Angler

Als ich heute zum Anleger am Bootshaus kam war gerade ein Angler dabei seinen Köder auszuwerfen. Er wollte, glaube ich schon das Weite suchen, als ich mit dem Boot auf dem Buckel die Stufen zum Fluss herunter kam, aber ich sagte ihm ich bräuchte eh noch einen Moment, bis ich meinen Kram zusammen hätte.

Als ich dann ausgestattet mit Polingstange, Kniematte und Paddel zurück kam, hatte er bereits einen Fisch an der Angel. ForelleEine Bachforelle, wie er sagte, fürs Abendessen. Schön für ihn, schlecht für die Forelle. Ich fuhr dann los Richtung Kraftwerkskanal. Kurz unterhalb der Mündung, auf der linken Seite stand der nächste Angler, besser gesagt ein Fliegenfischer. Ich wechselte auf die gegenüberliegende Seite, steuerte ein Kehrwasser an um ihn nicht zu stören und fragte ihn ob er etwas dagegen hätte, wenn ich ihn fotografierte. Hatte er nicht. Ich machte eine Serie von Bildern, um möglichst die fliegende Leine ablichten zu können. FliegenfischerEr bedauerte, mich nicht auch fotografieren zu können. Ich zog dann weiter, querte die flotte Strömung am Kanalausfluss und fuhr auf dem ruhigen Stück hinauf zum Blockwurf. Die kleine Stufe war wieder etwas ausgeprägter, aber immer noch ziemlich mickrig. OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnterhalb des Blockwurfes machte ich dann wie zur Zeit üblich ein paar Polingübungen und stakte dann zurück. Beim Anleger am Bootshaus war der Angler noch zu Gange, er hatte aber keinen Erfolg mehr gehabt. Ich lies mich noch bis hinunter zur Spitze der Neckarinsel treiben und polte dann zurück. Ich wechselte noch ein paar Worte mit dem Angler, der mittlerweile seinen Standort weiter Stromab verlagert hatte und legte dann am Bootshaus an. Das Aussteigen im stehen, das bedeutet erst eine Gewichtsverlagerung im Boot auf ein Bein und dann einen beherzten Schritt mit dem anderen Fuss ans Ufer, klappt mittlerweile ganz passabel.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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