Wochenende in Tübingen

OLYMPUS DIGITAL CAMERADieses Wochenende stand mein erster Besuch seit meinem Wegzug aus Tübingen an. Zwar ist in der Ferienzeit kein Freitagstraining, aber trotzdem kamen einigen Paddelfreunde zum Bootshaus. Nach einem Kaffeekränzchen machte ich mich zusammen mit Sabine auf den Weg hinauf zum Blockwurf um ein Bisschen Poling zu betreiben. Der Pegel war günstig und ich wagte wieder einmal den Versuch den unteren Blockwurf hinauf zu staken. Fast wäre es mir gelungen. Fast. OLYMPUS DIGITAL CAMERAEigentlich war ich schon ganz oben, da habe ich mich auf der letzten Bootslänge verfahren und beim Versuch wieder auf die richtige Route zu gelangen, geriet ich quer vor einen Stein und – fiel aus dem Boot. Gut dass ich den Neopren dabei hatte. Er lag sicher im Auto und blieb trocken. Im Gegensatz zu meiner Jeans. Es gibt von dieser Aktion auch Bilder, auf diese habe ich aber momentan keinen Zugriff, aber ich reiche sie bei Gelegenheit nach. Als wir wieder am IMG_0782Bootshaus und ich wieder trocken war, kamen die Kinder vorbei und es wurde gegrillt. Der Samstag verlief ohne Paddelereignisse. Heute, Sonntag Früh kam dann Jolanda mit auf eine Neckarinselrunde. Wir fuhren hinunter bis zum Stadtwehr, auf dessen Kante ein Kühlschrank hing. Wir mutmaßten, dass er bei einer der zahlreichen Veranstaltungen der letzten Tage und Wochen, wohl in den Neckar gekippt worden sein OLYMPUS DIGITAL CAMERAmusste. Wir konnten nichts weiter ausrichten, denn hinter dem Kühlschrank ging es 4 Meter senkrecht nach unten. Wir beschlossen zurück zu paddeln und zu überlegen, wen wir wohl am besten informieren sollten. Auf dem Hinweg waren wir den linken Neckararm gepaddelt, auf dem Rückweg wählten wir den Rechten. Kurz hinter der Neckarbrücke hing in den Ästen einer Trauerweide der nächste OLYMPUS DIGITAL CAMERAKühlschrank. Er war etwa vom Ufer entfernt und wir bugsierten ihn etwas näher ans Land, dass er von dort vielleicht etwas besser zu bergen sei. Keine zweihundert Meter oberhalb hing dann der dritte und auf unserer kurzen Tour der letzte Kühlschrank. Es war mit Bierwerbung versehen, aber es war kein Bier mehr drin. OLYMPUS DIGITAL CAMERAAber nur weil Kühlschränke keinen Alkohol mehr enthalten muss man sie ja noch lange nicht in den Fluss werfen. Zurück am Bootshaus trafen wir zufällig auf Norbert, der Umweltbeauftragter der Paddelfreunde ist. Ich erzählte ihm von unseren Begegnungen mit den Küchengeräten und er erklärte sich bereit die entsprechenden Stellen beim Regierungspräsidium, denn das ist für den Neckar zuständig, zu informieren.

Fahrten im März und April

IMG_0517Nach ganz langer Zeit endlich mal wieder aufs Wasser.
Kurze Runde am Freitag Nachmittag, hinauf zum Kanal. Ein zwei Kehrwassermanöver und dann wieder zurück. Am Bootshaus noch einen Schnack mit Karsten und Axel, die gerade wieder einen Süllrand anfertigen. Das scheint echt Kreise zu ziehen. 🙂

Am 20.3. fand die Rheinfahrt des Bodensee-Kanu-Rings statt. In den letzten Jahren startete die Fahrt immer beim Campingplatz Schupfen und führte nach Schaffhausen. „Fahrten im März und April“ weiterlesen

einen satten Pegel ..

hatte der Neckar heute.

Wir trafen uns um elf am Bootshaus, kramten unsere Boote und Ausrüstung zusammen und machten uns zu siebt auf den Weg, gegen die ganz beachtliche Strömung hinauf zum Kraftwerkskanal und zum unteren Blockwurf. Axel und Ruth, Sabine und Charly waren in Tandemkanadiern unterwegs, Klemens im Solowildwasserkanadier, Anita im Kajak und ich hatte das kleine Holzboot genommen. Auf dem Hinweg querten wir die Stromzunge, die aus dem Kanal kam nur und hielten uns nicht lange auf. Die kleine Stufe unterhalb des Blockwurfwehres war komplett abgesoffen und am Auslauf der Rampe standen ein paar Surfwellen, die jedoch nicht einfach anzufahren waren. Wir versuchten ein paar

