Von Sulz nach Horb

Vergangenen Sonntag waren Sabine, Charly und ich auf dem Neckar unterwegs.
Wir fuhren von Sulz nach Horb, mit einer ausgedehnten Pause bei der alten Holzbrücke bei Neckarhausen. Es war herrliches Frühlingswetter, der Pegel nicht all zu üppig, aber ausreichend.

Wieder mal Donau

Im Programm der Tübinger Paddelfreunde stand heute eine Donaufahrt. Ich habe mich dieser Gesellschaft angeschlossen. Für den Fall, dass der Mindestpegel von 65 cm in Beuron erreicht würde sollte die Fahrt ab Hausen gehen, für den anderen Fall hätten wir unseren Start nach Riedlingen verlegt. Ab dort gibt es diese Regelung, die ein übermässiges Paddleraufkommen eindämmen soll nicht. Aber wir konnten unsere Fahrt wie geplant in Hausen beginnen. Wir waren in fünf Booten unterwegs, vier Tandems und ich im Soloboot. Wir trafen und um 10.00 Uhr an der Einsatzstelle. Es war noch etwas nebelig und recht frisch. Bis wir aber das Versetzten der Autos hinter uns gebracht hatten und aufs Wasser gingen schien die Sonne. Von den drei Wehren, die zu überwinden waren haben wir zwei alle umtragen, eines sind wir teilweise runter gerutscht. In der Mittagspause sind diverse Koch- und Bratutensilien in Gang gesetzt worden. Die Sonne die sich mittlerweile verabschiedet hatte, tauchte auch wieder auf. Nach der Mittagspause hatten wir noch das Wehr von Dietfurt vor uns, was nicht zu befahren war. Danach kam das Ende des Donaudurchbruches mit dem Amalienfelsen. Kurz vor diesem befindet sich eine kleine vorblockte Stelle in einem Arm links einer Insel. Sabine und Charly wählten diesen Weg und hatte Spass an der Stelle. Nach dem sich das Tal dann geweitet hatte erreichten wir bald Laiz, unser Ziel für heute. Nach dem die Boote aufgeladen waren suchten wir noch ein nahes Café auf, denn das gehört zur Tradition.

Poling-Wochenende

Wie schon im letzten Jahr hatten wir uns für ein kleines Treffen der Polingfreunde verabredet.
Diesmal sollte das Treffen in der Schweiz, genauer an der Thur stattfinden. Ein Zeltplatz war schnell gefunden, der Campingplatz-Gütighausen. Eine ganz hervorragende Adresse für eine solche Unternehmung. Bisher schloss dieser Platz immer Ende September, doch ab diesem Jahr ist er bis Ende Oktober offen. Den Platz kenne ich schon sehr lange, bin aber die letzten Jahre nur immer daran vorbei gepaddelt. Den Fluss, die Thur, kenne ich natürlich auch schon lange, hat dort ausreichend, aber nicht zu viel Gefälle und schöne Kiesbankschwälle, vor Allem bei einem so niedrigen Wasserstand wie in diesem Jahr. Das Interesse war, sagen wir mal überschaubar, ich hatte aber auch keine Werbung gemacht, sondern nur die eingeladen, die auch im letzten Jahr am Neckar dabei waren. Und wie das dann halt so ist, kommt dem einen oder anderen was dazwischen, oder es gibt andere Angebote.

