tagen festgesetzt hat, entflohen und habe einen Ausflug nach Tübingen gemacht. Anlass war das alljährlich stattfindende Kaffeekränzchen an der Steinlachmündung, bei dem die übrig gebliebenen Weihnachtskekse vertilgst werden. Als Uhrzeit für den Treffpunkt war 13.30 angesetzt. Ich war schon etwas zeitiger da und nutzte das schöne Wetter um zuerst hinauf zum Blockwurf zu staken. Zwar hätte sich die Autofahrt auch ohne diese Zugabe gelohnt, aber ich wollte mich dort mal wieder sehen lassen. Als ich wieder zurück an den Anleger der Paddelfreunde kam, wurde gerade eingebootet. Ich wurde aufs herzlichste begrüßt und war auch ein Bisschen gerührt wie man sich über meine Anwesenheit freute. 🙂 Auf dem Weg hinunter zur Neckarinsel kamen wir immer wieder an dünnen Eischollen die sich dort am Ufer gebildet hatten vorbei. Als wir jedoch unter der Neckarbrücke 20170101_140057durch waren, sahen wir uns einer ziemlich geschlossene Eisdecke über den gesamten Fluss gegenüber. Axel peilte erst gar nicht die Steinlachmündung an, sondern blieb auf der sonnigen Seite des Neckars und so kämpften wir uns durch bis zu einer der Stellen, wo im Sommer immer die zahlreichen Stocherkähne liegen. Ich weiß ja schon, dass mein Boot auch als Eisbrecher einsetzbar ist, aber die letzten Meter hatten es besonders in sich. Aber es war ein großer Spaß und zahlreiche Spaziergänger waren sprachlos ob unserer Hartnäckigkeit. img_1644Als dann alle an Land waren wurde Kaffee gekocht und ich buk mir, in Ermangelung von Keksen (ich hatte alle brav schon vor Weihnachten aufgegessen) einen dicken Pfannkuchen, den ich mir dann mit Lorenz teilte. Er war nicht mit gepaddelt, aber er kam mit dem Rad. Es wurde ausgelassen geplaudert, gegessen und getrunken, Kaffee (Danke an Axel) und auch ein leckeres Likörchen (Danke an Andrea) wurden dargeboten. Als die Sonne zu sinken begann und es etwas kühler wurde beendeten wir unser sehr gemütliches Kaffeekränzchen. Auf dem Rückweg habe ich dann Verstärkung bekommen, Thomas, der auf dem Hinweg bei Axel und Ruth mitgepaddelt war 20170101_151841setzte sich zu mir ins Boot und legte so ordentlich los, dass wir bald alle ein und überholt hatten. Ob der Platz auf der sonnigen Seite des Neckars nur wegen der starken Eisbildung angelaufen wurde weiß ich nicht, ich finde ihn für einen solchen Anlass aber sehr viel geeigneter als den bisher immer angelaufenen Platz an der Steinlachmündung. Aber egal wo es im nächsten Jahr hingeht, ich sehe zu, dass ich wieder dabei bin. Aber bis dahin gibt es hoffentlich noch öfter die Gelegenheit mit den Paddelfreunden unterwegs zu sein, das Programm jedenfalls hat einiges zu bieten.

Das Durchbrechen der Eisschicht hat übrigens nicht die geringsten Spuren am Boot hinterlassen. 🙂 Canvas kann was!

Poling-Wochenende

Wie schon im letzten Jahr hatten wir uns für ein kleines Treffen der Polingfreunde verabredet.
Diesmal sollte das Treffen in der Schweiz, genauer an der Thur stattfinden. Ein Zeltplatz war schnell gefunden, der Campingplatz-Gütighausen. Eine ganz hervorragende Adresse für eine solche Unternehmung. Bisher schloss dieser Platz immer Ende September, doch ab diesem Jahr ist er bis Ende Oktober offen. Den Platz kenne ich schon sehr lange, bin aber die letzten Jahre nur immer daran vorbei gepaddelt. Den Fluss, die Thur, kenne ich natürlich auch schon lange, hat dort ausreichend, aber nicht zu viel Gefälle und schöne Kiesbankschwälle, vor Allem bei einem so niedrigen Wasserstand wie in diesem Jahr. Das Interesse war, sagen wir mal überschaubar, ich hatte aber auch keine Werbung gemacht, sondern nur die eingeladen, die auch im letzten Jahr am Neckar dabei waren. Und wie das dann halt so ist, kommt dem einen oder anderen was dazwischen, oder es gibt andere Angebote.