Surfmanöver zu fahren was dem einen oder anderen mal besser, mal schlechter gelang. Ich trug dann irgendwann mein Boot nach oben und eröffnete dann den Reigen mit ein paar Abfahrten. Nach meiner zweiten Abfahrt bot ich Sabine an auch mal mit meinem Boot runter zu rauschen, was sie anfänglich nicht wollte. Sie hatte Bedenken irgendwo dagegen zu rumpeln und dann sei das Boot kaputt. Ich entgegnete ihr, wenn du einen Stein findest, gegen den du fahren kannst, so kannst du das gerne auch mit meinem Boot machen. Also fuhr sie erst alleine und danach dann gleich noch ein zweites Mal, diesmal mit mir im Team. Klemens und Anita unternahmen auch diverse Abfahrten, die anderen schauten uns zu, kommentierten und fotografierten. Als es uns dann langsam zu ungemütlich wurde, schliesslich waren nicht alle ausreichend fürs spritziges Wasser gekleidet, machten wir uns auf den Rückweg zum Bootshaus, aber nicht ohne noch ein paar Kehrwassermanöver am Kraftwerkskanal zu absolvieren. Auf dem Weg zum Bootshaus trafen wir auf Birte und Karsten, die mit den Fahrrädern Richtung Kanal gefahren waren und sehen wollten ob wir dort irgendwo am Kaffeekochen seien. Das waren wir nicht, sondern den Kaffee gab es am Bootshaus.

Ruhiger Samstagnachmittag

L1110265Auch heute zog es uns auf den Neckar, hinauf in Richtung der Blockwurfschwälle. Jedoch ohne viel Trappergedöns.
Wir hatten uns auf 12 Uhr verabredet, Ruth, Axel, Sabine und ich. Die Stimmung war nicht so ausgelassen wie sonst, die Ereignisse in Paris, der vergangenen Nacht machen wohl heute jeden nachdenklich.
Axel hatte sich in voller Montur ausgerüstet, er wollte den neuen Explorer, der als ausgezeichnetes Poling-Kanu bekannt ist, testen. Ruth machte sich in entgegengesetzter Richtung auf den Weg, sie wollte zunächst eine Runde um die Neckarinsel drehen. Sie würde dann später zu uns stoßen. „Ruhiger Samstagnachmittag“ weiterlesen

Lokale Trappertour

L1110138Nachdem wir gestern bei strahlendem Sonnenschein die Bootshausputzete absolviert hatten, hatten wir uns für heute, späten Vormittag verabredet. Wir hatten eine kleine Neckarpaddelei mit ordentlich „Trappergedöns“, hinauf zum oberen Blockwurf im Sinn. Ähnlich wie letzten Samstag. So machten wir uns kurz nach elf zu acht auf den Weg. Røskwa, Ruth und Axel im Teamcanadier, Charly und Sabine im Tandem, Rolf, Roland und ich in Solobooten. Wir umtrugen den unteren Blockwurf, aber die kleine Schnelle darunter, die es beim momentanen Pegel ganz schön in sich hat, wurde schon eifrig bestakt.

Wie wir gestern schon bemerkt hatten, wurden die Ufer freigeschnitten, nicht nur ein Bisschen, so wie wir das an den Umtragestellen gemacht hatten, sondern richtig heftig mit schwerem Gerät. Wir erkannten sogar spuren von Baggern oder sonstigem Gerät, mit dem die Uferböschung und so wie es aussah, auch der Fluss selbst befahren worden war. Warum der Bewuchs so radikal entfernt werden muss, ist uns nicht so recht klar, bei Gelegenheit werden wir Wolfgang befragen, der kennt sich ja mit so etwas aus. Um zu unserer Kiesbank vom letzten Sonntag zu gelangen galt es ebenfalls die kleine Stufe unterhalb des großen Blockwurfs zu überwinden. Dies wurde von verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Techniken versucht, mehr oder weniger erfolgreich. Als sich dann alle auf der Kiesbank versammelt waren, Rolf hatte auf der gegenüberliegenden Flussbett noch trockenes Brennholz gesammelt, wurden die diversen Kochgeräte angeheizt. Plötzlich einkehrende Stille, zeugte dann bald davon, dass jeder mit Kauen beschäftigt war. 🙂 Nach dem Essen wurden dann noch Polingübungen angestellt. Roland stellte sich zum ersten mal in seinen Kanadier, es wird wohl nicht das letzte mal gewesen sein.

Als es dann langsam etwas kühler wurde, schliesslich haben wir ja November, packten wir unseren Kram zusammen und machten uns auf den Rückweg. Den unteren Blockwurf brauchten wir nicht zu umtragen, der momentane Wasserstand macht eine Befahrung, wenn auch mit gelegentlichem leichten Steinkontakt, möglich.L1110220

Fast schon kitschig

thumb_P1150100_1024Heute hatte es uns auf die Enz gezogen. Axel hatte schon zu Beginn der Woche per Mail kundgetan, dass er den Drang zu paddeln verspüre. Er stellte auch gleich Links zur Ein- bzw. Aussatzstelle zur Verfügung, so dass gleich jeder sehen konnte, was ihn erwartet. Der Flussabschnitt, von Vaihingen bis Bietigheim, den wir uns vorgenommen hatten weist keine spektakulären Passagen aus, die Strömung ist sehr mässig, es gibt zwei leicht zu umtragende Wehre, vor denen sich naturgemäß der Fluss für ein paar Kilometer staut. „Fast schon kitschig“ weiterlesen