Soča

Nach gut achtstündiger Fahrt kamen wir zusammen mit Ruth und Axel auf unserem Campingplatz in Bovec an. Wir waren nicht zusammen gefahren, hatten uns aber unterwegs drei mal zu kurzen Pausen getroffen und waren die letzten 20 Kilometer dann doch im Konvoi gefahren. Den Rest des Nachmittages verbrachten wir mit Zeltaufbauten und Lager einrichten, dem sich eine gemütliche kleine Wanderung, über mehrere Hängebrücken, über die Koritnica und die Soča anschloss. Als dann die früher Angereisten von ihrer Tagestour zurück kamen, gab es natürlich ein großes Hallo. Lange hielt ich es diesen Abend nicht aus, immerhin waren wir gegen vier Uhr früh gestartet. „Soča“ weiterlesen

Volle Konzentration

Der Titel passt einfach am besten zu diesem Bild. 🙂

Da die Pegel der Flüsse in der näheren Umgebung alle so wenig Wasser führen, dass an Wildwasserfahren nicht zu denken ist und wir die lange Anreise, zum Beispiel zum Vorderrhein, für dieses Wochenende scheuten, blieb uns eigentlich gar nichts anderes übrig, als wieder einmal nach Binzwangen an die Donau zu fahren und uns dort auf der Riegelrampe zu vergnügen. Ich war schon etwas früher als die Anderen losgefahren, da ich die Boote schon am Samstag aufgeladen hatte. Eckhard und Wolfgang waren auch schon da und jede Menge Leihbootfahrer, die unsere Ausstiegsstelle als Einstiegstelle nutzen wollten. „Volle Konzentration“ weiterlesen

Vorderrhein

thumb_P1120891_1024nein nein, ich bin nicht mit einem meiner Holzboote zum Vorderrhein gefahren. Es wären auch genug andere Paddler dabei gewesen, die mich von einer Befahrung damit abgehalten hätten. 🙂

Aber ich hatte ja schon geschrieben, dass ich über das neueste Boot in meiner Flotte, dem kleinen verratzten Wildwasserkanadier berichten würde. Nachdem ich ja mit diesem Boot schon die eine oder andere kleine Ausfahrt unternommen hatte, stand nun am vergangenen Wochenende der Vorderrhein auf dem Programm. „Vorderrhein“ weiterlesen

Sommer

Die letzten Wochen war hier wieder mal Sendepause. Es gibt aber trotzdem ein paar Dinge zu berichten. Wie jedes Jahr Mitte Juni, fand auch Dieses wieder der Bodensee-Kanu-Marathon statt. Nein ich habe wieder nicht teilgenommen, sondern bin den ganzen Tag nur rumgesessen und habe Startnummern aufgeschrieben, Listen erstellt, Urkunden … Bemerkenswert ist ein Film, der von einer Drohne aus gedreht wurde, er Zeigt den Start der 245 Boote.

Gefilmt von Sebastian Mattes 

Dann haben diverse Freitags- und Dienstagstrainings stattgefunden, allerdings meist bei sehr wenig Wasser. „Sommer“ weiterlesen

Langes Wochenende an der Bregenzer Ache

Im Laufe des vergangenen Donnerstag Vormittags machte ich mich mit Lorenz auf den Weg nach Doren im Bregenzer Wald. Den Ablass der Bregenzer Ache, wie immer an Fronleichnam, wollten wir nicht mitmachen, so hatten wir keinen Zeitdruck. Wir trafen so gegen 14.00 Uhr ein, richteten uns häuslich ein und machten uns rund zwei Stunden später auf die erste der drei Abfahrten nach Kennelbach. Es war recht warm, die Sonne ging erst spät unter und so viel es gar nicht auf, dass wir erst gegen 20.00 Uhr wieder zurück am Campingplatz waren. Eine Beschreibung unserer Aktivitäten spare ich mir, denn Axel hat schon über alle drei Tage, an denen wir gepaddelt sind berichtet und auch auf der Seite der Paddelfreunde findet sich ein Bericht der Jugendgruppe, der sich Lorenz für einen Tag angeschlossen hatte.

