Viel Wind, viel Wasser

IMG_20150110_115129Nicht genug, dass der Pegel des Neckars heute wieder enorm hoch war, nein es musste auch noch ordentlich Winden. Die günstigste Zeit um mir etwas Bewegung zu verschaffen, schien mir über Mittag. So radelte ich gegen halbzwölf zum Bootshaus. Zu Hause hatte ich noch überlegt, mal wieder eine Neckarinselrunde zu drehen, als ich aber die Strömung sah, überlegte ich es mir anders. Ich startete flussaufwärts Richtung Kraftwerkskanal. Das hört sich jetzt einfach an, ist es ja eigentlich auch, aber heute hatte ich ja mit der Gegenströmung und dem Wind zu kämpfen. Kaum dass ich mich aus „Viel Wind, viel Wasser“ weiterlesen

Licht und Schatten

Heute haben wir eine Tour unternommen, welche mir außerordentlich gut gefallen hat. Ich wage sogar zu behaupten, dass dies der schönste Abschnitt auf dem Neckar war, den ich bisher gepaddelt bin. Aber der Reihe nach. Am Wochenende hat es ja ordentlich Hochwasser gegeben, was meine Paddelfreunde am Sonntag für eine schöne Fahrt auf der Starzel genutzt hatten. Ich setzte, immer noch mit meiner Erkältung beschäftig, aus. Aber für den heutigen Feiertag, war eine ordentliche Portion Sonne angesagt und der Pegel des Neckars machte es möglich ihn ab Rottweil zu befahren. Axel hat seinen Bericht schon fertig, so dass ich gerne darauf verlinke. Was mich an unserer heutigen Strecke fasziniert hat, waren die Gegensätze. Der Neckar mäandert im tief eingeschnittenen Tal mal von der Sonnenseite in den Schatten und dann wieder zurück. Dieser stetige Wechsel machte es nicht einfach zu fotografieren, aber das eine oder andere Bild ist gelungen und gibt die Stimmung wieder.

Viele weitere Bilder gibt es hier.

Ich war mit dem Gerrish unterwegs und hatte Axel und Ruth meinen Royalex-Prospector geliehen. Axel hat ein ganz nettes Bild von mir gemacht, an der Surfwelle unter der Autobahnbrücke der A 81. Ich glaube das ist ein Bild, welches ich in meine Galerie aufnehme.k-P1090215

Letzter Eintrag – Letzte Fahrt 2014

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMich plagt ja seit einiger Zeit eine äusserst lästige Erkältung, die mich vom Paddeln die letzten Tage ferngehalten hatte. Aber heute wollte ich es dann doch noch ein mal wissen, in diesem Jahr. Ich hatte jedoch nicht vor eine lange Anfahrt in Kauf zu nehmen und die Pegel liessen es auch nicht zu auf wilderes Wasser zu gehen. Daher hatte ich den Vorschlag gemacht, vom Bootshaus aus Neckar aufwärts zu paddeln, die Hindernisse wie unterer Blockwurf, oberer Blockwurf und das Hirschauer Wehr zu umtragen und soweit zu paddeln, wie wir Lust hatten.
So trafen wir uns zu zehnt gegen 13.00 Uhr am Bootshaus. Eckes hatte für jeden ein kleines Geschenk mitgebracht. Ein Bündel Kienspäne zum Feuermachen. Super! Vielen Dank noch mal!
Ich hatte die k-P1080865Polingstange dabei und war dadurch bei den seichten Stellen leicht im Vorteil, aber auch etwas wackelig auf den Beinen, da ich das kleine Holzboot gewählt hatte, was ja ziemlich rund ist. Beim oberen Blockwurf drehte ein Teil unserer Gruppe um, um am Bootshaus ein wärmendes Feuer vorzubereiten. Wir anderen überwanden den Blockwurf und das Wehr in einem, in dem wir unsere Boote über den verschneiten Radweg die gut 500 Meter hinter uns herzogen. Eckhard rettete noch ein Blesshuhn aus einer misslichen Lage. Es hatte sich mit dem Hals in einem Ast knapp über der Wasseroberfläche verfangen und wurde von der Strömung immer wieder unter Wasser gedrückt. Es bedankte sich für die selbstlose Rettung, in dem es im auf die Hand kackte und ihn biss. Na ja, es wird es nicht so böse gemeint haben. Auf dem seeartigen Stück oberhalb des Wehres fuhren wir noch bis zum Bühler Bach, unterhielten uns und beobachteten Eisvögel. Auf dem Rückweg überwanden wir unsere Hindernisse auf die gleiche Art wie auf dem Hinweg und als wir am Bootshaus ankamen brannte dort schon ein herrlich wärmendes Sylvesterfeuer. k-P1080892So dass war es jetzt für 2014. Allen die hier lesen einen Guten Rutsch!
Moment, einen hab ich noch:
Auch hier zum letzten mal in diesem Jahr der Link zu Axels Paddelblog, wo diese Fahrt auch schon dokumentiert ist.

