Fahrten im März und April

IMG_0517Nach ganz langer Zeit endlich mal wieder aufs Wasser.
Kurze Runde am Freitag Nachmittag, hinauf zum Kanal. Ein zwei Kehrwassermanöver und dann wieder zurück. Am Bootshaus noch einen Schnack mit Karsten und Axel, die gerade wieder einen Süllrand anfertigen. Das scheint echt Kreise zu ziehen. 🙂

Am 20.3. fand die Rheinfahrt des Bodensee-Kanu-Rings statt. In den letzten Jahren startete die Fahrt immer beim Campingplatz Schupfen und führte nach Schaffhausen. Weiterlesen

einen satten Pegel ..

hatte der Neckar heute.

Wir trafen uns um elf am Bootshaus, kramten unsere Boote und Ausrüstung zusammen und machten uns zu siebt auf den Weg, gegen die ganz beachtliche Strömung hinauf zum Kraftwerkskanal und zum unteren Blockwurf. Axel und Ruth, Sabine und Charly waren in Tandemkanadiern unterwegs, Klemens im Solowildwasserkanadier, Anita im Kajak und ich hatte das kleine Holzboot genommen. Auf dem Hinweg querten wir die Stromzunge, die aus dem Kanal kam nur und hielten uns nicht lange auf. Die kleine Stufe unterhalb des Blockwurfwehres war komplett abgesoffen und am Auslauf der Rampe standen ein paar Surfwellen, die jedoch nicht einfach anzufahren waren. Wir versuchten ein paar

Surfmanöver zu fahren was dem einen oder anderen mal besser, mal schlechter gelang. Ich trug dann irgendwann mein Boot nach oben und eröffnete dann den Reigen mit ein paar Abfahrten. Nach meiner zweiten Abfahrt bot ich Sabine an auch mal mit meinem Boot runter zu rauschen, was sie anfänglich nicht wollte. Sie hatte Bedenken irgendwo dagegen zu rumpeln und dann sei das Boot kaputt. Ich entgegnete ihr, wenn du einen Stein findest, gegen den du fahren kannst, so kannst du das gerne auch mit meinem Boot machen. Also fuhr sie erst alleine und danach dann gleich noch ein zweites Mal, diesmal mit mir im Team. Klemens und Anita unternahmen auch diverse Abfahrten, die anderen schauten uns zu, kommentierten und fotografierten. Als es uns dann langsam zu ungemütlich wurde, schliesslich waren nicht alle ausreichend fürs spritziges Wasser gekleidet, machten wir uns auf den Rückweg zum Bootshaus, aber nicht ohne noch ein paar Kehrwassermanöver am Kraftwerkskanal zu absolvieren. Auf dem Weg zum Bootshaus trafen wir auf Birte und Karsten, die mit den Fahrrädern Richtung Kanal gefahren waren und sehen wollten ob wir dort irgendwo am Kaffeekochen seien. Das waren wir nicht, sondern den Kaffee gab es am Bootshaus.

Bei Nacht und Nebel … oder so

Eigentlich wollten wir ja auf die Donau, von Hausen abwärts. Aber der für eine ordnungsgemäße Fahrt notwendige Pegel kam nicht zu Stande. So änderte Michael vom GOC das Fahrtziel erst ab und schlug eine Fahrt auf dem Bodensee vor, um diese dann aber wegen des Nebels ganz abzusagen. Marion und ich waren am Vortag noch zu Fuss in Konstanz unterwegs und schickten ein Foto vom sonnenüberfluteten Konstanzer Trichter und frotzelten, so ein Nebel… Wir rechneten natürlich damit, dass auch am Sonntag gegen 15.00 Uhr die Sonne den Nebel noch einmal vertreiben würde. Und es sah auch wirklich ganz danach aus. So fuhren wir schon in den Paddelklamotten um kurz vor drei zum Bootshaus … in den Nebel. Allerdings bemühte sich die Sonne nach Kräften und es schien immer gleich aufreissen zu wollen. Wir fuhren entlang der Schifffahrtsrinne, so konnten wir gut navigieren. Die Sicht reichte immer genau so weit, dass man die nächste „Wiefe“ noch sehen konnte. In Ermatingen machten wir eine Pause, blieben aber in den Booten sitzen. Irgendwann bemerkten wir, dass inzwischen die Straßenbeleuchtung angegangen war und schauten zu, dass wir bei noch einigermaßen Tageslicht zumindest hinauf bis nach Gottlieben gelangten. Zwar hatten wir sowohl GPS, als auch ein weißes Rundumlicht dabei, aber in Dunkelheit und Nebel gehüllt fährt es sich nicht ganz so entspannt wie sonst. Unterhalb Gottlieben, wo sich der See wieder zum Seerhein verengt ging dann wirklich das Licht aus. Aber hier konnten wir uns dann gut am Ufer orientieren. Als wir dann gegen 18.00 Uhr wieder auf dem Steg standen, sagten wir: “ Gut dass wir Sonnencreme aufgelegt hatten“