Uns fünf Teilnehmern, Sabine, Charly, Marion, Paul und mir hat das Wochenende jedenfalls gefallen. Und wir waren sicher nicht das letzte mal an diesem Platz. Ich hatte nach langer Zeit mal wieder den Guide dabei, den ich erst am Wochenende zuvor aus Potsdam geholt hatte. Eine neue Haut hat er letztlich nicht bekommen, André meinte die Alte sei noch zu gut. Er hat die Haut überholt und das Boot hat einen neuen Schellackboden bekommen. Neben fleissigem Poling und Kehrwasserübungen kam natürlich auch das Ofenheizen und das Kochen am Lagerfeuer nicht zu kurz und geratscht wurde natürlich auch ausgiebig. Und obwohl das Treffen so klein war, hatten wir eine Novizin dabei, Marion versuchte sich zum ersten Mal im Poling und machte dabei eine gute Figur. Leider gibt es davon kein Foto.
Einen so niedrigen Pegel hatte ich bei der Thur noch nie gesehen, aber für unsere Aktivitäten war er gerade noch ausreichend. Auf manchen Kiesbankschwällen kam es zu leichten Bodenberührungen aber mit etwas Geduld und Geschick kam man überall hinauf und hinunter. Einzig die Stufe oberhalb des Campingplatzes haben wir beim Flussauffahren überhoben. Am zweiten Tag sind Paul, Charly und Sabine, diese sogar stehend, auch wieder hinunter gefahren.

Wochenende in Tübingen

OLYMPUS DIGITAL CAMERADieses Wochenende stand mein erster Besuch seit meinem Wegzug aus Tübingen an. Zwar ist in der Ferienzeit kein Freitagstraining, aber trotzdem kamen einigen Paddelfreunde zum Bootshaus. Nach einem Kaffeekränzchen machte ich mich zusammen mit Sabine auf den Weg hinauf zum Blockwurf um ein Bisschen Poling zu betreiben. Der Pegel war günstig und ich wagte wieder einmal den Versuch den unteren Blockwurf hinauf zu staken. Fast wäre es mir gelungen. Fast. OLYMPUS DIGITAL CAMERAEigentlich war ich schon ganz oben, da habe ich mich auf der letzten Bootslänge verfahren und beim Versuch wieder auf die richtige Route zu gelangen, geriet ich quer vor einen Stein und – fiel aus dem Boot. Gut dass ich den Neopren dabei hatte. Er lag sicher im Auto und blieb trocken. Im Gegensatz zu meiner Jeans. Es gibt von dieser Aktion auch Bilder, auf diese habe ich aber momentan keinen Zugriff, aber ich reiche sie bei Gelegenheit nach. Als wir wieder am IMG_0782Bootshaus und ich wieder trocken war, kamen die Kinder vorbei und es wurde gegrillt. Der Samstag verlief ohne Paddelereignisse. Heute, Sonntag Früh kam dann Jolanda mit auf eine Neckarinselrunde. Wir fuhren hinunter bis zum Stadtwehr, auf dessen Kante ein Kühlschrank hing. Wir mutmaßten, dass er bei einer der zahlreichen Veranstaltungen der letzten Tage und Wochen, wohl in den Neckar gekippt worden sein OLYMPUS DIGITAL CAMERAmusste. Wir konnten nichts weiter ausrichten, denn hinter dem Kühlschrank ging es 4 Meter senkrecht nach unten. Wir beschlossen zurück zu paddeln und zu überlegen, wen wir wohl am besten informieren sollten. Auf dem Hinweg waren wir den linken Neckararm gepaddelt, auf dem Rückweg wählten wir den Rechten. Kurz hinter der Neckarbrücke hing in den Ästen einer Trauerweide der nächste OLYMPUS DIGITAL CAMERAKühlschrank. Er war etwa vom Ufer entfernt und wir bugsierten ihn etwas näher ans Land, dass er von dort vielleicht etwas besser zu bergen sei. Keine zweihundert Meter oberhalb hing dann der dritte und auf unserer kurzen Tour der letzte Kühlschrank. Es war mit Bierwerbung versehen, aber es war kein Bier mehr drin. OLYMPUS DIGITAL CAMERAAber nur weil Kühlschränke keinen Alkohol mehr enthalten muss man sie ja noch lange nicht in den Fluss werfen. Zurück am Bootshaus trafen wir zufällig auf Norbert, der Umweltbeauftragter der Paddelfreunde ist. Ich erzählte ihm von unseren Begegnungen mit den Küchengeräten und er erklärte sich bereit die entsprechenden Stellen beim Regierungspräsidium, denn das ist für den Neckar zuständig, zu informieren.