Flussfahrt mit Ente

Zur heutigen Fahrt auf der Jagst hatte ich mich bei Ruth und Axel zum Mitfahren eingeladen. Wobei dass nicht genug war, Axel hatte auch gestern schon mein Boot im Bootshaus geholt und aufgeladen. Auf dem Weg heute früh kamen sie mir dann auch noch entgegen und luden mich ein. Ein Rundumservice also. Die Fahrt nach Krautheim, ganz im Norden unseres Bundeslandes dauerte rund eindreiviertel Stunden. Die Strecke die Axels Navi vorgab, war etwas abenteuerlich und gipfelte darin, das wir auf einem Schotterweg durch den Wald fuhren. In Krautheim angekommen luden wir zunächst die Boote ab und die Autofahrer machten sich auf den Weg nach Berlichingen unser Ziel für die heutige Fahrt. Gegen elf waren sie zurück und wir brachen auf. Der Pegel der Jagst lag so um die 50 cm. Unter 40 cm ist die Befahrung nicht zulässig.OLYMPUS DIGITAL CAMERA Die Jagst mäandert ganz munter durch ihr Tal. Immer wieder sorgen kleine Schwällchen für Abwechslung. Wir waren neun Personen in sechs Booten, drei Tandem- und drei Solokanadier. Das Wetter war grau in grau, aber es blieb den ganzen Tag über trocken. Angela hatten für jeden eine kleine weihnachtliche Quitscheente mitgebracht. Wir hatten sie mit Ducktape an unseren Süllrändern befestigt, womit sonst, und somit das vielseitig nutzbare Klebeband endlich mal dafür genutzt für was es ursprünglich gedacht war. OLYMPUS DIGITAL CAMERANach rund zwei Drittel der Strecke erreichten wir das erste Wehr, welches wir rechts umtrugen. Bei dieser Gelegenheit legten wir eine kleine Rast ein und aßen unser mitgebrachtes Vesper. Auf unser Trappergedöns, wie wir zur Zeit immer sagen, hatten wir verzichtet und so musste die Pause ohne offenes Feuer über die Bühne gehen. Stefan bereitete auf dem Gaskocher Glühwein. k-P1080445Axel, Ruth und mir wurde die Pause etwas zu lange, vom Rumstehen hatten wir kalte Füsse bekommen und so setzten wir unsere Fahrt bald fort und hatten das zweite Wehr bereits überwunden, als der Rest der Truppe dort ankam. Wir halfen ihnen noch beim Umtragen und gemeinsam machten wir uns auf die letzten anderthalb Kilometer bis Berlichingen. OLYMPUS DIGITAL CAMERADort angekommen brachte Jörg Stefan zu seinem Auto nach Krautheim und als sie zurückkehrten machten wir uns auf den Weg nach Kloster Schöntal, um dort noch auf den Weihnachtsmarkt im Klosterhof zu besuchen. Eigentlich wollten wir die knapp zwei Kilometer zu Fuss zurück legen. Wir waren ziemlich durchgefroren und als wir einen Schuttlebus zum Weihnachtsmarkt an der Straße halten sahen, stiegen wir spontan ein. Im Bus war es angenehm warm, wir machten es uns gemütlich, lang könnte die Fahrt ja nicht dauern. Der Bus nahm jedoch nicht die direkte Route, sondern klapperte noch einige Dörfer in der näheren Umgebung ab. Der Bus wurde immer voller und es wurde uns bewusst, zu Fuss wären wir sicher schneller gewesen. Auf dem Markt herrschte reges Treiben. Nachdem wir ein zwei Stände abgeklappert und das eine oder andere konsumiert hatten, brachen Axel, Ruth und ich auf, wir hatten ja noch einen längeren Rückweg vor uns. k-P1080510Der Rest der Truppe blieb noch dort, sie wollten an der Jagst übernachten und planten für morgen einen weiteren Abschnitt zu paddeln. Für den Rückweg zum Auto nahmen wir wieder den Bus, der diesmal direkt fuhr. Gegen 19.45 Uhr waren wir zurück in Tübingen.

