Sommerende

Zum Abschluss der Schulferien bin ich mit meiner Tochter Jolanda für eine Woche nach Berlin gefahren. Da ich meist unerträglich bin, wenn ich kein Boot in meiner Nähe habe, hatte sie vorgeschlagen den Guide mit zu nehmen und mit diesem auf den Berliner Gewässern auch zu paddeln. Wir hatten uns einen Zeltplatz ausgesucht, auf dem Jolanda schon im letzten Jahr gewesen war, während ich mit Lorenz die Elbe hinunter geschippert bin. Am Teltowkanal gelegen, mit einer Busanbindung nach Wannsee und somit einem S-Bahnanschluss, also fast mitten in Berlin. 🙂 „Sommerende“ weiterlesen

Sommer

Die letzten Wochen war hier wieder mal Sendepause. Es gibt aber trotzdem ein paar Dinge zu berichten. Wie jedes Jahr Mitte Juni, fand auch Dieses wieder der Bodensee-Kanu-Marathon statt. Nein ich habe wieder nicht teilgenommen, sondern bin den ganzen Tag nur rumgesessen und habe Startnummern aufgeschrieben, Listen erstellt, Urkunden … Bemerkenswert ist ein Film, der von einer Drohne aus gedreht wurde, er Zeigt den Start der 245 Boote.

Gefilmt von Sebastian Mattes 

Dann haben diverse Freitags- und Dienstagstrainings stattgefunden, allerdings meist bei sehr wenig Wasser. „Sommer“ weiterlesen

Grüne Boote

Am Freitag beim Après-Training hatten wir uns für Sonntag 9.30 am Bootshaus verabredet. Ein festes Ziel hatten wir noch nicht ins Auge gefasst, das wollten wir spontan entscheiden. So entschieden wir, Ruth und Axel, Sabine und Charly, Jolanda und ich, uns heute früh, wieder ein mal mehr für den Neckar. Zur Disposition hätten noch gestanden die Brenz mit dem Eselsburgber Tal und die Enz, mit dem Bromberg, den es zu übertragen gilt, auf dem es aber eine Grillstelle gibt. Die Enz mit der Grillstelle kam nicht in die engere Wahl, weil wir befürchteten, dass dort zu viel Rummel sei und die Benz, wegen der doch sehr langen Anreise von anderthalb Stunden Autobahnfahrt.  So verbrachten wir einen herrlichen Sonn(en)tag auf dem Neckar und zwar zwischen Sulz und Horb. Der Pegel war niedrig, aber ausreichend.

Es gab genug Möglichkeiten Kehrwässer anzufahren oder in den harmlosen Schwallpassagen Surfversuche zu unternehmen. Die Pause mit ordentlich Trappergedöns wie Firebox, Dutchoven, Cowboy-Kaffee etc., ausgedehnt und ziemlich gechillt. Gegen Ende der Pause machte ich ein paar Lining-Übungen und treidelte mein Boot den kleinen Schwall bei der Holzbrücke hinauf und hinunter. Einmal nahm dann Jolanda Platz im Boot und ließ sich, quasi als Ballast von mir durch das Schwällchen treideln. Unterhaltsam war es auch, konnten wir doch bei verschiedenen Leihboot-Paddlern unterschiedliche Techniken beobachten. Manche kosteten das Angebot voll aus, in dem sie den ganzen Fluss im Zickzack befuhren. Wir waren in drei grünen Prospectoren unterwegs, zwei davon baugleich, der von Charly und Sabine mit noch sehr wenigen Kratzern und einem sehr liebevoll angefertigten Holzsüllrand.

Update

Ja, ich habe schon lange nichts mehr hier geschrieben, ich weiß. Momentan bin ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt, aber trotzdem ein kurzes Update. Meine Holzboote vernachlässige ich in letzter Zeit etwas, ich habe mich momentan mehr den kürzeren Kunststoff-Booten zugewandt. So war ich vor einiger Zeit zusammen mit Lorenz und noch über 20 anderen Tübingern für ein Wochenende in Hüningen auf dem Wildwasserkanal. DSCN0498Zuletzt war ich 2004 dort gewesen, damals noch im Kajak. Beim Ausflug mit Lorenz hatten wir den Probe 14 als Tandem und den Probe 12, als Soloboot mitgenommen. Zu Beginn fuhren wir im Tandem, was aber nur ca. eine halbe Stunde lang gut ging, dann hatten wir bereits Krach miteinander bekommen. Als Lorenz Ärger über mich und meine ständigen Kommentare von hinter verflogen war erklärte er mir, er wolle künftig lieber im Soloboot fahren.

Was er dann auch ziemlich erfolgreich gemacht hat. Anfangs fuhr ich dann noch alleine im 14er, was aber auf dem doch relativ schmalen Gewässer in dem es nur so von Paddlern wimmelte nicht so der Bringer war. Ich beschränkte mich dann aufs Fotografieren und wechselte mich mit Paddeln dann mit Lorenz ab, wenn ihm die Lust verging, was aber relativ selten der Fall war.

Was sonst noch berichtenswert ist, ist der Süllrandworkshop, den wir am Samstag nach dem Vatertag veranstaltet haben. Allerdings gibt es hierüber schon eine sehr ausführlichen Bericht von Axel, auf den ich hier ja immer wieder gerne verweise.

IMG_0117Ach ja, und weil ich momentan mehr auf kurze, robuste Boote stehe, habe ich mir über Karsten einen ziemlich verratzten Wildwasserkanadier besorgt. Es ist ein XL 11, von Indien Canoe. Ein eher behäbiges Boot, aber ich kam gut damit zurecht.  Mit seinen 11 Fuss, ist er gerade mal 3,35 Meter lang, bzw. kurz. Es hat einen flachen Rundboden, ist also nicht eine so moderne Kiste. Eigentlich also auch ein Klassiker. Mit ein bisschen Phantasie passt er also auch irgendwie zu dieser Seite hier und ich werde über die künftigen Erlebnisse mit ihm berichten.  Jetzt wird er erst ein mal etwas aufgemöbelt. 🙂

Rekonvaleszenz

Meine Winterpause wurde nun doch erheblich länger, als ich ursprünglich dachte. Ende Januar war ich über das Wochenende an der Sportschule in Albstadt, um meine Trainer-C Lizenz zu verlängern. Diese ist schon länger abgelaufen und ich muss die ein oder andere Weiterbildung machen. Nach diesem Wochenende, an dem ich geraume Zeit im Schwimmbad der Sportschule zubrachte, raffte mich die Grippe dahin und ich verbrachte eine Woche röchelnd auf dem Sofa. „Rekonvaleszenz“ weiterlesen