Uns fünf Teilnehmern, Sabine, Charly, Marion, Paul und mir hat das Wochenende jedenfalls gefallen. Und wir waren sicher nicht das letzte mal an diesem Platz. Ich hatte nach langer Zeit mal wieder den Guide dabei, den ich erst am Wochenende zuvor aus Potsdam geholt hatte. Eine neue Haut hat er letztlich nicht bekommen, André meinte die Alte sei noch zu gut. Er hat die Haut überholt und das Boot hat einen neuen Schellackboden bekommen. Neben fleissigem Poling und Kehrwasserübungen kam natürlich auch das Ofenheizen und das Kochen am Lagerfeuer nicht zu kurz und geratscht wurde natürlich auch ausgiebig. Und obwohl das Treffen so klein war, hatten wir eine Novizin dabei, Marion versuchte sich zum ersten Mal im Poling und machte dabei eine gute Figur. Leider gibt es davon kein Foto.
Einen so niedrigen Pegel hatte ich bei der Thur noch nie gesehen, aber für unsere Aktivitäten war er gerade noch ausreichend. Auf manchen Kiesbankschwällen kam es zu leichten Bodenberührungen aber mit etwas Geduld und Geschick kam man überall hinauf und hinunter. Einzig die Stufe oberhalb des Campingplatzes haben wir beim Flussauffahren überhoben. Am zweiten Tag sind Paul, Charly und Sabine, diese sogar stehend, auch wieder hinunter gefahren.

Wochenende in Tübingen

OLYMPUS DIGITAL CAMERADieses Wochenende stand mein erster Besuch seit meinem Wegzug aus Tübingen an. Zwar ist in der Ferienzeit kein Freitagstraining, aber trotzdem kamen einigen Paddelfreunde zum Bootshaus. Nach einem Kaffeekränzchen machte ich mich zusammen mit Sabine auf den Weg hinauf zum Blockwurf um ein Bisschen Poling zu betreiben. Der Pegel war günstig und ich wagte wieder einmal den Versuch den unteren Blockwurf hinauf zu staken. Fast wäre es mir gelungen. Fast. OLYMPUS DIGITAL CAMERAEigentlich war ich schon ganz oben, da habe ich mich auf der letzten Bootslänge verfahren und beim Versuch wieder auf die richtige Route zu gelangen, geriet ich quer vor einen Stein und – fiel aus dem Boot. Gut dass ich den Neopren dabei hatte. Er lag sicher im Auto und blieb trocken. Im Gegensatz zu meiner Jeans. Es gibt von dieser Aktion auch Bilder, auf diese habe ich aber momentan keinen Zugriff, aber ich reiche sie bei Gelegenheit nach. Als wir wieder am IMG_0782Bootshaus und ich wieder trocken war, kamen die Kinder vorbei und es wurde gegrillt. Der Samstag verlief ohne Paddelereignisse. Heute, Sonntag Früh kam dann Jolanda mit auf eine Neckarinselrunde. Wir fuhren hinunter bis zum Stadtwehr, auf dessen Kante ein Kühlschrank hing. Wir mutmaßten, dass er bei einer der zahlreichen Veranstaltungen der letzten Tage und Wochen, wohl in den Neckar gekippt worden sein OLYMPUS DIGITAL CAMERAmusste. Wir konnten nichts weiter ausrichten, denn hinter dem Kühlschrank ging es 4 Meter senkrecht nach unten. Wir beschlossen zurück zu paddeln und zu überlegen, wen wir wohl am besten informieren sollten. Auf dem Hinweg waren wir den linken Neckararm gepaddelt, auf dem Rückweg wählten wir den Rechten. Kurz hinter der Neckarbrücke hing in den Ästen einer Trauerweide der nächste OLYMPUS DIGITAL CAMERAKühlschrank. Er war etwa vom Ufer entfernt und wir bugsierten ihn etwas näher ans Land, dass er von dort vielleicht etwas besser zu bergen sei. Keine zweihundert Meter oberhalb hing dann der dritte und auf unserer kurzen Tour der letzte Kühlschrank. Es war mit Bierwerbung versehen, aber es war kein Bier mehr drin. OLYMPUS DIGITAL CAMERAAber nur weil Kühlschränke keinen Alkohol mehr enthalten muss man sie ja noch lange nicht in den Fluss werfen. Zurück am Bootshaus trafen wir zufällig auf Norbert, der Umweltbeauftragter der Paddelfreunde ist. Ich erzählte ihm von unseren Begegnungen mit den Küchengeräten und er erklärte sich bereit die entsprechenden Stellen beim Regierungspräsidium, denn das ist für den Neckar zuständig, zu informieren.