Hier wie immer, der Link zu Axels Bericht auf seinem Paddelblog

Bodensee-Eisfahrt

k-P1080278Heute fand wie immer am vorletzten Sonntag im November die Bodensee-Eisfahrt statt. Insgesamt nahmen an dieser Fahrt von Konstanz nach Iznang, um die 200 Kanuten in ca. 150 Booten teil. Es waren unzählig viele Kajaks, ein paar Großkanadier, ein Drachenboot, ein Stand-Up Paddler und ein paar wenige Tandem- und Solokanadier unterwegs. Wir waren mit zwei Tandem- einem Solokanadier und einem Kajak angereist und hatten um die Fahrerei und das Autoversetzten zu reduzieren, beschlossen nicht wie offiziell vorgesehen, von Konstanz nach Iznang zu paddeln, sondern bei der Landestelle Reichenau, wo überreicher Weise eine Pause eingelegt wird, umzukehren und wieder zurück nach Konstanz zu paddeln. „Bodensee-Eisfahrt“ weiterlesen

Polingübungen

OLYMPUS DIGITAL CAMERADa der Neckarpegel gestern, in der Stunde in der ich unterwegs war, um ca 10 cm gesunken war, dachte ich mir heute Vormittag müsste er soweit gefallen sein, dass ich mal wieder versuchen könnte die raue Rampe hinauf zu staken. Das erzählte ich auch Axel, der gerade von einer Runde um die Neckarinsel zurück kam, als ich aufbrach. Er hatte keine Zeit mich zu begleiten und wünschte mir viel Erfolg. Als ich oben ankam, war mir gleich klar, dass ich das gar nicht erst zu versuchen brauchte. Der Pegel schien mir unverändert. Wahrscheinlich lief jetzt weniger Wasser durch das Kraftwerk, so dass sich der insgesamt niedrigere Pegel hier nicht bemerkbar machte. „Polingübungen“ weiterlesen

Freitagshochwasser

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIrgendwie ist zur Zeit immer am Freitagnachmittag Hochwasser.
Ich fuhr schon zeitig zum Bootshaus, denn mittlerweile wird es gegen 16.30 Uhr schon dunkel und ungemütlich auf dem Wasser. Eigentlich wollte ich mal wieder eine Runde um die Neckarinsel fahren, als ich jedoch zum Bootshaus kam, erzählte mir Karsten, Klemens und Anita seien auch auf dem Wasser. Ich vermutete sie oben am Kanal oder am Blockwurf. Da ich ein geselliger Mensch bin, bin ich natürlich hinauf gefahren und habe meine Inselrunde auf ein ander mal verschoben. Allerdings war ich natürlich nicht für Schwallbefahrungen oder ähnliches gekleidet. Ich hatte Jeans an und meine Wanderstiefel. Als Kniematte hatte ich eines meiner Schaffelle dabei. Die Polingstange liess ich im Bootshaus, da ich mein Boot und den sonstigen Kram nicht durch das untere Tor bequem zum Neckar tragen konnte, sondern da dieses kaputt war, „Freitagshochwasser“ weiterlesen

Kunststoff versaut den Charakter

VergleichHeute hat mir Charly ein Bild geschickt, was er am 2.11. Vor unserem Start auf der Blau aufgenommen hat. Meine beiden Boote lagen praktischer Weise kieloben auf einem Holzgeländer. Da bot es sich natürlich an, die Gebrauchsspuren zu vergleichen. Dazu muss man sagen, der Prospektor ist etwa zwei Jahre alt, der Gerrish im nächsten Jahr zehn. Klar habe ich den Gerrish schon etwas überarbeitet, aber das war eher Kosmetik. Geschont habe ich beide Boote nicht, ich habe jedoch auch keines von beiden auf der Straße hinter mir hergezogen. Mal über eine Wiese, ja klar. Also ganz normale Gebrauchsspuren. Was soll jetzt dieser Vergleich? Ich habe den Eindruck, dass was Robustheit angeht meine Wood-and Canvas Boote durchaus mit dem Royalex mithalten können. Auf jeden Fall was meine Art der Benutzung angeht. Oder ist es so, dass ich meine Holzboote unbewusst doch mehr schone als das Kunststoffboot? Oder ist es doch so, dass der alte Spruch der Faltbootfahrer stimmt?
„Kunststoff versaut den Charakter!“ Na ja, wie dem auch sei, Royalex wird ja nicht mehr hergestellt. Momentan sind noch Boote lieferbar, aber in absehbarer Zeit wird es keine neuen Royalexboote mehr geben. Vielleicht sollte ich meines dann doch mehr schonen? 😉

Brigach und Breg ..

