Wer wagt gewinnt!

Ich hatte Corina schon seit Wochen vom Hochrhein vorgeschwärmt und erzählt wie schön es dort ist, wenn sich im Herbst das Laub bunt verfärbt und die Sonne die Farben so richtig zum Leuchten bringt. Für dieses Wochenende war ja auch goldenes Oktoberwetter angesagt und so starteten wir Sonntag morgen um Acht, im Nebel. Auch als ich Corina samt Boot und Gepäck in Mammern zurückgelassen hatte und das Auto nach Schaffhausen brachte herrschte immer noch dicke Nebelsuppe. Ebenso als ich mit dem Zug zurück nach Mammern kam und wir lospaddelten. Der Wetterbericht hatte für mittags Sonne angesagt, aber mir kamen langsam Zweifel. Von Mammern aus querten wir den See in Richtung Öhningen und schlichen dann dort dem Ufer entlang nach Stein am Rhein. Als wir Stein passiert hatten schien es so, als käme doch langsam die Sonne durch. Bei Galligen bzw. Dissenhofen hatte sie es dann geschafft. Und wie erwartet bekamen wir jede Menge buntes Laub und allerhand blauen Himmel zu sehen. Wir machten bei den Schaffhauser Kanuten auf der Rheinwiese Pause, kochten auf dem Künzi und genossen die Sonne. Den Rest der Strecke liessen wir uns fast ausschließlich treiben, fotografierten, beobachteten stochernde (stachelnde) Schaffhauser mit ihren Nachen und liessen es uns gut gehen. Wir hatten einen herrlichen Indian Summer Tag.

 

Kanu-Testival in Iznang

Heute habe ich einen Abstecher zum Kanu-Testival in Iznang gemacht. Nein, nicht mit dem Boot, auf dem Landweg. Gepaddelt bin ich dort auch nicht, aber ich hatte ein sehr inspirierendes Gespräch mit Thomas Braun, seines Zeichen Kanubauer aus Friedberg in Hessen. Er erzählte mir über seine Art und Weise wie er an den Kanubau herangeht, dass er sehr detailverliebt sei und er einfach nicht anders könne. Seinen Booten sieht man es an. Wir waren uns einig über die Vorzüge der Wood and Canvas Bauweise und die Schönheit bei gleichzeitiger Robustheit und Nutzbarkeit. Während unseres Gesprächs wurden ständig Kunststoffboote ans uns vorbei getragen und zum Testen zum Wasser gebracht. Na ja, es muss noch viel Aufklährungsarbeit geleistet werden. Hier ein weiterer Versuch dies zu tun, der Link zu seiner neuen Website: https://www.thomas-braun-kanu.de

Frühsommer

Dieses Wochenende hatte ich Besuch von Jolanda. Den heutigen Sonntag haben wir dazu genutzt eine kleine Bootstour mit dem Guide zu machen. Den habe ich zur Zeit auch in Konstanz. Wir starteten vom Bootshaus des Kanu-Clubs und fuhren den Seerhein hinunter nach Ermatingen. Auf dem Rückweg machten wir eine ausgedehnte Pause, in der wir uns was zu Mittag zubereiteten, fotografierten, faulenzten und uns die Zeit vertrieben. Die Sonne hat schon richtig Kraft, aber es ging ein leichter Wind, so dass es nicht so warm wurde, wie angekündigt. Aber das störte uns nicht.

Von Sulz nach Horb

Vergangenen Sonntag waren Sabine, Charly und ich auf dem Neckar unterwegs.
Wir fuhren von Sulz nach Horb, mit einer ausgedehnten Pause bei der alten Holzbrücke bei Neckarhausen. Es war herrliches Frühlingswetter, der Pegel nicht all zu üppig, aber ausreichend.

Wieder mal Donau

Im Programm der Tübinger Paddelfreunde stand heute eine Donaufahrt. Ich habe mich dieser Gesellschaft angeschlossen. Für den Fall, dass der Mindestpegel von 65 cm in Beuron erreicht würde sollte die Fahrt ab Hausen gehen, für den anderen Fall hätten wir unseren Start nach Riedlingen verlegt. Ab dort gibt es diese Regelung, die ein übermässiges Paddleraufkommen eindämmen soll nicht. Aber wir konnten unsere Fahrt wie geplant in Hausen beginnen. Wir waren in fünf Booten unterwegs, vier Tandems und ich im Soloboot. Wir trafen und um 10.00 Uhr an der Einsatzstelle. Es war noch etwas nebelig und recht frisch. Bis wir aber das Versetzten der Autos hinter uns gebracht hatten und aufs Wasser gingen schien die Sonne. Von den drei Wehren, die zu überwinden waren haben wir zwei alle umtragen, eines sind wir teilweise runter gerutscht. In der Mittagspause sind diverse Koch- und Bratutensilien in Gang gesetzt worden. Die Sonne die sich mittlerweile verabschiedet hatte, tauchte auch wieder auf. Nach der Mittagspause hatten wir noch das Wehr von Dietfurt vor uns, was nicht zu befahren war. Danach kam das Ende des Donaudurchbruches mit dem Amalienfelsen. Kurz vor diesem befindet sich eine kleine vorblockte Stelle in einem Arm links einer Insel. Sabine und Charly wählten diesen Weg und hatte Spass an der Stelle. Nach dem sich das Tal dann geweitet hatte erreichten wir bald Laiz, unser Ziel für heute. Nach dem die Boote aufgeladen waren suchten wir noch ein nahes Café auf, denn das gehört zur Tradition.