Ich hatte drei Boote mit dabei, meinen neuen alten XL 11, der mir sehr viel Spass machte, Axels ME, den ich am dritten Tag im Tandem mit Lorenz und da der an diesem Tag öfter ausstieg und den Fluss schwimmend bewältigte, auch solo paddelte. Und meinen „Stocherkahn“, den Prospector hatte ich auch mit dabei, der kam aber nur am Abend des zweiten Tages für eine kurze Poling-Aktion vor der Haustüre zum Einsatz.

Wir sind nicht nur gepaddelt und gepolt, sondern sind auch geschwommen, haben Rettungsübungen mit Wurfsack und angeseiltem Schwimmer absolviert. Lorenz hat mit Axels Skeeter und der eingebauten Lenzpumpe mache Leute zum Lachen gebracht, einige hat er auch verärgert. Zum Beispiel die am Ufer Grillenden, denen er versuchte das Feuer zu löschen. Ausserdem hat er noch einen Fussgänger, der in einer Gruppe, an einer seichten Stelle den Fluss queren wollte, über den Haufen gefahren. Er hat gesagt es sei keine Absicht gewesen. Wer´s glaubt .. Ach ja, mutig von Felsen sind wir auch gesprungen.

Der Donnerstag noch sehr überfüllte Zeltplatz leerte sich dann am Samstag Abend, auch die Tübinger Gruppe reduzierte sich etwas. Wir blieben noch, bauten dann in Windeseile, das vorsorglich schon eingepackte Tarp wieder auf und saßen dort in lustiger Runde während des Gewitters. Am Sonntag Morgen schien wieder die Sonne, wir verpackten nach einem ausgedehnten Frühstück unseren Krempel, luden die Boote auf und machten uns auf den Weg nach Hause.

Update

Ja, ich habe schon lange nichts mehr hier geschrieben, ich weiß. Momentan bin ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt, aber trotzdem ein kurzes Update. Meine Holzboote vernachlässige ich in letzter Zeit etwas, ich habe mich momentan mehr den kürzeren Kunststoff-Booten zugewandt. So war ich vor einiger Zeit zusammen mit Lorenz und noch über 20 anderen Tübingern für ein Wochenende in Hüningen auf dem Wildwasserkanal. DSCN0498Zuletzt war ich 2004 dort gewesen, damals noch im Kajak. Beim Ausflug mit Lorenz hatten wir den Probe 14 als Tandem und den Probe 12, als Soloboot mitgenommen. Zu Beginn fuhren wir im Tandem, was aber nur ca. eine halbe Stunde lang gut ging, dann hatten wir bereits Krach miteinander bekommen. Als Lorenz Ärger über mich und meine ständigen Kommentare von hinter verflogen war erklärte er mir, er wolle künftig lieber im Soloboot fahren.

Was er dann auch ziemlich erfolgreich gemacht hat. Anfangs fuhr ich dann noch alleine im 14er, was aber auf dem doch relativ schmalen Gewässer in dem es nur so von Paddlern wimmelte nicht so der Bringer war. Ich beschränkte mich dann aufs Fotografieren und wechselte mich mit Paddeln dann mit Lorenz ab, wenn ihm die Lust verging, was aber relativ selten der Fall war.

Was sonst noch berichtenswert ist, ist der Süllrandworkshop, den wir am Samstag nach dem Vatertag veranstaltet haben. Allerdings gibt es hierüber schon eine sehr ausführlichen Bericht von Axel, auf den ich hier ja immer wieder gerne verweise.

IMG_0117Ach ja, und weil ich momentan mehr auf kurze, robuste Boote stehe, habe ich mir über Karsten einen ziemlich verratzten Wildwasserkanadier besorgt. Es ist ein XL 11, von Indien Canoe. Ein eher behäbiges Boot, aber ich kam gut damit zurecht.  Mit seinen 11 Fuss, ist er gerade mal 3,35 Meter lang, bzw. kurz. Es hat einen flachen Rundboden, ist also nicht eine so moderne Kiste. Eigentlich also auch ein Klassiker. Mit ein bisschen Phantasie passt er also auch irgendwie zu dieser Seite hier und ich werde über die künftigen Erlebnisse mit ihm berichten.  Jetzt wird er erst ein mal etwas aufgemöbelt. 🙂