Fahrten im März und April

IMG_0517Nach ganz langer Zeit endlich mal wieder aufs Wasser.
Kurze Runde am Freitag Nachmittag, hinauf zum Kanal. Ein zwei Kehrwassermanöver und dann wieder zurück. Am Bootshaus noch einen Schnack mit Karsten und Axel, die gerade wieder einen Süllrand anfertigen. Das scheint echt Kreise zu ziehen. 🙂

Am 20.3. fand die Rheinfahrt des Bodensee-Kanu-Rings statt. In den letzten Jahren startete die Fahrt immer beim Campingplatz Schupfen und führte nach Schaffhausen. „Fahrten im März und April“ weiterlesen

einen satten Pegel ..

hatte der Neckar heute.

Wir trafen uns um elf am Bootshaus, kramten unsere Boote und Ausrüstung zusammen und machten uns zu siebt auf den Weg, gegen die ganz beachtliche Strömung hinauf zum Kraftwerkskanal und zum unteren Blockwurf. Axel und Ruth, Sabine und Charly waren in Tandemkanadiern unterwegs, Klemens im Solowildwasserkanadier, Anita im Kajak und ich hatte das kleine Holzboot genommen. Auf dem Hinweg querten wir die Stromzunge, die aus dem Kanal kam nur und hielten uns nicht lange auf. Die kleine Stufe unterhalb des Blockwurfwehres war komplett abgesoffen und am Auslauf der Rampe standen ein paar Surfwellen, die jedoch nicht einfach anzufahren waren. Wir versuchten ein paar

Surfmanöver zu fahren was dem einen oder anderen mal besser, mal schlechter gelang. Ich trug dann irgendwann mein Boot nach oben und eröffnete dann den Reigen mit ein paar Abfahrten. Nach meiner zweiten Abfahrt bot ich Sabine an auch mal mit meinem Boot runter zu rauschen, was sie anfänglich nicht wollte. Sie hatte Bedenken irgendwo dagegen zu rumpeln und dann sei das Boot kaputt. Ich entgegnete ihr, wenn du einen Stein findest, gegen den du fahren kannst, so kannst du das gerne auch mit meinem Boot machen. Also fuhr sie erst alleine und danach dann gleich noch ein zweites Mal, diesmal mit mir im Team. Klemens und Anita unternahmen auch diverse Abfahrten, die anderen schauten uns zu, kommentierten und fotografierten. Als es uns dann langsam zu ungemütlich wurde, schliesslich waren nicht alle ausreichend fürs spritziges Wasser gekleidet, machten wir uns auf den Rückweg zum Bootshaus, aber nicht ohne noch ein paar Kehrwassermanöver am Kraftwerkskanal zu absolvieren. Auf dem Weg zum Bootshaus trafen wir auf Birte und Karsten, die mit den Fahrrädern Richtung Kanal gefahren waren und sehen wollten ob wir dort irgendwo am Kaffeekochen seien. Das waren wir nicht, sondern den Kaffee gab es am Bootshaus.

Ruhiger Samstagnachmittag

L1110265Auch heute zog es uns auf den Neckar, hinauf in Richtung der Blockwurfschwälle. Jedoch ohne viel Trappergedöns.
Wir hatten uns auf 12 Uhr verabredet, Ruth, Axel, Sabine und ich. Die Stimmung war nicht so ausgelassen wie sonst, die Ereignisse in Paris, der vergangenen Nacht machen wohl heute jeden nachdenklich.
Axel hatte sich in voller Montur ausgerüstet, er wollte den neuen Explorer, der als ausgezeichnetes Poling-Kanu bekannt ist, testen. Ruth machte sich in entgegengesetzter Richtung auf den Weg, sie wollte zunächst eine Runde um die Neckarinsel drehen. Sie würde dann später zu uns stoßen. „Ruhiger Samstagnachmittag“ weiterlesen