Gepäckfahrt nach langer Zeit

OLYMPUS DIGITAL CAMERADieses Wochenende hatte Lorenz seinen Besuch angekündigt. Da Marion am Samstag beim Naturfreundehaus Markelfingen einen Sicherheitskurs absolvierte, bot sich die Gelegenheit am Samstag hin und am Sonntag zusammen mit ihr wieder zurück zu paddeln. Also mal wieder eine Gepäckfahrt. Da ich momentan in Konstanz nur das kleine Holzboot zur Verfügung habe, hatte mir Leonhard angeboten seinen Prospector zu nehmen, da er am Wochenende ja mit seinem Faltkanadier unterwegs sein würde. Gesagt, getan. Nachdem ich morgens Marion zusammen mit ihrem Kajak nach Markelfingen gebracht „Gepäckfahrt nach langer Zeit“ weiterlesen

Feierabendrunde auf dem Seerhein

Heute erreichte mich um die Mittagszeit eine WhatsApp Nachricht von Leonhard, ob ich nicht heute Abend Lutschte ein Bisschen paddeln zu gehen. Ich sagte zu und so trafen wir uns zum ersten Mal seit ich wieder in Konstanz wohne, kurz vor Acht am Bootshaus. Leonhard baute, als ich eintraf gerade noch seinen Faltkanadier auseinander, den er am Wochenende auf einer Fahrt auf dem Hochrhein einsetzten möchte. Ich half noch kurz beim Einpacken und danach begaben wir uns aufs Wasser. Es waren nicht mehr all zu viele Boote unterwegs, ein paar Ruderer und heimkehrende Motorboote begegneten uns. Kurz unterhalb Gottlieben ging dann langsam die Sonne unter und wir beschlossen zurück zu paddeln. Gegen 21.00 Uhr waren wir wieder am Bootshaus, versorgten die Boote, beschlossen wieder regelmässiger paddeln zu gehen und machten uns auf den Nachhauseweg.

Fahrten im März und April

IMG_0517Nach ganz langer Zeit endlich mal wieder aufs Wasser.
Kurze Runde am Freitag Nachmittag, hinauf zum Kanal. Ein zwei Kehrwassermanöver und dann wieder zurück. Am Bootshaus noch einen Schnack mit Karsten und Axel, die gerade wieder einen Süllrand anfertigen. Das scheint echt Kreise zu ziehen. 🙂

Am 20.3. fand die Rheinfahrt des Bodensee-Kanu-Rings statt. In den letzten Jahren startete die Fahrt immer beim Campingplatz Schupfen und führte nach Schaffhausen. „Fahrten im März und April“ weiterlesen

einen satten Pegel ..

hatte der Neckar heute.

Wir trafen uns um elf am Bootshaus, kramten unsere Boote und Ausrüstung zusammen und machten uns zu siebt auf den Weg, gegen die ganz beachtliche Strömung hinauf zum Kraftwerkskanal und zum unteren Blockwurf. Axel und Ruth, Sabine und Charly waren in Tandemkanadiern unterwegs, Klemens im Solowildwasserkanadier, Anita im Kajak und ich hatte das kleine Holzboot genommen. Auf dem Hinweg querten wir die Stromzunge, die aus dem Kanal kam nur und hielten uns nicht lange auf. Die kleine Stufe unterhalb des Blockwurfwehres war komplett abgesoffen und am Auslauf der Rampe standen ein paar Surfwellen, die jedoch nicht einfach anzufahren waren. Wir versuchten ein paar

Surfmanöver zu fahren was dem einen oder anderen mal besser, mal schlechter gelang. Ich trug dann irgendwann mein Boot nach oben und eröffnete dann den Reigen mit ein paar Abfahrten. Nach meiner zweiten Abfahrt bot ich Sabine an auch mal mit meinem Boot runter zu rauschen, was sie anfänglich nicht wollte. Sie hatte Bedenken irgendwo dagegen zu rumpeln und dann sei das Boot kaputt. Ich entgegnete ihr, wenn du einen Stein findest, gegen den du fahren kannst, so kannst du das gerne auch mit meinem Boot machen. Also fuhr sie erst alleine und danach dann gleich noch ein zweites Mal, diesmal mit mir im Team. Klemens und Anita unternahmen auch diverse Abfahrten, die anderen schauten uns zu, kommentierten und fotografierten. Als es uns dann langsam zu ungemütlich wurde, schliesslich waren nicht alle ausreichend fürs spritziges Wasser gekleidet, machten wir uns auf den Rückweg zum Bootshaus, aber nicht ohne noch ein paar Kehrwassermanöver am Kraftwerkskanal zu absolvieren. Auf dem Weg zum Bootshaus trafen wir auf Birte und Karsten, die mit den Fahrrädern Richtung Kanal gefahren waren und sehen wollten ob wir dort irgendwo am Kaffeekochen seien. Das waren wir nicht, sondern den Kaffee gab es am Bootshaus.