.. bringen die Donau zu Weg. Das haben wir heute überprüft. Zu acht in sechs Kanadiern waren wir unterwegs, von Donaueschingen bis nach Geisingen. Ruth und Axel, Sabine und Charly in Tandem-Booten, Andreas (der sonst eher im Kajak unterwegs ist), Rolf, Eckhard und ich in Solobooten. Wir setzten etwas oberhalb des Zusammenflüssen der beiden Quellflüsse in die Brigach ein. Die Donauquelle, besser gesagt der Ursprung, denn eine echte Quelle, wie zum Beispiel bei der Blau, ist es ja nicht, ist eher umspektakulär. OLYMPUS DIGITAL CAMERAEin schlichter Stein mit der Zahl 2779 weist darauf hin, wie weit es noch bis zum schwarzen Meer ist. Soweit wollten wir heute nicht, 17 Kilometer waren uns genug. Die ersten paar hundert Meter der Donau waren vor kurzem renaturiert worden. Hinter den neuen Buhnen aus Kalkstein gab es kleine Kehrwässer, die wir eifrig anfuhren. Nach dem Örtchen Pfohren machte sich schon bald der Stau des ersten der beiden Wehre bemerkbar. Nach ca. 7 Kilometer erreichten wir es, rumtrugen und da wir gerade mal aus den Booten draußen waren machten wir bei einer umgestürzten Weide Mittagsrast. OLYMPUS DIGITAL CAMERAWie schon an der Blau hatten wir wieder diverse Kochgelegenheiten dabei. Ich hatte die Pfanne und die Feuerbox dabei. Axel und Rolf hatten Kaffeebereiter und Eckhard seinen Holzvergaserkocher dabei. Die Pause zog sich beträchtlich in die Länge, da Rolfs Espressomaschine erst nicht so recht auf Touren kommen wollte.  Die Donau mäanderte danach durch das breite Tal, mal floss sie ganz flott und machte viele Kehren, mal war sie träger. Wir sahen viele Biberspuren und einen Eingang zu einem Biberbau. Ich dachte eigentlich, Biber legen ihre Eingänge immer unter Wasser an, aber hier im Uferschlamm lag die Höhle darüber.

Die Größe der Öffnung und die Nähe zum Wasser wies aber schon auf einen Biber hin. Kurz vor dem Ausstieg kamen wir zum zweiten Wehr auf unserer Strecke, welches wir ebenfalls links umtrugen, aber eine Pause machten wir diesmal nicht. Das Stück nach dem Wehr war kurz, unterbrochen von einem kleinen Schwall nach einer Eisenbahnbrücke. Kurz vor unserer Ausstiegstelle kam dann noch ein kleiner Schwall. Das Wetter war nicht so, wie wir es uns erhofft hatten, der gestrige Samstag hatte uns Hoffnung auf viel Sonnenschein gemacht. Aber für Anfang-Mitte November war es ganz in Ordnung, wir jammern auf hohem Niveau.

Hier noch die Links zu Axels und meinem Webalbum und wie immer zu Axels Paddelblog.

Freitags(hochwasser)training

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Regen hatte dem Neckar einen erhöhten Pegel beschert. Mich scherte es wenig, ich wollte etwas Poling betreiben. Da es mittlerweile relativ zeitig dunkelt, machte ich mich um viertel vor vier schon auf den Weg zum Bootshaus. Obwohl eigentlich kein Training mehr ist waren relativ viele Trainingswillige da und machten sich fertig um aufs Wasser zu gehen. Die Kanadierfraktion war schwach vertreten, ausser Rolf und mir war sonst nur noch ein weiterer Kanadier auf dem Wasser. Rolf war schon voraus gefahren und kam mir bereits entgegen als ich noch auf dem Weg zum Blockwurf war. Es herrsche dort kräftige Strömung, er hätte dort nicht zu verrichten, so wie er gekleidet sei. Er wolle noch eine Runde um die Neckarinsel drehen. Ich stocherte weiter zum Blockwurf, sah ein, dass das mit dem Poling nicht so toll werden würde und fuhr ein paar Seilfähren. Dann zerrte ich mein Boot über die Steine den Blockwurf hinauf und begab mich auf eine kurze wilde Abfahrt.