Lokale Trappertour

L1110138Nachdem wir gestern bei strahlendem Sonnenschein die Bootshausputzete absolviert hatten, hatten wir uns für heute, späten Vormittag verabredet. Wir hatten eine kleine Neckarpaddelei mit ordentlich „Trappergedöns“, hinauf zum oberen Blockwurf im Sinn. Ähnlich wie letzten Samstag. So machten wir uns kurz nach elf zu acht auf den Weg. Røskwa, Ruth und Axel im Teamcanadier, Charly und Sabine im Tandem, Rolf, Roland und ich in Solobooten. Wir umtrugen den unteren Blockwurf, aber die kleine Schnelle darunter, die es beim momentanen Pegel ganz schön in sich hat, wurde schon eifrig bestakt.

Wie wir gestern schon bemerkt hatten, wurden die Ufer freigeschnitten, nicht nur ein Bisschen, so wie wir das an den Umtragestellen gemacht hatten, sondern richtig heftig mit schwerem Gerät. Wir erkannten sogar spuren von Baggern oder sonstigem Gerät, mit dem die Uferböschung und so wie es aussah, auch der Fluss selbst befahren worden war. Warum der Bewuchs so radikal entfernt werden muss, ist uns nicht so recht klar, bei Gelegenheit werden wir Wolfgang befragen, der kennt sich ja mit so etwas aus. Um zu unserer Kiesbank vom letzten Sonntag zu gelangen galt es ebenfalls die kleine Stufe unterhalb des großen Blockwurfs zu überwinden. Dies wurde von verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Techniken versucht, mehr oder weniger erfolgreich. Als sich dann alle auf der Kiesbank versammelt waren, Rolf hatte auf der gegenüberliegenden Flussbett noch trockenes Brennholz gesammelt, wurden die diversen Kochgeräte angeheizt. Plötzlich einkehrende Stille, zeugte dann bald davon, dass jeder mit Kauen beschäftigt war. 🙂 Nach dem Essen wurden dann noch Polingübungen angestellt. Roland stellte sich zum ersten mal in seinen Kanadier, es wird wohl nicht das letzte mal gewesen sein.

Als es dann langsam etwas kühler wurde, schliesslich haben wir ja November, packten wir unseren Kram zusammen und machten uns auf den Rückweg. Den unteren Blockwurf brauchten wir nicht zu umtragen, der momentane Wasserstand macht eine Befahrung, wenn auch mit gelegentlichem leichten Steinkontakt, möglich.L1110220

Fast schon kitschig

thumb_P1150100_1024Heute hatte es uns auf die Enz gezogen. Axel hatte schon zu Beginn der Woche per Mail kundgetan, dass er den Drang zu paddeln verspüre. Er stellte auch gleich Links zur Ein- bzw. Aussatzstelle zur Verfügung, so dass gleich jeder sehen konnte, was ihn erwartet. Der Flussabschnitt, von Vaihingen bis Bietigheim, den wir uns vorgenommen hatten weist keine spektakulären Passagen aus, die Strömung ist sehr mässig, es gibt zwei leicht zu umtragende Wehre, vor denen sich naturgemäß der Fluss für ein paar Kilometer staut. „Fast schon kitschig“ weiterlesen

Gruppen-Poling

Wie letzten November verabredet, trafen wir uns am gestrigen Sonntag um etwas Poling zu betreiben. Es waren nicht nur die „Locals“ vertreten, sondern es hatten sich auch alte und neue Bekannte auf den Weg gemacht. Für Internationalität sorgten Theo und Paul aus der Schweiz. 12115582_1078419912191056_3398003453508786170_nSie waren schon am Vortag angereist und nutzen den recht sonnigen Samstag, um zusammen mit Thomas, den Neckar von Sulz nach Horb zu paddeln und sich dann schon etwas vorzubereiten. Axel, der den Samstag Vormittag auf dem Motorrad verbrachte, erwischte sie beim Üben und machte natürlich gleich Meldung. 🙂  Axel, Ruth (die sich Bereit erklärt hatte das Lager zu hüten), Rolf und ich trafen uns dann am Sonntag um 9.00 Uhr am Bootshaus, luden allerhand Boote und Gestänge auf Axels Anhänger und machten uns auf den Weg zur Pfahljochbrücke bei Neckarhausen.  „Gruppen-Poling“ weiterlesen

