Der nächste Morgen war kalt, das Laub auf der Wiese war gefroren.
Langsam kam die Sonne durch den Nebel, schnell ein paar Fotos und dann nichts wie los. Der Tag würde lang werden. Eine Stunde bis Schaffhausen paddeln, dann raus aus dem Wasser und Boot samt Gepäck auf den Bootswagen. Dann eine Stunde laufen. Vorbei am immer stärker strömenden Rhein immer in Richtung Reinfall.

Hier dürfen wir nicht paddeln. Unterhalb des Rheinfalls die Einsatzstelle der Personenschiffahrt ist auch uns ganz nützlich. Wieder ca. nach einer Stunde ist das Stauwehr von Rheinau erreicht, wir haben Glück und werden gleich mit dem großen Bootswagen umgesetzt. Jedoch müssen wir uns sputen, denn um 13. Uhr ist Mittag und bis zum 1. Hilfswehr sind es noch knapp 15 Minuten. Zuspät, entweder Umtragen oder auch Mittagspause. Um 14.00 Uhr geht es dann weiter und auch beim 2. Hilfswehr geht es ganz flott. Vorbei an der Mündung der Thur und schon lässt die Strömung merklich nach. Das Kraftwerk von Eglisau macht sich bereits bemerkbar. Heute kommen wir vermutlich im Dunkeln in Hohentengen auf dem Campingplatz an. Ganz dunkel ist es noch nicht, aber es dämmert schon kräftig, als wir nach 46 km zu Boot und Fuss auf unserer Zeltwiese ankommen.

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