Dann begab ich mich zurück zum Kraftwerkskanal, wo die Jugend am trainieren war. Rolf war dort hängen geblieben und schaute dem Treiben zu. René war auch noch gekommen, aber er war zu Fuss da. Wir plauderten noch eine Weile und machten uns dann auf den Rückweg. Am Bootshaus war es kühl und ungemütlich, es brannte auch kein Feuer. Die Sommesaison scheint wirklich zu Ende zu sein. 🙁

Novemberblau

Heute sind wir auf der Blau gepaddelt. Andrea hatte die Tour vorgeschlagen und organisiert. Wie sie das mit dem Wetter hinbekommen hat, weiß ich nicht, ich bin jeden Falls den ganzen Tag im T-Shirt gefahren. Wir waren in neun Booten unterwegs. Drei Tandem Kanadier, zwei Solo Kanadier und vier Kajakfahrer. OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch hatte Sabine und Charly meinen Prospector geliehen und die beiden, wie schon vor 14 Tagen, im Auto mitgenommen. Ich selbst hatte das kleine Holzboot dabei. Vor dem Start sind wir in Blaubeuren zum Blautopf gelaufen und haben und haben die enorme Quelle und vor allem die Farbe des Wassers bestaunt. Danach sind wir zur Einsatzstelle, ein paar hundert Meter unterhalb  der Quelle, gefahren, haben die Boote abgeladen und sind dann, die Mit- und Beifahrer zurücklassend zur Aussetztstelle gefahren. „Novemberblau“ weiterlesen

Misslungenes Filmprojekt

Heute Spätnachmittag bin ich, als die Sonne sich kurz noch mal blicken ließ zum Bootshaus geradelt. Ich wollte das mit dem Filmen beim Poling noch mal probieren. Ich nahm diesmal das große Boot. Zum einen, weil sich damit besser staken lässt und zum anderen, weil die Kamera dort weiter von mir entfernt ist und ich mir nicht wie im letzten Video den Kopf abschneide. Ich stakte hinauf zum Blockwurf, montierte die Kamera und legte los. Die Rampe stakend zu überwinden, war mir wie gewöhnlich nicht möglich. Ich stocherte ein wenig im untern Drittel herum und beschloss dann zu umtragen und zum oberen Blockwurf zu fahren. „Misslungenes Filmprojekt“ weiterlesen

Abendliche Polingsession

Heute bin ich kurz bevor die Sonne hinterm Spitzberg verschwunden ist, mit dem Rad zum Bootshaus gefahren. Als ich dann aufs Wasser kam, war sie gerade weg. Ich machte noch schnell ein Foto und fuhr dann hinauf zum Blockwurf. 28.10.2014Ich hatte das kleine Boot genommen und die Polingstange eingepackt. Und ich hatte auch das kleine Klemmstativ und den Foto zum Filmen dabei. Unterhalb der kleinen Stufe montierte ich die Kamera dann am Heck des Bootes und machte meine üblichen kleinen Übungen. Ich war die letzte Zeit mehr mit dem Prospektor und zuletzt mit dem Guide beim Poling gewesen und das Boot fühlte sich sehr gewöhnungsbedürftig an. Es ist ja eh nur bedingt fürs Staken geeingnet, aber man gewöhnt sich dran. Einmal verklemmte sich die Stange zwischen Boot und einem Stein, flussab, was mich kurz in die Bredouille brachte. Ist aber nix passiert. Gekleidet war ich mal wieder nicht fürs Nasswerden und auch die restliche Ausrüstung war lückenhaft.
Entstanden ist ein kleines Filmchen was ich zusammengeschnitten und mit Musik versehen habe.

Poling-28-10-2014 from Matthias Zürcher on Vimeo.