Erste Herbsttour „Über Stock und Stein“

Heute hat es dann doch mal geklappt. Nach zwei Versuchen im letzten Jahr die mangels Masse ausgefallen waren, begaben wir uns heute auf die Lauchert. Wir waren zu zehn unterwegs. Axel und Ruth, Sabine und Charly,  Jolanda und ich im Tandem, Eckhard, Rolf und Lorenz im Solokanadier und last but nötig least Michl im Kajak. DSCN2392Wer jetzt aufgepasst hat, hat sicher gemerkt ich war mit beiden Kindern unterwegs, das hat es schon sehr lange nicht mehr gegeben. Mir hat es gut gefallen, den beiden offensichtlich auch. Die Lauchert ist wie ihr Schwesterbach die Lauter ein stark mäandernder Wiesenfluss. Auf einem nicht unerheblich langem Abschnitt wurde die Lauchert einem ökologischen Projekt unterzogen. DSCN2383Auf mehrere Kilometer wurden absichtlich Bäume in den Fluss gefällt, um so einen natürlichen Flusslauf zu simulieren und dadurch dafür zu sorgen, dass sich Biber hier wohlfühlen. Wenn die Biber gesteigerten Wert auf umgesägte Bäume hätten, könnten Sie das ja auch selbst tun. Aber sie fällen nur kleinere Bäume und bauen hier keine Staudämme. Ihre Behausungen sind Höhlen im weichen Ufer, Biberburgen gibt es an der Lauchert keine. Normalerweise stellen die gefällten Bäume für Kanufahrer Hindernisse dar, die umtragen werden müssen, dadurch wird das Ufer betreten. „Erste Herbsttour „Über Stock und Stein““ weiterlesen

Sommer

Die letzten Wochen war hier wieder mal Sendepause. Es gibt aber trotzdem ein paar Dinge zu berichten. Wie jedes Jahr Mitte Juni, fand auch Dieses wieder der Bodensee-Kanu-Marathon statt. Nein ich habe wieder nicht teilgenommen, sondern bin den ganzen Tag nur rumgesessen und habe Startnummern aufgeschrieben, Listen erstellt, Urkunden … Bemerkenswert ist ein Film, der von einer Drohne aus gedreht wurde, er Zeigt den Start der 245 Boote.

Gefilmt von Sebastian Mattes 

Dann haben diverse Freitags- und Dienstagstrainings stattgefunden, allerdings meist bei sehr wenig Wasser. „Sommer“ weiterlesen

Langes Wochenende an der Bregenzer Ache

Im Laufe des vergangenen Donnerstag Vormittags machte ich mich mit Lorenz auf den Weg nach Doren im Bregenzer Wald. Den Ablass der Bregenzer Ache, wie immer an Fronleichnam, wollten wir nicht mitmachen, so hatten wir keinen Zeitdruck. Wir trafen so gegen 14.00 Uhr ein, richteten uns häuslich ein und machten uns rund zwei Stunden später auf die erste der drei Abfahrten nach Kennelbach. Es war recht warm, die Sonne ging erst spät unter und so viel es gar nicht auf, dass wir erst gegen 20.00 Uhr wieder zurück am Campingplatz waren. Eine Beschreibung unserer Aktivitäten spare ich mir, denn Axel hat schon über alle drei Tage, an denen wir gepaddelt sind berichtet und auch auf der Seite der Paddelfreunde findet sich ein Bericht der Jugendgruppe, der sich Lorenz für einen Tag angeschlossen hatte.

Ich hatte drei Boote mit dabei, meinen neuen alten XL 11, der mir sehr viel Spass machte, Axels ME, den ich am dritten Tag im Tandem mit Lorenz und da der an diesem Tag öfter ausstieg und den Fluss schwimmend bewältigte, auch solo paddelte. Und meinen „Stocherkahn“, den Prospector hatte ich auch mit dabei, der kam aber nur am Abend des zweiten Tages für eine kurze Poling-Aktion vor der Haustüre zum Einsatz.

