Neue Poling-Stange

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Wie am Dienstag schon bemerkt, war die Alu-Polingstange ein Stilbruch zum Holz-Canvas Boot.
Ich habe Abhilfe geschaffen in Form einer 4 Meter langen Eschenstange, die ich, als ich neulich nochmals im Sägewerk war um weitere Eschenleisten zu kaufen, schon erstanden hatte.
Axel hat ein nettes Foto von mir gemacht, während ich den kleinen Schwall unterhalb des Blockwurf-wehres hinauf stochere. Das große Boot ist sehr gutmütig und eignet sich gut zum drin stehen, aber die 43 Kilo müssen auch immer erst mal in Schwung kommen. Na ja, immerhin bin ich ein paar mal hinauf gekommen, manchmal erst beim zweiten Versuch. Ich habe die Stange bislang nur geölt, einen Fuss habe ich keinen montiert. Nach den ersten Versuchen ist das ende aber schon etwas ramponiert, so dass ich mir dafür etwas überlegen werde. Ausserdem werde ich beim nächsten Besuch in Konstanz meine dort gelagerte Holzstange auch noch mit nehmen. Sie müsste von der Länge genau zwischen der Eschen- und der Alustange liegen.
Dann habe ich drei zur Auswahl und kann nach Belieben tauschen und testen.

Poling-Training

Im Dienstagstraining ließen wir es ruhig angehen. Der momentan niedrige Wasserstand und die Tatsache, dass in den Abendstunden zur Zeit niemand zu Hause ist der Strom verbraucht, sorgen dafür, dass am Ausfluss des Kraftwerkkanals nicht besonders viel geboten ist. Ich hatte gleich beschlossen mit meinem Großkanadier da nicht im Weg sein zu wollen, dafür ist das Kehrwasser dann doch zu klein.

So machten wir uns auf den Weg eine gemeinsame Neckarinselrunde zu unternehmen. Wir waren drei Zweier-Kanadier, zwei davon solo besetzt, ein Slalomkanadier und ein Wildwasser-Abfahrtsboot. Axel und ich hatten unsere Poling-Stangen mit dabei.
Nachdem wir beim Stadtwehr über die Kante geschaut und Jox im Slalomkanadier beim Rollen beobachtet hatten, stakten wir die Steinlach hinauf. P7160031klDas Hochwasser Anfang Juni hatte einiges an der Flussmorphologie verändert. Unterhalb der ersten Brücke war dann Schluss, aber ein lauschiges Plätzchen ist dort, mitten in der Stadt. Den Rückweg zum Bootshaus legten Axel und ich teilspaddelnd teils stakend zurück, wobei ich merkte, dass ich noch Übungsbedarf habe. Ausserdem sollte ich im Holzboot auf jeden Fall eine Holzstange benutzen, ich arbeite bereits daran.

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Poling-Übungen

PolingGestern Abend im Freitagstraining habe ich etwas Poling geübt.
Der Schwall unter der 1. Rauen Rampe war für den Einstieg nicht schlecht.
Für den Fall eines Ausstiegs hatte ich die Paddelhose angezogen. Als ich los bin nieselte es, ich fuhr trotzdem im T-Shirt. Hätte ich mal lieber die Jacke auch angezogen. Nach rund einer Dreiviertelstunde war ich ziemlich nass, hatte aber jede Menge Spass und kam immer besser zurecht. Nach einer Weile kamen Rolf und Axel vom Kraftwerkskanal zu mir hochgepaddelt. Sie gaben mir ein paar Tips, die ich versuchte umzusetzen und fotografierten mich in Aktion. Als ich dann zumindest am Oberkörper nass genug wahr, traten wir zutritt den Rückweg an.

Regenfahrt