Erste Bodenseeausfahrt 2013

Wir sind heute, um die Anfahrt zur Eskimo-Reuss-Fahrt zu verkürzen nach Konstanz gefahren. Natürlich haben wir den Samstagnachmittag genutzt um paddeln zu gehen. Eine Tour zusammen mit Leonhard zum Milleniumsturm in Kreuzlingen. Zurück am Bootshaus begannen wir die schon vorsorglich von Uwe bereitgestellten Weihnachtsbäume zu verbrennen. Natürlich gab es wie meist wenn Lorenz dabei ist Spiegelei und Bratkartoffeln. Als dann alle die dem Verbrennen der Weihnachtsbäume beigewohnt hatten nach Hause gingen, machen wir es uns in Uwes selbst gebauten Wohnwagen gemütlich. Herzlichen Dank an Uwe, für die Übernachtungsmöglichkeit.

Eisfahrt 2012

Als wir gegen 7 Uhr aufstanden, war schon allerhand los auf dem Vereinsgelände. Boote wurden abgeladen, es wurde gefrühstückt und natürlich viel erzählt und berichtet. Die Eisfahrt ist jedes Jahr die bestbesuchte Veranstaltung des Bodensee-Kanu-Rings.
Die Feuerstelle war noch heiß vom Vorabend und so brannte schnell wieder ein kleines Feuer zum Aufwärmen. Auch wenn das bei den herrschenden Temperaturen und angesichts des geheizten Clubraums eigentlich nicht zwingend notwendig gewesen wäre. Aber atmosphärisch ist so ein Lagerfeuer natürlich nie verkehrt.

Kurz vor 10 kam dann auch der Bus aus Iznang und wir konnten Axel und Rolf ihr Boot übergeben.
Fast pünktlich, um kurz nach Halbelf erfolgte dann der gemeinsame Start der 43. Eisfahrt in Richtung Iznang. Ich schätzte die Teilnehmerzahl auf deutlich über 200, wieder ein mal eine Rekordbeteiligung.
1986 war ich zum ersten mal dabei und seither ca. 20 mal, aber so viele Boote hatte ich noch nie gesehen. Aber die äusseren Bedingungen waren auch ideal, kein Nebel, kein Wind und die Temperatur spätherbstlich warm. Wie immer wurde an der Schiffslände der Insel Reichenau pausiert, bevor es über die offene Wasserfläche hinüber zur Höri ging. Es war schwierig an dem langen Kiesstrand einen Platz zum Anlanden zu finden. Wie die Ölsardinen lagen die Boote. Während der Pause fing ein leichter Wind an zu wehen und es kühlte etwas ab. Als es uns zu ungemütlich wurde machten wir uns auf den zweiten Teil der Strecke.
Als wir die Höri erreichten frischte der Wind merklich auf und ich merkte dass ich doch deutlich schwerer bin als Lorenz, denn der Wind ließ den Bug unseres Septembers öfter ausbrechen.
Der alte Trick das Boot buglastiger zu trimmen, in dem ich einfach von meinem angestammten Platz im Heck auf eine Ducht direkt vor mir zu wechseln, erwies sich als hilfreich und so erreichten wir gegen 14.00 Uhr Iznang. Da wir das Boot noch zurück nach Konstanz bringen und dort das Zelt abbauen und einpacken mussten, machten wir uns bald auf den Rückweg.
Bei dem enormen Andrang wird es auch wahrscheinlich nicht weiter aufgefallen sein, dass wir uns verdrückt haben.

Iznang – Konstanz

Pünktlich um 10.00 Uhr holten wir Axels Boot samt Paddeln und Tonnen am Bootshaus ab. Wir hatten verabredet, dass wir den Transport nach Konstanz übernehmen, da wir vorhatten die Eisfahrt mit dem September zu fahren und der lagert ja wieder in Konstanz. Gegen 12.00 kamen wir in Konstanz an, legten Axels Boot im Bootshaus ab, stellten unser Zelt hinters Bootshaus, luden den September auf und machten uns auf den Weg nach Iznang.