Lorenz war in Tübingen geblieben und fuhr mit den Paddelfreunden zur Donau, an einen Abschnitt der keiner Pegelabhängigen Regulierung unterstellt ist und verbrachte allem Anschein nach auch einen herrlichen Paddeltag.

23.12.

IMG_0407In alter Tradition, aber mit erweiterter Besetzung trafen wir uns am 23.12. nach Sonnenuntergang, um auf einer Sandbank etwas Glögg und Würstchen zuzubereiten und diese auch zu verzeren. Marion und ich hatten schon zuvor eine Runde um das Inselhotel gedreht, die Durchfahrt vom Stadtgarten aus war gerade noch und Portagieren möglich. Weiterlesen

Nebelsee

Lorenz und ich waren zu einer Paddelei auf dem Überlingen See verabredet. Wir fuhren morgens bei strahlendem Sonnenschein in Tübingen los und tauchten beim Überqueren der Donau bei Geisingen in den Nebel ein. Wir trafen uns zuerst in Radolfzell mit Claudia und Marion, fuhren dann zum Paddelclub Überlingen und nahmen in Ludwigshafen noch Annette mit. Weiterlesen

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Kommen wir nun zu etwas komplett anderem …

Mich zieht es Derzeit zum Bodensee und es kommt immer häufiger vor, dass ich mich in ein Kajak setzte. – Ja, ich habe auch so ein Gefährt, sogar ein ziemlich schickes aber in den letzten Jahren aus den verschiedensten Gründen sträflich vernachlässigtes. Aber das nur am Rande und auch nur zur Erklärung, warum hier in nächster Zeit auch Berichte über Touren mit dem Kajak auftauchen können. Nicht ausschliesslich, aber hin und wieder. IMG_0889

So war ich auch letztes Wochenende mit einer kleinen Gruppe unterwegs um die Insel Reichenau. Allerdings hatte ich mir heute ein anderes Kajak geliehen, das baugleich mit meinem ist und ebenso vernachlässigt. Wir sind am Kanu-Club in Konstanz gestartet, durch den Seerhein bis Ermatingen und dann am Südufer entlang der Insel bis zum geschlossenen Campingplatz Sandseele. Wir trafen zwei von uns, die schon voraus gepaddelt waren und die Insel in entgegengesetzter Richtung umrundeten. Dort haben wir im Windschatten eines Schuppens eine kleine Pause mit Tee und Keksen eingelegt. Weiter ging dann unsere Fahrt am nördlichen Ufer der Reichenau entlang bis zum „Bruckgraben“ wo der Damm zur Insel unterquert wird. Dann über ein relativ flaches Stück See, hinüber bis zur Schifffahrtsrinne des Seerheins und zurück, vorbei an Gottlieben nach Konstanz. Wir hatten herrliches Kajakwetter, Sonne und eine leichte Brise mit schönen Schiebewellen. Ich paddelte die meiste Zeit neben Marion 🙂 und wir unterhielten uns fast unentwegt. Als wir dann beim Kanu-Club am Steg anlegten, merkten wir, dass wir einen ganz beachtlichen Vorsprung heraus gepaddelt hatten.