Endlich kurze Hose

GuideDas ist der zweite Eintrag für heute. Ich hatte heute Vormittag als ich zum Bootshaus gefahren bin Axel eine SMS geschickt. Als ich vom Paddeln zurück war las ich seine Antwort, dass er Nachmittag zusammen mit seinem Bruder aufs Wasser wollte. Sie planten beim oberen Blockwurf nach Treibholzstücken zu suchen. Axels Bruder braucht diese für Kunstobjekte.

So machte ich mich also am Nachmittag noch mal auf den Weg ans Bootshaus, dank der sommerlichen Temperaturen in kurzer Hose, T-Shirt und Flip-Flops. Ich stakte hinauf zum ersten Blockwurf und überwand diesen watend, das Boot über die bemoosten Steine schiebend. Unterhalb des Blockwurfes traf ich auf Frank, der ein Bierchen geniessend, im Fluss ankerte. Ich schaute mir den Blockwurf genau an und erdachte mir eine mögliche Route für eine eventuelle Abfahrt auf dem Rückweg. Ich polte weiter hinauf zum oberen Blockwurf, wo ich Axel und seinen Bruder traf. Sie waren schon wieder auf dem Rückweg, wollten jedoch noch diverse Schwemmholzhaufen inspizieren. Ich schaute mir die Schwelle unterhalb des großen Blockwurfes an. Ich hatte ja schon öfter hier meine Polingkünste ausprobiert, eher mit keinem bis wenigem Erfolg. Die Schwelle sah auch heute etwas verwinkelt aus. In der Mitte lag ein Stein, rechts davon erschien es mir möglich hinauf zu gelangen. Ich ging die Sache ganz sachte an, versuchte mich eigentlich nur mich in der Strömung zu halten und den Bug zu kontrollieren. Als mir das scheinbar mühelos gelang setzte ich mit ein zwei kräftigen Schüben an und schwups war ich oben. Null Problemo. OLYMPUS DIGITAL CAMERAAlso scheint die Überei in letzter Zeit doch etwas gebracht zu haben. 🙂 Ich fuhr die Stufe auch wieder im Stehen hinunter und gesellte mich wieder zu den Holzsammlern. In einem ziemlich großen Haufen Treibholz fanden wir eine Eichenbohle, sie war ca. zwei Meter lang und 50 cm breit. Die Dicke variierte von rund 12 bis 20 cm. Die Bohle war so schwer, dass wir beschlossen sie nicht im Boot transportieren zu wollen. Wir warfen sie ins Wasser und hoffen, dass sie in ein paar Tagen weiter unten irgendwo angetrieben wird und wir sie wiederfinden. Man könnte gut eine Sitzfläche für eine Bank daraus machen, oder Grillholz.

Bad kamen wir dann zum untern Blockwurf. Ich stieg aus um die Abfahrt von Axel und Jochen zu dokumentieren. Sie fuhren etwas weiter rechts, als ich mir das beim Hinweg ausgedacht hatte und es rumpelte auch ein Bisschen. Ich bleib bei meiner ersonnen Route und fuhr, wie Axel danach bemerkte, ziemlich geschmeidig, hinunter.
Meine Abfahrt wurde aus unterschiedlichen Blickwinkeln abgelichtet, vielen Dank an Axel und Jochen. 🙂

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