Bodenseeeisfahrt 2015

IMG_0356So wie schon 2012 hatten wir dieses Jahr den Plan, die Bodenseeeisfahrt auf zwei Tage zu verteilen. Der Plan sah vor, am Samstag mit dem Auto nach Iznang zu fahren, es dort stehen zu lassen, nach Konstanz zu paddeln und am Sonntag, im Rahmen der offiziellen Eisfahrt wieder nach Iznang zu paddeln. Anders als vor drei Jahren wollten wir die Fahrt allerdings mit vollem Tourengepäck unternehmen und außerdem wollten Lorenz und ich nicht alleine fahren sondern hatten Sabine und Charly dafür gewinnen können, uns zu begleiten. Damit das mit dem Gepäck nicht zu viel werden würde, hatten wir beschlossen zu viert im Tipi zu nächtigen. Damit es auch schön gemütlich würde hatten wir allerdings „Bodenseeeisfahrt 2015“ weiterlesen

Ruhiger Samstagnachmittag

L1110265Auch heute zog es uns auf den Neckar, hinauf in Richtung der Blockwurfschwälle. Jedoch ohne viel Trappergedöns.
Wir hatten uns auf 12 Uhr verabredet, Ruth, Axel, Sabine und ich. Die Stimmung war nicht so ausgelassen wie sonst, die Ereignisse in Paris, der vergangenen Nacht machen wohl heute jeden nachdenklich.
Axel hatte sich in voller Montur ausgerüstet, er wollte den neuen Explorer, der als ausgezeichnetes Poling-Kanu bekannt ist, testen. Ruth machte sich in entgegengesetzter Richtung auf den Weg, sie wollte zunächst eine Runde um die Neckarinsel drehen. Sie würde dann später zu uns stoßen. „Ruhiger Samstagnachmittag“ weiterlesen

Lokale Trappertour

L1110138Nachdem wir gestern bei strahlendem Sonnenschein die Bootshausputzete absolviert hatten, hatten wir uns für heute, späten Vormittag verabredet. Wir hatten eine kleine Neckarpaddelei mit ordentlich „Trappergedöns“, hinauf zum oberen Blockwurf im Sinn. Ähnlich wie letzten Samstag. So machten wir uns kurz nach elf zu acht auf den Weg. Røskwa, Ruth und Axel im Teamcanadier, Charly und Sabine im Tandem, Rolf, Roland und ich in Solobooten. Wir umtrugen den unteren Blockwurf, aber die kleine Schnelle darunter, die es beim momentanen Pegel ganz schön in sich hat, wurde schon eifrig bestakt.

Wie wir gestern schon bemerkt hatten, wurden die Ufer freigeschnitten, nicht nur ein Bisschen, so wie wir das an den Umtragestellen gemacht hatten, sondern richtig heftig mit schwerem Gerät. Wir erkannten sogar spuren von Baggern oder sonstigem Gerät, mit dem die Uferböschung und so wie es aussah, auch der Fluss selbst befahren worden war. Warum der Bewuchs so radikal entfernt werden muss, ist uns nicht so recht klar, bei Gelegenheit werden wir Wolfgang befragen, der kennt sich ja mit so etwas aus. Um zu unserer Kiesbank vom letzten Sonntag zu gelangen galt es ebenfalls die kleine Stufe unterhalb des großen Blockwurfs zu überwinden. Dies wurde von verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Techniken versucht, mehr oder weniger erfolgreich. Als sich dann alle auf der Kiesbank versammelt waren, Rolf hatte auf der gegenüberliegenden Flussbett noch trockenes Brennholz gesammelt, wurden die diversen Kochgeräte angeheizt. Plötzlich einkehrende Stille, zeugte dann bald davon, dass jeder mit Kauen beschäftigt war. 🙂 Nach dem Essen wurden dann noch Polingübungen angestellt. Roland stellte sich zum ersten mal in seinen Kanadier, es wird wohl nicht das letzte mal gewesen sein.

Als es dann langsam etwas kühler wurde, schliesslich haben wir ja November, packten wir unseren Kram zusammen und machten uns auf den Rückweg. Den unteren Blockwurf brauchten wir nicht zu umtragen, der momentane Wasserstand macht eine Befahrung, wenn auch mit gelegentlichem leichten Steinkontakt, möglich.L1110220