Auf dem Rückweg ließ ich die Kamera noch bis zum Kraftwerkskanal weiterlaufen. Dann sputete ich mich zurück zu kommen, die Jeans war dich ein wenig nass geworden. Am Bootshaus machten sich gerade ein paar Kanu-Polospieler fürs Training bereit. Ob sie, bis sie auf Wasser kamen, noch was gesehen haben weiß ich nicht. 🙂

Kleine Fahrt mit großem Boot

Was ich gestern nicht erwähnt hatte war, dass ich unser großes Boot September, mit nach Tübingen genommen habe. Heute früh habe ich ihn dann ans Bootshaus gebracht und den Juni mit nach Hause genommen. Was ich vergessen hatte, heute fand die große Stocherkahneinlagerei statt. Jeden Herbst werden die Stocherkähne aus dem Wasser genommen und auf einem Teil der Wiese, die zum Bootshausgelände gehört eingelagert.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAWas ich nicht nachvollziehen konnte war, dass scheinbar alle Helfer dieser Aktion mit dem Auto kamen und es nicht für möglich hielten auf einem Parkplatz zu parken. Die ganze Straße zum Bootshaus war zugeparkt. Ich mogelte mich durch und fuhr bis zum unteren Tor zum Gelände der Paddelfreunde und stand dort notgedrungen etwas im Weg rum bis ich das eine Boot ab und das andere aufgeladen hatte. Am späten Nachmittag, als ich vermutete dass der meiste Rummel vorüber sei, bin ich dann mit dem Rad zum Bootshaus gefahren. Ich lud mir mein Boot auf die Schultern und schleppte es zum Anleger. Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich OLYMPUS DIGITAL CAMERAhabe den Eindruck das Boot wird von Jahr zu Jahr schwerer. Ich mag es trotzdem. Der Neckar war gut eingeschenkt und wie bei Hochwasser üblich braun. Zu erst paddelte ich Richtung Kraftwerkskanal. Als ich in den flachen Bereich auf der Linken Seite kam, legte ich das Paddel weg und nahm die Stange zur Hand. Nach der Einmündung des Kraftwerskanal wird es für ein Stück noch mal richtig tief, so dass ich mit der Stange kaum noch auf den Grund kam. Ich nutzte die Stange daher wie ein Doppelpaddel, was für kurze zu überbrückende Strecken erstaunlich gut funktioniert. Ich stakte hinauf bis zum Blockwurf.
Die untere Schwelle war ziemlich OLYMPUS DIGITAL CAMERAabgesoffen, es herrschte gute Strömung, war aber unproblematisch zu überwinden. Ich legte dann die Stange wieder zur Seite und machte ein paar J-Ferries. In meinem Riesen-Kahn machte das einen Heidenspass und da ich ja alleine war, konnte ich auch niemandem im Weg herumfahren. Ich versuchte während einer Querung Fotos zu machen. Ich hielt die Kamera in der Druckhand und ließ den Finger auf dem Auslöser. Besonders spannend sind die paar scharfen Bilder, die so entstanden sind nicht geworden. Das nächste mal muss ich mal wieder das kleine Stativ mitnehmen und filmen. Als ich genug hatte, begab ich mich zurück zum Kraftwerskkanal und fuhr dort noch ein paar Kehrwassermanöver. Dann ließ ich mich zum Anleger zurück treiben.

Paddeln mit Liveübertragung

Heute habe ich eine sehr schöne Nachmittagstour auf dem Bodensee gemacht.
Erst sah es danach aus, als würden die Wolken Überhand gewinnen, aber nach und nach setzte sich doch die Sonne durch, bevor sie unter ging. Eigentlich wollte ich mich mit Leonhard treffen, aber der Arme musste noch arbeiten. Ich fuhr den Seerhein hinunter Richtung Gottlieben und versorgte ihn mit Handybildern. Nach dem ich ihn mit diversen Impressionen versorgt hatte, kam von ihm ein Bild zurück, ein Schreibtisch mit einem Stapel Ordner. Jetzt hatte ich fast ein schlechtes Gewissen. Ich fuhr weiter bis Triboltingen und eigentlich wäre es nicht mehr weit gewesen bis auf die Reichenau, ich hätte ihn abholen können. Ein zweites Paddel hatte ich dabei. Aber ich musste wieder zurück, den Rest der Familie in der Stadt auflesen und dann wieder nach Hause fahren. Aber ich gebe nicht auf, demnächst werden wir wieder ein mal gemeinsam paddeln gehen. Am Bootshaus habe ich mich dann noch zum ersten mal in das neu installierte elektronische Fahrtenbuch eingetragen. Es geht ganz fix und die Auswertung am Ende des Jahres ist natürlich ein Kinderspiel, vor allem weil man nicht mehr als Hieroglyphenforscher  tätig sein muss. 🙂

