Abendrunde

Ich hatte jetzt meinen Ellbogen eine Woche geschont und wollte daher eine kleine Feierabendrunde drehen. Als ich gegen halbsechs zum Bootshaus kam, war ausser mir niemand da. Ich packte mein Boot, samt Polingstange ein und ging auf Wasser. Zunächst paddelte ich auf meiner, nicht so sehr trainierten, rechten Seite um den Ellbogen möglichst nur auf Zug zu belasten. OLYMPUS DIGITAL CAMERA Ich trödelte am Ufer entlang und beobachtete eine Bisamratte, oder ein Nutria, wie sie über den Fluss zockelte und ein Bündel Blätter transportierte. Ich belästigte das Tier, in dem ich es fotografierte. Es erwiderte mein Geknipste mit einen grimmigen Blick. Ich fuhr dann hoch bis zum Krafwerkskanal, an dem so gut wie keine Strömung herrschte und lies mich dann mehr oder weniger treiben, am Anleger der Paddelfreunde vorbei bis zur Neckarinselspitze. Dort dreht ich um und polte hinauf zum Anleger. Gerade als ich ausgestiegen war kam René mit Ali, einem potentiellen Kanadierinfizierten, um eine kleine Trainingseinheit zu geben. OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch sagte ich käme noch ein Stückchen mit und stellte mich wieder ins Boot. Klemens kam mit dem Fahrrad auch noch vorbei, hatte aber keine Ambitionen sein Boot zu holen. Wir quatschten während René und Ali die Boote holten und er kam dann auf die Idee auch noch in mein Boots zu stehen.

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Er hat es dann aber doch nicht gemacht, wir hatten ja auch nur eine Stange zur Verfügung gehabt. Ich fuhr dann mit den beiden Trainingswilligen noch ein Stückchen den Neckar rauf, drehte dann aber bald um und machte mich auf den Heimweg. Am Bootshaus benutzte ich wieder einmal seit langem Axels Bootsablage, die ist seit neuestem wieder aufgebaut. 🙂 Bevor ich nach Hause radelte unterhielt ich mich noch mit Karsten, er bekommt am Wochenende jede Menge Besuch und plant mit dem eine Fahrt auf dem Neckar, vielleicht ab Horb, oder so etwas in die Richtung. Vielleicht schliesse ich mich an.

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