 

Bis wir dann das Auto abgestellt und allen Kram sortiert und ins Boot geladen hatten war es 14.00 Uhr. Eine gute Stunde später waren wir bereits an der Schiffslände der Reichenau. Der See war spiegelglatt was unser Tempo erklärte. Die Sicht war gut, der Himmel bewölkt und ab und zu blinkte die Sonne durch. Bei Triboltingen trafen wir Leonhard, der uns entgegen gepaddelt war. Gemeinsam fuhren wir dann bei einbrechender Dunkelheit Richtung Konstanz. Gegen 17.00 Uhr kamen wir an. Es herrschte reges Treiben, die Versammlung der Bodensee-Kanu-Rings war noch in Gange und einige Teilnehmer der Eisfahrt waren schon angereist.

Zum Abendessen gab es Risotto mit Ruccola vom Feuer. Gegen 21.30 Uhr kam noch eine Gruppe Seekayaker an, sie hatten eine Nachtfahrt von Iznang nach Konstanz gemacht. Um 22.00 Uhr lagen wir im Zelt, der Autolärm von auf der Brücke und das Gegröle von unter der Brücke ließ uns jedoch lange nicht schlafen.

 

Allerheiligentour

In alter Tradition trafen wir uns an Allerheiligen am Kanu-Club in Konstanz. Gegen 10.00 Uhr waren wir bereits auf dem Wasser. Vorbei an Gottlieben und dem Biberaum. Der Biber oder vermutlich eher die Biber haben dort am Ufer unterhalb der Krüger-Werft ganze Arbeit geleistet. Einige der Weiden sind gefällt, andere haben deutliche Spuren. Die Stämme der Bäume die erhalten bleiben sollen wurden nun von der Gemeinde mit Maschendrahtzaun umwickelt.

Wir genossen die Ruhe auf dem See und ließen uns reichlich Zeit bis zu unserem Ziel, dem Fehrenhorn auf der Insel Reichenau.

Dort angekommen brauchten wir natürlich sofort eine Beschäftigung, also packten wir die Fire-Box aus und heizten ein. Lorenz hatte wieder ein mal Eier eingepackt und so gab es auch auf dieser Tour natürlich Spiegeleierbrot.

Gegen Mittag frischte der Wind auf und wir nutzten die seltene Gelegenheit mit dem Wind zu paddeln als dagegen. Wir ließen uns mächtig Zeit und tingelten gemütlich erst hinüber nach Ermatingen und dann den Seerhein hinauf zurück nach Konstanz. Pünktlich mit unserem Eintreffen am Bootshaus legte der Wind dann richtig los und als Lorenz und ich auf dem Nachhauseweg noch mal einen Blick auf den Untersee werfen konnten, blinkten schon die Lichter der Sturmwarnung.

Indian Summer am Schluchsee

Das Wetter hätte nicht besser sein können.
Die Vereinsfahrt vom Kanu-Club Konstanz, der sich auch noch Freunde vom Schaffhausener Kanu-Club angeschlossen hatten, startete bei Seebrugg am südlichen Ende des Schluchsees. Um 10.00 waren wir auf dem Wasser. Wir fuhren erst am Westlichen Ufer entlang, da dort schon schön die Sonne hin schien. Das Östliche Ufer lag noch im Schatten. Dort würden wir heute Nachmittag unsere Umrundung abschliessen. Lorenz und ich waren die einzigen im Canadier, es waren noch drei Kajakzweier, eines davon ein Faltboot und sonst nur Kajakeiner dabei. Wir hielten aber gut mit, es war ja auch kein Rennen. Nach und Nach wurden die Jacken und Pullis ausgezogen und bald paddelten alle im T-Shirt.

