Brigach und Breg ..

.. bringen die Donau zu Weg. Das haben wir heute überprüft. Zu acht in sechs Kanadiern waren wir unterwegs, von Donaueschingen bis nach Geisingen. Ruth und Axel, Sabine und Charly in Tandem-Booten, Andreas (der sonst eher im Kajak unterwegs ist), Rolf, Eckhard und ich in Solobooten. Wir setzten etwas oberhalb des Zusammenflüssen der beiden Quellflüsse in die Brigach ein. Die Donauquelle, besser gesagt der Ursprung, denn eine echte Quelle, wie zum Beispiel bei der Blau, ist es ja nicht, ist eher umspektakulär. OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin schlichter Stein mit der Zahl 2779 weist darauf hin, wie weit es noch bis zum schwarzen Meer ist. Soweit wollten wir heute nicht, 17 Kilometer waren uns genug. Die ersten paar hundert Meter der Donau waren vor kurzem renaturiert worden. Hinter den neuen Buhnen aus Kalkstein gab es kleine Kehrwässer, die wir eifrig anfuhren. Nach dem Örtchen Pfohren machte sich schon bald der Stau des ersten der beiden Wehre bemerkbar. Nach ca. 7 Kilometer erreichten wir es, rumtrugen und da wir gerade mal aus den Booten draußen waren machten wir bei einer umgestürzten Weide Mittagsrast. OLYMPUS DIGITAL CAMERAWie schon an der Blau hatten wir wieder diverse Kochgelegenheiten dabei. Ich hatte die Pfanne und die Feuerbox dabei. Axel und Rolf hatten Kaffeebereiter und Eckhard seinen Holzvergaserkocher dabei. Die Pause zog sich beträchtlich in die Länge, da Rolfs Espressomaschine erst nicht so recht auf Touren kommen wollte.  Die Donau mäanderte danach durch das breite Tal, mal floss sie ganz flott und machte viele Kehren, mal war sie träger. Wir sahen viele Biberspuren und einen Eingang zu einem Biberbau. Ich dachte eigentlich, Biber legen ihre Eingänge immer unter Wasser an, aber hier im Uferschlamm lag die Höhle darüber.

Die Größe der Öffnung und die Nähe zum Wasser wies aber schon auf einen Biber hin. Kurz vor dem Ausstieg kamen wir zum zweiten Wehr auf unserer Strecke, welches wir ebenfalls links umtrugen, aber eine Pause machten wir diesmal nicht. Das Stück nach dem Wehr war kurz, unterbrochen von einem kleinen Schwall nach einer Eisenbahnbrücke. Kurz vor unserer Ausstiegstelle kam dann noch ein kleiner Schwall. Das Wetter war nicht so, wie wir es uns erhofft hatten, der gestrige Samstag hatte uns Hoffnung auf viel Sonnenschein gemacht. Aber für Anfang-Mitte November war es ganz in Ordnung, wir jammern auf hohem Niveau.

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