Flussauf – Flussab mit Herbstlaub

Gestern auf der Blau hatten Axel und ich vereinbart, heute auf den Neckar zum Poling zu gehen. Wir hatten schon länger geplant, von der alten Holzbrücke bei Neckarhausen nach Fischingen zu staken.

Eckhard, der beim neulich von Axel angebotenen Polingtraining, keine Zeit hatte, war auch mit von der Partie. Anita und Klemens waren etwas frustriert, da ihnen alle potentiellen Mitpaddler für etwas wilderes abhanden gekommen waren. Axel schlug ihnen vor, von Sulz aus Neckar abwärts zu paddeln und dann von uns zurück zu ihrem Auto gebracht zu werden. So zusagen eine Sternfahrt. So trafen wir uns kurz vor zwei an der Brücke. Eckhard hatte gerade abgeladen und Klemens und Anita waren bereits nach Sulz gefahren. Wir zogen uns um und machten uns auf den Weg. Axel, Eckhard und ich auf dem Fluss, Ruth und Røskwa zu einem Spaziergang. 

L1100520Für Eckhard war es das erste mal, dass er mit der Stange im Boot stand. Er hatte seinen 15 Fuss Prospector dabei, ich hatte ihm meine schwere Eschenstange mitgebracht. Für so einen Kerle genau das richtige Werkzeug. 🙂 Er kam auf Anhieb gut zurecht, wenn er nicht mehr weiter kam, ging er zu Fuss. Die Strecke ist für Anfänger nicht gerade ideal, aber dafür umso schöner. Ich war in meinem Prospector unterwegs, Axel im Courier. Für die Strecke von rund drei Kilometer brauchten wir knapp anderthalb Stunden. Das letzte Stück unterhalb der Brücke in Fischingen, hatte es in sich. k-P1070873Ich setzte mehrmals an, wurde aber immer wieder versetzt und zurück gespült. Irgendwann, war dann der Akku leer und ich gab mich geschlagen. Mit hängenden Schultern stapfte ich durch den Schwall nach oben. Als Eckhard auch angekommen war, unterhielten wir uns ein Weilchen und schon tauchten hinter der nächsten Ecke Anita und Klemens auf. Anita nicht wie sonst üblich im Kajak, sondern im Canadier. k-P1070876Wir begrüßten die beiden und machten uns bald, nach und nach auf den Rück- bzw. Weiterweg. Für die Strecke brauchten wir nun ca. 15 Minuten. Die Schwälle die wir vorher hinauf gefahren waren betrachteten wir natürlich nun mit ganz anderen Augen. Perspektivenwechsel. Zurück an der Einstiegstelle zogen wir uns um, Axel brachte Klemens zu seinem Auto und rund 20 Minuten später waren wir bereits auf dem Weg, in das bereits öfter frequentierte Café in Horb.

Viele Bilder gibt es hier von Axel und hier von mir. Axels Bericht von heute findet sich wie immer auf seinem Paddelblog.

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