Wir sind nicht nur gepaddelt und gepolt, sondern sind auch geschwommen, haben Rettungsübungen mit Wurfsack und angeseiltem Schwimmer absolviert. Lorenz hat mit Axels Skeeter und der eingebauten Lenzpumpe mache Leute zum Lachen gebracht, einige hat er auch verärgert. Zum Beispiel die am Ufer Grillenden, denen er versuchte das Feuer zu löschen. Ausserdem hat er noch einen Fussgänger, der in einer Gruppe, an einer seichten Stelle den Fluss queren wollte, über den Haufen gefahren. Er hat gesagt es sei keine Absicht gewesen. Wer´s glaubt .. Ach ja, mutig von Felsen sind wir auch gesprungen.

Der Donnerstag noch sehr überfüllte Zeltplatz leerte sich dann am Samstag Abend, auch die Tübinger Gruppe reduzierte sich etwas. Wir blieben noch, bauten dann in Windeseile, das vorsorglich schon eingepackte Tarp wieder auf und saßen dort in lustiger Runde während des Gewitters. Am Sonntag Morgen schien wieder die Sonne, wir verpackten nach einem ausgedehnten Frühstück unseren Krempel, luden die Boote auf und machten uns auf den Weg nach Hause.

Osterferienausklangsausflug zur oberen Donau

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAxel hatte in weiser Voraussicht schon vor Donnerstag zur heutigen Ausfahrt eingeladen und die Berechtigungsscheine für die Strecke der Donau von Hausen im Tal nach Laiz bestellt. Diese Prozedur und das Abfragen des Pegels am Abend vor der geplanten Fahrt gehören jetzt schon seit einigen Jahren zu den Spielregeln, wenn man dieses Stück der Donau befahren will. Lorenz und ich reisten nicht aus Tübingen an, wir waren bei meinen Eltern gewesen und hatten dort übernachtet. So hatten wir nur einen Anreiseweg von knapp einer halben Stunde und waren die ersten in Hausen. Wir mussten aber nicht sehr lange warten da kamen nach und nach alle an. Gerade als wir die Autos nach Laiz bringen wollten kam einer der Donautal-Ranger und wollte unsere Berechtigungsscheine sehen. Er klärte uns noch über eine Sperrung der Straße im Donautal auf und sagte uns eine Umleitung an. Diese Sperrung der Straße im Donautal ging mir dann aber den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf. Zwar war die Umleitung, die wir genommen hatten nicht weit gewesen, jedoch führte sie nicht an der Donau entlang. Für Motorradfahrer schien es die Sperrung jedoch nicht zu geben, schliesslich brausten sie mit enormem Getöse oft neben uns her und wir genossen auf unserer Fahrt immer die Abschnitte besonders, wo wir fern der Straße paddelten.

Wir hatten drei Wehre zu überwinden, das erste in Neumühle OLYMPUS DIGITAL CAMERArumtrugen wir alle, das zweite umtrugen alle, ausser Christian, Axel und ich. Und das letzte in Dietfuhrt rutschten Christian und ich ebenfalls hinunter. Lorenz ist jeweils oberhalb ausgestiegen, wir waren ohne Nässe- und Kälteschutz unterwegs und er hatte keine Lust auf eine nasse Hose. Nicht so Axel, er befuhr das zweite Wehr in Gutenstein, genau dort, wo die Welle unterhalb des Wehres am höchsten war. Seine Jeans flatterte dann in der P1100432folgenden Mittagspause in der Sonne um wieder etwas trockener zu werden. Wir zelebrierten die Pause wieder mit Anfeuern von diversen Kochgeräten und dem Zubereiten von verschiedenem Grillgut und Gemüse, aber auch ganz normale Vesperbrote kamen zum Zuge. Lorenz und ich hatten seit langem mal wieder Eier mit dabei und so habe es bei uns zum Abschluss Spiegeleierbrote. Vollgefressen und etwas träge setzten wir unsere Fahrt fort. Abgesehen von den Wehren ist die Strecke technisch nicht besonders anspruchsvoll, landschaftlich dafür umso reizvoller. Immer wieder treten die Felsen der Schwäbischen Alb dicht an die Ufer das Tal weitet sich zwar ab und zu, doch eigentlich ist die ganze Strecke ein durchgehender Donaudurchbruch, der sich nicht vor seinem größeren Bruder bei Weltenburg, oder seinem noch größeren, den Djerdap, verstecken braucht. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir Laiz, verluden die Boote und machten uns auf den Nachhauseweg.

