Erste Herbsttour „Über Stock und Stein“

Heute hat es dann doch mal geklappt. Nach zwei Versuchen im letzten Jahr die mangels Masse ausgefallen waren, begaben wir uns heute auf die Lauchert. Wir waren zu zehn unterwegs. Axel und Ruth, Sabine und Charly,  Jolanda und ich im Tandem, Eckhard, Rolf und Lorenz im Solokanadier und last but nötig least Michl im Kajak. DSCN2392Wer jetzt aufgepasst hat, hat sicher gemerkt ich war mit beiden Kindern unterwegs, das hat es schon sehr lange nicht mehr gegeben. Mir hat es gut gefallen, den beiden offensichtlich auch. Die Lauchert ist wie ihr Schwesterbach die Lauter ein stark mäandernder Wiesenfluss. Auf einem nicht unerheblich langem Abschnitt wurde die Lauchert einem ökologischen Projekt unterzogen. DSCN2383Auf mehrere Kilometer wurden absichtlich Bäume in den Fluss gefällt, um so einen natürlichen Flusslauf zu simulieren und dadurch dafür zu sorgen, dass sich Biber hier wohlfühlen. Wenn die Biber gesteigerten Wert auf umgesägte Bäume hätten, könnten Sie das ja auch selbst tun. Aber sie fällen nur kleinere Bäume und bauen hier keine Staudämme. Ihre Behausungen sind Höhlen im weichen Ufer, Biberburgen gibt es an der Lauchert keine. Normalerweise stellen die gefällten Bäume für Kanufahrer Hindernisse dar, die umtragen werden müssen, dadurch wird das Ufer betreten. Ob das besonders ökologisch ist, wage ich zu bezweifeln. (Axel hat in seinem Bericht ganz ähnliche Gedanken geäußert) Oberhalb des Ökoprojektes sind einige Bäume von alleine umgefallen, das tun sie an Flussläufen gelegentlich gerne auch ohne menschliches Zutun. Beim gestrigen Pegel gelang es uns jedoch, die meisten Baumhindernisse zu unterfahren, drüber weg zu paddeln, oder besonders waghalsig, das Boot unter dem Baum durch zu schieben und über den Baum drüber zu steigen. Wir hatten viele Möglichkeiten verschiedene Varianten auszuprobieren. Nach der gefühlten Hälfte der Strecke pausierten wir auf einer Wiese und der bis dahin stetig wehende Wind pausierte ebenfalls. Die Sonne schien und es war angenehm warm. Auch auf dem weiteren Abschnitt bewegten wir uns im Ökologischen Projekt, mittlerweile wurden wir auch durch ein Schild darüber aufgeklärt, dass wir auf eigene Gefahr unterwegs seien. Sind wir denn auf Bächen, bei denen keine solchen Schilder stehen auf jemanden anderes Gefahr unterwegs? DSCN2485Na egal, wir haben alles gut überstanden, sogar die Fahrt durch den gemauerten Kanal gegen Ende der Fahrt kurz vor Bingen, in der sogenannten Bittelschiesser Täle. Dort hatten wir sogar Puplikum, aber geklatsch hat keiner.

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