Nachdem wir das nördliche Ende des Sees umrundet hatten suchten wir uns ein lauschiges Plätzchen um eine Rast einzulegen. Lorenz und ich luden erst einmal unseren Canadier aus und feuerten die Fire-Box ein. Zuerst gab es Spiegeleier aus der Pfanne, dann Folienkartoffeln und Würstchen vom Grill.

Die anderen waren mittlerweile weitergepaddelt, da sie nicht so viel zu Essen dabei hatten. Wir liessen uns aber nicht aus der Ruhe bringen und folgten ihnen in gebührendem Abstand.


Auf der Höhe der Ausflugsgaststätte am anderen Seeufer querten die Vorauspaddelnden dann den See um dort einzukehren.

Wir kürzten ein bisschen ab und trafen sie am Ufer in einem Birkenwäldchen wieder. Nach einer erneuten Rast, dieses mal ohne viel Kocherei und einem Eis für Lorenz machten wir uns auf den Rückweg. Wir querten erneut den See und erreichten dann unserer Einstiegsstelle vom Morgen etwa gegen 16.00 Uhr. Nach dem alle Boote wieder verladen waren gab es noch Kaffee beim Kiosk des Strandes.

Kurzbesuch

Heute Nachmittag ein Kurzbesuch in Konstanz. September ins Bootslager geräumt.
Danach war ich mit Leonhard noch für eine kleine Runde Richtung Untersee verabredet.
Unterwegs schellt dann noch das Handy, Björn ist dran. Er vermutet mich in Tübingen und ist überrascht, dass ich im sage ich sei grade auf dem See, unterhalb der Schänzlebrücke. Ich vermute ihn in Oberstaufen, wo er wohnt. Er sagt aber: „ich bin gleich auf der Brücke“.

Ich winke heftig mit dem Paddel Richtung Brücke, er sagt:“ ja ich seh dich, ich seh dich!“
Weiter den Seerhein hinunter, kurz hinter Gottlieben liegt ein umgestürzter Baum am Ufer, Moment mal, der ist gar nicht umgestürzt, der ist gefällt. Da war wieder mal der Biber am Werk.
Schnell noch ein Foto und dann zurück, gegen den Strom.
Der See ist erstaunlich voll für die Jahreszeit.

Die Strömung merklich stärker als sonst, oder bin ich es nicht mehr gewöhnt?  Unterhalb der Bleiche fahren wir über die große Kiesbank, die sonst im Herbst schon oft etwas aus dem Wasser ragt. Besimmt ein Meter ist sie überspült. Ob das was wird mit unserer jährlichen kleinen Weihnachtsfeier auf der Sandbank? Sind nur noch etwas mehr als zwei Monate.

Naja, da fließt hoffentlich noch viel Wasser den Rhein runter. Zurück am Kanu-Club heißt es schnell das Boot aufräumen, kurz noch eine Verabredung mit Wolfgang, für Samstag am Schluchsee. Dann mit dem Auto durch die Stadt, Jolanda und Anke aufgabeln und schon sind wir wieder auf dem weg nach Tübingen.

Ausflug nach Konstanz

ImperiaWir nutzen die Brückentage in Tübingen, um unserer alten Heimat einen Besuch abzustatten.
Eine kurze Fahrt mit Juni, der in letzter Zeit etwas vernachlässigt wurde, hoch zur Imperia und zurück durch den Inselgraben.

Zeppelin-NT

Durch den Regen

Eigentlich hätten wir es wissen müssen….
Die Wetteraussichten waren mehr als bescheiden. Wir wollten jedoch zum Abschluss des Sommers den Hochrhein von Konstanz nach Waldshut befahren. Sonne hatten wir auf der Donau ja genug getankt, sollte es doch ruhig ein Bisschen regnen.
Als wir in Konstanz am Bootshaus des Kanu-Clubs los fuhren hat es nicht mal geregnet. Aber bereits am Kuhhorn begann es zu nieseln. In Gottlieben wurde der Regen stärker und in Ermatingen kam dann noch ziemlich Wind dazu. Die Strecke bis Steckborn wurde dann eine recht nasse und anstrengende Sache.