Bodensee-Eisfahrt

k-P1080278Heute fand wie immer am vorletzten Sonntag im November die Bodensee-Eisfahrt statt. Insgesamt nahmen an dieser Fahrt von Konstanz nach Iznang, um die 200 Kanuten in ca. 150 Booten teil. Es waren unzählig viele Kajaks, ein paar Großkanadier, ein Drachenboot, ein Stand-Up Paddler und ein paar wenige Tandem- und Solokanadier unterwegs. Wir waren mit zwei Tandem- einem Solokanadier und einem Kajak angereist und hatten um die Fahrerei und das Autoversetzten zu reduzieren, beschlossen nicht wie offiziell vorgesehen, von Konstanz nach Iznang zu paddeln, sondern bei der Landestelle Reichenau, wo überreicher Weise eine Pause eingelegt wird, umzukehren und wieder zurück nach Konstanz zu paddeln. Ich war auch mit Leonhard verabredet und wir haben uns auch am Kanu-Club getroffen und er wollte uns auf unserer Extratour begleiten. Kurz bevor Leonhard eingestiegen ist kam noch Martin angeradelt und Leonhard lud in ein, mit ihm zusammen im Boot auch mitzukommen. Martin sagte allerdings, er könne nicht all zu weit mitkommen. k-P1080310 Wir verloren uns dann jedoch vor dem Start aus den Augen. Ich paddelte dann im großen Pulk mit, rund 200 Meter vor mir fuhren irgendwo Axel und Ruth, Sabine und Charly und Andrea. Erst versuchte ich sie einzuholen, beschloss aber in Gottlieben dann doch noch auf Leonhard und Martin zu warten, da ich sie vor mir nirgends sah. Ich wollte mich wenigstens noch von ihnen verabschieden, bevor sie kehrt machten. Aber sie kamen irgend wie nicht. Dafür traf ich Reiner. Wir paddelten dann zusammen bis zur Landestelle der Insel Reichenau. Das Wetter war wie oft im November am Bodensee sehr neblig. Allerdings war der Nebel nicht so dicht, dass man nicht auf Sicht fahren konnte. Ich hegte die Hoffnung die Sonne würde noch durch den Nebel dringen. Es war kurz nach Mittag, das hätte eigentlich gut gepasst. Nach dem wir an der Reichenau noch ein bisschen geplaudert hatten, ich hatte mittlerweile auch noch mit Leonhard telefoniert, machten wir uns auf den Rückweg. Wir hatten geplant am Fehrenhorn unsere diversen Koch und Bratgerätschaften aus zu packen und dort eine ausgiebige Pause zu machen. Leonhard und Martin waren mittlerweile doch auch bis zum Fehrenhorn gepaddelt, machten sich nun aber von dort aus auf den Heimweg.

Als wir dort ankamen waren sie natürlich schon nicht mehr zu sehen. Wie den auch bei dem Nebel. Am Fehrenhorn selbst, unserem angepeilten Ziel, lag neben einem toten Schwan jede Menge Müll herum. Ich machte den Vorschlag einen anderen Pausenplatz anzusteuern, den Badeplatz mit Grillstelle bei Triboltingen, in der nahen Schweiz. Axel sagte, da sei es sicher sehr viel sauberer. So machten wir uns auf den Weg hinüber, vorbei an Ermatingen und dann noch ein Stück den Seerhein hinauf nach Triboltingen und Axel hatte recht dort war es viel sauberer. Zwar hatten die Sitzbänke und der Tisch schon bessere Zeiten gesehen, aber es lag kein Müll rum und an der Feuerstelle lag sogar etwas trockenes Holz. Axel hatte seinen Reflektorofen dabei und buk Zimtschnecken auf. Ich hatte mein Pfanne dabei und Bratwürstchen, Sabine und Charly hatten ihren Gusstopf dabei und machen Kuskus und Gemüse, von dem ichh auch etwas abbekam. Andrea hatte eine sehr leckere Mettwurst dabei. Inzwischen hatte ein leichter Westwind eingesetzt, der uns auf dem Wasser noch leicht angeschoben hatte. Jetzt aber kühlte er uns mehr und mehr aus. Wir entfachen mit den Resten aus unseren diversen Feuerboxen und Hoboöfen ein kleines Lagerfeuerchen unter zu Hilfenahme des vorgefundenen Brennholzes. So groß, dass es uns richtig wärmen könnte habe wir es jedoch nicht werden lassen und nach dem es gelöscht war nahmen wir unseren letzten Streckenabschnitt in Angriff. Erst hatte ich ja gedacht, dass ich meine Kamera vergessen hätte. Als ich sie dann während unserer Pause doch in meinem OLYMPUS DIGITAL CAMERADurcheinander gefunden hatte, habe ich anschliessend lauter unscharfe Bilder damit produziert. So sind die Bilder heute fast alle von Ruth und Axel. Gegen 16.00 Uhr kamen wir dann am Steg in Konstanz an. Die Sonne hat es heute leider nicht geschafft am Bodensee, schön war es trotzdem.

Hier noch der Link zu Axels und Ruths Bildern und wie hier üblich, der Link zu Axels Paddelblog.

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