Dömitz – Neu Darchau

OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnser Ziel für heute war Hitzacker, die Strecke würde überschaubar bleiben, auch wenn uns der Wind wieder zu schaffen machen sollte. Zuerst mussten wir wieder durch die Schleuse nach unten in die Elbe. Bereits in der Schleusenkammer fing es wieder an zu regnen. Der Schleusenwärter fragte uns ob wir bei einem solchen Wetter nichts besseres zu tun hätten als Kanu zu fahren. Ein echtes Motivationsgenie. Er sagte uns noch, dass für Nachmittags Starkregen angesagt wäre. Das beeindruckte uns jedoch nicht sehr, weil bisher hatten wir fast jeden Tag Starkregen. Raus auf die Elbe und wieder im Wind.OLYMPUS DIGITAL CAMERA Bis Hitzacker war es jedoch nicht so weit und wir liessen es richtig laufen. In Hitzacker angekommen, mussten wir jedoch feststellen, dass im Hafen überhaupt nichts mehr los war. Die Einfahrt in den Hafen war versandet und der Hafen war so gut wie leer, kein Hafenmeister weit und breit. Über die hohe Mauer, die den Ort vor Hochwasser schützen soll hinweg schauten Spaziergänger auf uns herab während wir durch den Hafen paddelten. Ich sagte zu Lorenz: „Das ist hier ein Bisschen wie im Zoo, lass uns abhauen.“ Wir beschlossen noch rund 15 Kilometer weiter zu paddeln, in Neu Darchau gibt es einen Campingplatz. Die Elbe hatte die Richtung etwas geändert und floss entlang der sogenannten Geestgebirges, in dessen Windschatten es sich ganz entspannt paddeln liess. So erreichten wir unser Ziel für den heutigen Tag, nach 31 Kilometern.

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