Indian Summer am Schluchsee

Das Wetter hätte nicht besser sein können.
Die Vereinsfahrt vom Kanu-Club Konstanz, der sich auch noch Freunde vom Schaffhausener Kanu-Club angeschlossen hatten, startete bei Seebrugg am südlichen Ende des Schluchsees. Um 10.00 waren wir auf dem Wasser. Wir fuhren erst am Westlichen Ufer entlang, da dort schon schön die Sonne hin schien. Das Östliche Ufer lag noch im Schatten. Dort würden wir heute Nachmittag unsere Umrundung abschliessen. Lorenz und ich waren die einzigen im Canadier, es waren noch drei Kajakzweier, eines davon ein Faltboot und sonst nur Kajakeiner dabei. Wir hielten aber gut mit, es war ja auch kein Rennen. Nach und Nach wurden die Jacken und Pullis ausgezogen und bald paddelten alle im T-Shirt.

Nachdem wir das nördliche Ende des Sees umrundet hatten suchten wir uns ein lauschiges Plätzchen um eine Rast einzulegen. Lorenz und ich luden erst einmal unseren Canadier aus und feuerten die Fire-Box ein. Zuerst gab es Spiegeleier aus der Pfanne, dann Folienkartoffeln und Würstchen vom Grill.

Die anderen waren mittlerweile weitergepaddelt, da sie nicht so viel zu Essen dabei hatten. Wir liessen uns aber nicht aus der Ruhe bringen und folgten ihnen in gebührendem Abstand.


Auf der Höhe der Ausflugsgaststätte am anderen Seeufer querten die Vorauspaddelnden dann den See um dort einzukehren.

Wir kürzten ein bisschen ab und trafen sie am Ufer in einem Birkenwäldchen wieder. Nach einer erneuten Rast, dieses mal ohne viel Kocherei und einem Eis für Lorenz machten wir uns auf den Rückweg. Wir querten erneut den See und erreichten dann unserer Einstiegsstelle vom Morgen etwa gegen 16.00 Uhr. Nach dem alle Boote wieder verladen waren gab es noch Kaffee beim Kiosk des Strandes.

Kurzbesuch

Heute Nachmittag ein Kurzbesuch in Konstanz. September ins Bootslager geräumt.
Danach war ich mit Leonhard noch für eine kleine Runde Richtung Untersee verabredet.
Unterwegs schellt dann noch das Handy, Björn ist dran. Er vermutet mich in Tübingen und ist überrascht, dass ich im sage ich sei grade auf dem See, unterhalb der Schänzlebrücke. Ich vermute ihn in Oberstaufen, wo er wohnt. Er sagt aber: „ich bin gleich auf der Brücke“.

Ich winke heftig mit dem Paddel Richtung Brücke, er sagt:“ ja ich seh dich, ich seh dich!“
Weiter den Seerhein hinunter, kurz hinter Gottlieben liegt ein umgestürzter Baum am Ufer, Moment mal, der ist gar nicht umgestürzt, der ist gefällt. Da war wieder mal der Biber am Werk.
Schnell noch ein Foto und dann zurück, gegen den Strom.
Der See ist erstaunlich voll für die Jahreszeit.

Die Strömung merklich stärker als sonst, oder bin ich es nicht mehr gewöhnt?  Unterhalb der Bleiche fahren wir über die große Kiesbank, die sonst im Herbst schon oft etwas aus dem Wasser ragt. Besimmt ein Meter ist sie überspült. Ob das was wird mit unserer jährlichen kleinen Weihnachtsfeier auf der Sandbank? Sind nur noch etwas mehr als zwei Monate.

Naja, da fließt hoffentlich noch viel Wasser den Rhein runter. Zurück am Kanu-Club heißt es schnell das Boot aufräumen, kurz noch eine Verabredung mit Wolfgang, für Samstag am Schluchsee. Dann mit dem Auto durch die Stadt, Jolanda und Anke aufgabeln und schon sind wir wieder auf dem weg nach Tübingen.

Ausflug nach Konstanz

ImperiaWir nutzen die Brückentage in Tübingen, um unserer alten Heimat einen Besuch abzustatten.
Eine kurze Fahrt mit Juni, der in letzter Zeit etwas vernachlässigt wurde, hoch zur Imperia und zurück durch den Inselgraben.

Zeppelin-NT

Durch den Regen

Eigentlich hätten wir es wissen müssen….
Die Wetteraussichten waren mehr als bescheiden. Wir wollten jedoch zum Abschluss des Sommers den Hochrhein von Konstanz nach Waldshut befahren. Sonne hatten wir auf der Donau ja genug getankt, sollte es doch ruhig ein Bisschen regnen.
Als wir in Konstanz am Bootshaus des Kanu-Clubs los fuhren hat es nicht mal geregnet. Aber bereits am Kuhhorn begann es zu nieseln. In Gottlieben wurde der Regen stärker und in Ermatingen kam dann noch ziemlich Wind dazu. Die Strecke bis Steckborn wurde dann eine recht nasse und anstrengende Sache.