Gruppen-Poling

Wie letzten November verabredet, trafen wir uns am gestrigen Sonntag um etwas Poling zu betreiben. Es waren nicht nur die „Locals“ vertreten, sondern es hatten sich auch alte und neue Bekannte auf den Weg gemacht. Für Internationalität sorgten Theo und Paul aus der Schweiz. 12115582_1078419912191056_3398003453508786170_nSie waren schon am Vortag angereist und nutzen den recht sonnigen Samstag, um zusammen mit Thomas, den Neckar von Sulz nach Horb zu paddeln und sich dann schon etwas vorzubereiten. Axel, der den Samstag Vormittag auf dem Motorrad verbrachte, erwischte sie beim Üben und machte natürlich gleich Meldung. 🙂  Axel, Ruth (die sich Bereit erklärt hatte das Lager zu hüten), Rolf und ich trafen uns dann am Sonntag um 9.00 Uhr am Bootshaus, luden allerhand Boote und Gestänge auf Axels Anhänger und machten uns auf den Weg zur Pfahljochbrücke bei Neckarhausen.  „Gruppen-Poling“ weiterlesen

Langes Wochenende an der Bregenzer Ache

Im Laufe des vergangenen Donnerstag Vormittags machte ich mich mit Lorenz auf den Weg nach Doren im Bregenzer Wald. Den Ablass der Bregenzer Ache, wie immer an Fronleichnam, wollten wir nicht mitmachen, so hatten wir keinen Zeitdruck. Wir trafen so gegen 14.00 Uhr ein, richteten uns häuslich ein und machten uns rund zwei Stunden später auf die erste der drei Abfahrten nach Kennelbach. Es war recht warm, die Sonne ging erst spät unter und so viel es gar nicht auf, dass wir erst gegen 20.00 Uhr wieder zurück am Campingplatz waren. Eine Beschreibung unserer Aktivitäten spare ich mir, denn Axel hat schon über alle drei Tage, an denen wir gepaddelt sind berichtet und auch auf der Seite der Paddelfreunde findet sich ein Bericht der Jugendgruppe, der sich Lorenz für einen Tag angeschlossen hatte.

Ich hatte drei Boote mit dabei, meinen neuen alten XL 11, der mir sehr viel Spass machte, Axels ME, den ich am dritten Tag im Tandem mit Lorenz und da der an diesem Tag öfter ausstieg und den Fluss schwimmend bewältigte, auch solo paddelte. Und meinen „Stocherkahn“, den Prospector hatte ich auch mit dabei, der kam aber nur am Abend des zweiten Tages für eine kurze Poling-Aktion vor der Haustüre zum Einsatz.

Wir sind nicht nur gepaddelt und gepolt, sondern sind auch geschwommen, haben Rettungsübungen mit Wurfsack und angeseiltem Schwimmer absolviert. Lorenz hat mit Axels Skeeter und der eingebauten Lenzpumpe mache Leute zum Lachen gebracht, einige hat er auch verärgert. Zum Beispiel die am Ufer Grillenden, denen er versuchte das Feuer zu löschen. Ausserdem hat er noch einen Fussgänger, der in einer Gruppe, an einer seichten Stelle den Fluss queren wollte, über den Haufen gefahren. Er hat gesagt es sei keine Absicht gewesen. Wer´s glaubt .. Ach ja, mutig von Felsen sind wir auch gesprungen.

Der Donnerstag noch sehr überfüllte Zeltplatz leerte sich dann am Samstag Abend, auch die Tübinger Gruppe reduzierte sich etwas. Wir blieben noch, bauten dann in Windeseile, das vorsorglich schon eingepackte Tarp wieder auf und saßen dort in lustiger Runde während des Gewitters. Am Sonntag Morgen schien wieder die Sonne, wir verpackten nach einem ausgedehnten Frühstück unseren Krempel, luden die Boote auf und machten uns auf den Weg nach Hause.

Mohnkuchen im Mohnbachtal

OLYMPUS DIGITAL CAMERANach dem ich ja gestern in trauter Zweisamkeit mit Leonhard auf dem weiten Untersee unterwegs war, stand heute als Kontrast die Nagold auf dem Programm. Wir waren vierzehn Paddelfreunde aus Tübingen, es waren sechs Kajakfahrer, drei Tandem- und zwei Solokanadier unterwegs. Im Tal der Nagold war es kühl und es ging ein lausiger Wind. Der Pegel war nicht üppig aber spritzig. Unsere Strecke von Ernstmühl bis Monbachtal erforderte keine Umtragungen und bot den einen oder anderen Schwall, „Mohnkuchen im Mohnbachtal“ weiterlesen

Neuer Lesestoff

Da für heute um 11 Uhr die Mitgliederversammlung der Paddelfreunde anberaumt war und ich davor noch auf Wasser wollte, machte ich mich schon um kurz nach 9.00 Uhr auf den Weg zum Bootshaus. Es war zwar kühl, aber die Sonne schien und bereitete mir gute Laune. Am Bootshaus traf ich auf Axel, der schon Ausrüstungsgegenstände, die er, am später stattfindenden Paddelflohmarkt anbieten wollte auf Gelände schaffte. Ich hielt mich nicht lange auf, und paddelte hinauf zum Blockwurf und machte dort ein paar Polingübungen im Auslauf. „Neuer Lesestoff“ weiterlesen

Trainingsrückstand

Mittlerweile geht es mir gesundheitlich wieder sehr viel besser und ich versuche zu meinem wöchentlichen Rhythmus zurück zu finden um meinen Trainingsrückstand irgendwie wettzumachen. Der gestrige Regen hatte den Pegel des Neckar ansteigen lassen und das Wasser war ziemlich trübe. Heute schien dafür die Sonne und OLYMPUS DIGITAL CAMERAich machte mich auf den Weg hinauf zum Blockwurf. Ich hatte die Kamera am Boot montiert und so gibt es wieder mal einen langweiligen Film. Immerhin schaffte ich es bis zum oberen Blockwurf, machte eine kleine Polingübung, eine wilde Abfahrt, die eigentlich gar nicht so wild war und fuhr ein paar Kehrwassermanöver. Zurück am Bootshaus half ich dann noch Klemens, Ruth und Axel die sich um das Brennholz der Paddelfreunde für die Grillsaison 2016 verdient machten. Nach eineinhalb Stunden Holzspalten und auflesen bekam ich jedoch lange Arme und ich verdrückte mich mit der Ausrede, dass ich ja so lange krank gewesen bin. 🙂 Edit: Das frisch gesägte, gespaltene und schön aufgestapelte Holz ist erst für die Grillsaison 2017 gedacht. Das habe ich gerade auf Axels  Paddelblog erfahren.


Rekonvaleszenz

Meine Winterpause wurde nun doch erheblich länger, als ich ursprünglich dachte. Ende Januar war ich über das Wochenende an der Sportschule in Albstadt, um meine Trainer-C Lizenz zu verlängern. Diese ist schon länger abgelaufen und ich muss die ein oder andere Weiterbildung machen. Nach diesem Wochenende, an dem ich geraume Zeit im Schwimmbad der Sportschule zubrachte, raffte mich die Grippe dahin und ich verbrachte eine Woche röchelnd auf dem Sofa. „Rekonvaleszenz“ weiterlesen