Noch mehr Indian Summer

Letzten Sonntag hatte Rolf den Vorschlag gemacht auf die Donau zu gehen. Ausnahmsweise mal nicht nach Binzwangen zu unserer Spiel- und Übungsstelle, sondern eine Wanderfahrt von Riedlingen nach Rechtenstein. Mir kam das sehr entgegen, nach der Dachdeckaktion beim Bootshaus der Paddelfreunde, stand mir der Sinn nicht nach großer Anstrengung. Um 9.30 Uhr trafen sich alle, die mit wollten am Bootshaus. „Noch mehr Indian Summer“ weiterlesen

Eyach bis Bieringen

Der Regen die letzten beiden Tage hatte die Pegel in der näheren Umgebung ansteigen lassen. Zu Diskussion standen Fahrten auf der Steinlach oder der Erms. Wenn wir gleich morgens losgefahren wären hätte das auch gereicht. Allerdings stellte sich im Laufe des gestrigen Abends und heute morgen heraus, dass viele der potentiellen Mittpaddler keine oder erst Nachmittags OLYMPUS DIGITAL CAMERAZeit hatten. So wurde es wieder ein mal eine Fahrt auf dem Neckar. Ich holte Axel um 14.00 Uhr von zu Hause ab. Ich hatte das Holzboot schon auf dem Dach. Axel hatte die neue Vereinsviper zu Hause, da er noch daran gearbeitet hatte. Wir fuhren nach Bieringen, wo wir am Parkplatz mit Julia und Roland verabredet waren. „Eyach bis Bieringen“ weiterlesen

Spätsommer am Bodensee

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHeute stand mal wieder ein Besuch in Konstanz an und ich nutzte die Gelegenheit den Guide dort wieder ins Bootshaus zu legen und den Prospector nach Tübingen zu holen. Allerdings nicht ohne mit dem Guide noch eine Runde zu paddeln. Ich fuhr den Seehrhein hinunter Richtung Untersee und begutachtete die Fischerbank, die ich im vergangenen Februar zu erklimmen versucht hatte. Heute wäre mir dies Zweifels ohne gelungen, aber ich hatte nicht wirklich Lust, mich mit Entenkacke einzusauen. So Paddelte ich weiter, vorbei an Gottlieben und hinunter zu der Stelle an der sich der Seerhein weitet und in den Untersee übergeht. OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch fotografierte alte und neue Biberspuren und freute mich über das klare Wasser und den Sonnenschein. Teilweise sind ganz schön dicke Bäume angenagt und ich bin gespannt wann der nächste ins Wasser gestürzt da liegt, wenn ich vorbei komme. Unterhalb eines kleinen Kiesstrandes wurde vor Jahren eine Palisade ins Wasser gebaut. Sie soll vermutlich wie ein Kehrwasser wirken. Beim momentanen Bodenseepegel ist sie aber vollkommen überspült. Das rote Dreieck signalisiert die „Untiefe“, wichtig für Boote mit OLYMPUS DIGITAL CAMERAmehr Tiefgang als meines. 🙂 Das Wetter war herrlich heute Nachmittag, die Sonne schien, es war warm, der leichte Dunst lässt hoffen, dass es ein paar Tage so bleiben könnte. Nach den regnerischen und trüben Tagen der letzten Woche, kostete ich das voll aus. Beim Fahrwasserzeichen Nummer 22, der Wendemarke meiner früheren Hausstrecke machte OLYMPUS DIGITAL CAMERAich kehrt und paddelte, von leichtem Westwind unterstützt gegen die Strömung zurück zum Bootshaus. Unterwegs traf ich Hansi im Rennkajak, der dann auch ziemlich zeitgleich mit mir am Steg ankam. Ich traf ihn aber auf seinem Hinweg 🙂 Am Bootshaus traf ich dann noch Bärbel und Martin und verquatschte mich ein wenig. Ich sputete mich dann noch in die überfüllte Stadt, wobei die Konstanzer jetzt lachen und sagen, war doch nix los, komm mal am Samstag. Ich traf mich mit Lorenz und Anke und wir suchten noch ein paar Geschäfte auf, trafen noch den ein oder anderen Bekannten und machten uns dann bald auf den nach Hause Weg.