Hier gibt es wie so oft mehr Bilder von Axel und hier auch noch welche von mir. Axels Bericht findet sich hier.

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Drei mal grün und einmal gelb …

so waren wir heute unterwegs auf dem Neckar, von Mühlen nach Bieringen. Axel und Ruth in ihrem grünen Prospector, Sabine und Charly in ihrem, immer noch namenlosen, neuen, grünen Prospector, Jolanda und ich in unserem, ebenfalls grünen Prospector, nur Eckhard tanzte aus der Reihe. Ein mal, weil er solo unterwegs war und ausserdem fuhr er nicht in einem Prospector und obendrein war sein Boot auch noch gelb. Der Himmel war bewölkt und es ging ein etwas unangenehmer Wind, aber es war erträglich. Wir setzten in Mühlen unterhalb des Wehres ein. Das Wehr Mühlen zwei, befuhren Eckhard und Axel, der aber nicht ohne zuvor Ruth aussteigen zu lassen.

Das Wehr bei der Eyachmündung umtrugen wir wie immer alle, aber schön der Reihe nach, denn der Wasserstand machte es unmöglich, die Boote beim Einstieg nebeneinander hin zu legen. Das letzte Wehr auf der Strecke bei Brörstlingen, befuhren Eckhard und Jolanda und ich. Wir luden im Rücklauf ordentlich Wasser ein, konnten es aber auf der folgenden Insel in Ruhe aus dem Boot befördern, denn hier machten wir Mittagspause.

Wir hatten seit langem wieder ein mal Trappergedöns mitgenommen und so wurden so gleich zwei Feuerboxen eingeheizt, Kaffe gekocht und Würstchen gebrutzelt. Nach der Pause war es dann nicht mehr weit bis zum verfallenen Wehr unterhalb der Weitenburg, welches ein satter Schwall mit hohen Wellen war. Danach noch die Strecke durch den Golfplatz, wo man sich zuerst vor den Bällen von rechts und dann vor den Bällen von Links in Acht nehmen soll. In Bieringen bei der Starzelmündung standen unsere Autos. Nach dem Umziehen und Boote verladen, trennten sich unsere Wege, Eckhard fuhr mit uns direkt nach Tübingen, Axel und Ruth brachten erst noch Sabine und Charly zu ihrem Auto nach Mühlen.

Prospectoren unter sich

Nachdem ich heute Vormittag schon mit Axel am Bootshaus Umstrukturierungen vorgenommen hatte, bin ich am Nachmittag noch mal hin gefahren. Ich traf dort auf Sabine und Charly, die gerade ihren neuen Prospector einlagern wollten. Ich überredete sie, trotz des Hochwassers mit mir paddeln zu gehen. So kam es zu einer spontanen, kleinen, anstrengenden, aber sehr spassigen Jungfernfahrt, mit dem noch namenlosen Boot. Wir kämpften uns hinauf bis zum unteren Blockwurf. Wir nutzten die rar gewordenen Kehrwässer, so gut es ging und kamen ziemlich erhitzt oben an.