Kurze Polingrunde

Um kurz vor Fünf bin ich heute zum Bootshaus gefahren. Zuvor hatte ich Axel per Mail Bescheid gegeben, dass ich etwas paddeln wollte. Am Bootshaus war Niemand und so zog ich alleine Los. Vermutlich war Axel noch beim Arbeiten oder hatte meine Mail nicht gelesen. Der Wasserstand war gestiegen, aber nicht all zu hoch. Ich stakte zunächst hinauf zum Kraftwerkskanal, legte aber dort, angesichts der kräftigen Strömung, die dort herrschte die Stange bei Seite und fuhr mittels Paddel ein paar Kehrwassermanöver. Das kann ich dort mit meinem großen Boot selten tun, erstens liegt es ja oft in Konstanz und zweitens ist dort, wenn Training ist meist etwas wenig Platz für solche Dickschiffe. Um so mehr kostete ich es aus. Als ich genug davon hatte stakte ich weiter zum unteren Blockwurf. Als ich dort ankam, kam mir gerade Axel entgegen, allerdings nicht auf dem Wasser, sondern auf dem Radweg. Er fuhr auf dem Rad, in der Hand hielt er die Spitze seinen Bootes, welches er auf dem Bootswagen hinter sich her rollerte. Er hatte es aber eilig und war nach einem kurzen Hallo schnell hinter den Büschen verschwunden. Ich versuchte mich noch ein wenig darin, die raue Rampe mittels der Polingstange zu überwinden, hatte aber keinen besonderen Erfolg. Ein mal schaffte ich es bis fast in die Mitte, wurde dann aber wieder rückwärts hinunter gespült.

So drehte ich um, polte bis zum Kanal hinunter, kniete mich wieder hin und holte in der Strömung des Kanals Schwung und trödelte zum Bootshaus hinunter. Am Anleger traf ich Erdmann, der mir erzählte, dass er beim Paddeln Fortschritte mache und bald mal wieder eine Übungsrunde mit uns paddeln wolle. Am Bootshaus war dann noch Angi, die bedauerte dass ihr geliebter Quake an der Soca sei und nun mit dem Probe 12 vorlieb nehmen musste. Es waren auch noch zwei Interessenten da, die wurden aber schon von Angi informiert. Wir unterhielten uns noch kurz über lange Boote und dann trollte ich mich nach Hause.

Während ich nun das hier geschrieben habe, hat Axel ebenfalls berichtet, das Ergebnis befindet sich hier.

Der frühe Vogel …

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHeute Früh hat es nicht geregnet und es wehte auch nur ein zartes Lüftchen. Ich bin trotzdem Paddeln gegangen. Gegen halbneun bin ich, bei wolkenlosem Himmel, vom Bootshaus aus Richtung Kraftwerkskanal aufgebrochen. Dort war einigermaßen Strömung, vermutlich wurde der Strom für morgendliche Kaffeekochen benötigt. Ich fuhr weiter bis zum unteren Blockwurf, stakte die untere Stufe hinauf und stocherte dann etwas im Auslauf des Blockwurfes herum. Dabei stellte ich fest, dass der Guide das am geeignetsten meiner Boote für diese Art der Fortbewegung ist. Den Gerrish hatte ich ja an Ostern OLYMPUS DIGITAL CAMERAschon als nicht so sehr geeignet eingestuft, aber auch der Prospector liegt mir nicht so. Mit den beiden anderen Booten hätte ich sicher nach so einer langen Poling-Pause ein oder vielleicht sogar zwei Anläge nehmen müssen. Mit dem Guide kam ich mit ein mal Abstoßen und ein zweites mal Nachsetzten hinauf. Das kann jemand anderem natürlich genau anders herum gehen. Das Wasser des Neckars war erstaunlich klar, das Bisschen Regen die letzten Tage hatte wohl noch nicht genügend Sand in den Fluss gespült um ihn trüb werden zu lassen. Ich stakte dann zurück bis zum Kraftwerkskanal, drehte eine Runde im Kehrwasser und ließ mich dann zum Anleger zurücktreiben. Heute bin ich niemanden auf dem Wasser begegnet, ausser ein paar Wasservögeln. Ich war aber auch schon um halbzehn auf dem Nachhauseweg.