Der Blockwurf war ein einziger großer Schwall mit einigen hohen, stehenden Wellen im Auslauf. Ich versuchte ein paar mal in einer der Wellen zu surfen, wurde aber nicht gehalten. Ich machte anstatt dessen ein paar J-Ferries, was sehr lustig war. Sabine und Charly traversierten eifrig hin und her um sich an ihr neues Boot zu gewöhnen. Die Fahreigenschaften des Bootes lobten sie sehr, was mich nicht wunderte, schliesslich haben sie ja jetzt das gleiche Boot wie ich. Einige der Feiertagsspaziergänger blieben stehen und schauen uns zu.  Auf dem Rückweg peilten Charly und Sabine dann jedes Kehrwasser an, welches erkennbar war. Am Bootshaus legten wir unsere beiden Prospectoren nebeneinander erst auf die Wiese, dann ins Bootshaus. 🙂
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Freitagstraining am Samstag

Heute Nachmittag war einiges los am Bootshaus. Als ich dort ankam waren Sabine und Charly, Axel und Angi schon kräftig am werkeln. Axel organisierte Kanadierplätze um. Einige Boote die bisher im Dachgebälk lagerten wurden vorsichtig, damit die Staubschicht nicht zu sehr verletzt wurde, herunter genommen und in ein provisorisches Zwischenlager gebracht. Von dort sollen sie dann bald in ein Endlager hinter dem Bootshaus verbracht werden, wenn sie nicht zuvor von ihren Eigentümern abgeholt oder verkauft wurden. Sabine und Angie kümmerten sich um defekte Auftriebskörper und Charly machte sich um den Caper, das riesige Wildwasserkanu verdient. Birte war gerade vom Paddeln gekommen und machte sich auch an den Auftriebskörpern zu schaffen. Lorenz kam später als ich und wir testeten kurz den ME von Axel, den man sowohl als Solo-, als auch als Tandemboot betreiben kann. Wir passten gut hinein und kamen gut zurecht, so dass wir uns das Boot bei nächster Gelegenheit mal für eine wildere Fahrt ausleihen werden. Als wir dann vom Arbeiten genug hatten, feuerten wir die neu restaurierte Grillstelle an. Die Runde wurde größer und bald bruzelte allerhand Grillgut über dem Feuer. Gestärkt und voller Tatendrang zog es uns dann aufs Wasser, Charly und Sabine im Caper, Matthias im Probe 12, Axel im Independence, Lutz und Andrea in Kajaks und Lorenz und ich im Prospektor.

Wir führen hoch zum Kanal und übten ein bisschen Kehrwasserfahren. Lange hielten wir es jedoch nicht aus, das Wetter wurde ungemütlich. Es hielt aber noch bis zurück zum Boothaus, die ersten Regentropfen erwischten uns erst auf dem Nachhauseweg. 

 

Mohnkuchen im Mohnbachtal

OLYMPUS DIGITAL CAMERANach dem ich ja gestern in trauter Zweisamkeit mit Leonhard auf dem weiten Untersee unterwegs war, stand heute als Kontrast die Nagold auf dem Programm. Wir waren vierzehn Paddelfreunde aus Tübingen, es waren sechs Kajakfahrer, drei Tandem- und zwei Solokanadier unterwegs. Im Tal der Nagold war es kühl und es ging ein lausiger Wind. Der Pegel war nicht üppig aber spritzig. Unsere Strecke von Ernstmühl bis Monbachtal erforderte keine Umtragungen und bot den einen oder anderen Schwall, „Mohnkuchen im Mohnbachtal“ weiterlesen

Neuer Lesestoff

Da für heute um 11 Uhr die Mitgliederversammlung der Paddelfreunde anberaumt war und ich davor noch auf Wasser wollte, machte ich mich schon um kurz nach 9.00 Uhr auf den Weg zum Bootshaus. Es war zwar kühl, aber die Sonne schien und bereitete mir gute Laune. Am Bootshaus traf ich auf Axel, der schon Ausrüstungsgegenstände, die er, am später stattfindenden Paddelflohmarkt anbieten wollte auf Gelände schaffte. Ich hielt mich nicht lange auf, und paddelte hinauf zum Blockwurf und machte dort ein paar Polingübungen im Auslauf. „Neuer Lesestoff“ weiterlesen