Flussfahrt mit Ente

Zur heutigen Fahrt auf der Jagst hatte ich mich bei Ruth und Axel zum Mitfahren eingeladen. Wobei dass nicht genug war, Axel hatte auch gestern schon mein Boot im Bootshaus geholt und aufgeladen. Auf dem Weg heute früh kamen sie mir dann auch noch entgegen und luden mich ein. Ein Rundumservice also. Die Fahrt nach Krautheim, ganz im Norden unseres Bundeslandes dauerte rund eindreiviertel Stunden. Die Strecke die Axels Navi vorgab, war etwas abenteuerlich und gipfelte darin, das wir auf einem Schotterweg durch den Wald fuhren. In Krautheim angekommen luden wir zunächst die Boote ab und die Autofahrer machten sich auf den Weg nach Berlichingen unser Ziel für die heutige Fahrt. Gegen elf waren sie zurück und wir brachen auf. Der Pegel der Jagst lag so um die 50 cm. Unter 40 cm ist die Befahrung nicht zulässig.OLYMPUS DIGITAL CAMERA Die Jagst mäandert ganz munter durch ihr Tal. Immer wieder sorgen kleine Schwällchen für Abwechslung. Wir waren neun Personen in sechs Booten, drei Tandem- und drei Solokanadier. Das Wetter war grau in grau, aber es blieb den ganzen Tag über trocken. Angela hatten für jeden eine kleine weihnachtliche Quitscheente mitgebracht. Wir hatten sie mit Ducktape an unseren Süllrändern befestigt, womit sonst, und somit das vielseitig nutzbare Klebeband endlich mal dafür genutzt für was es ursprünglich gedacht war. OLYMPUS DIGITAL CAMERANach rund zwei Drittel der Strecke erreichten wir das erste Wehr, welches wir rechts umtrugen. Bei dieser Gelegenheit legten wir eine kleine Rast ein und aßen unser mitgebrachtes Vesper. Auf unser Trappergedöns, wie wir zur Zeit immer sagen, hatten wir verzichtet und so musste die Pause ohne offenes Feuer über die Bühne gehen. Stefan bereitete auf dem Gaskocher Glühwein. k-P1080445Axel, Ruth und mir wurde die Pause etwas zu lange, vom Rumstehen hatten wir kalte Füsse bekommen und so setzten wir unsere Fahrt bald fort und hatten das zweite Wehr bereits überwunden, als der Rest der Truppe dort ankam. Wir halfen ihnen noch beim Umtragen und gemeinsam machten wir uns auf die letzten anderthalb Kilometer bis Berlichingen. OLYMPUS DIGITAL CAMERADort angekommen brachte Jörg Stefan zu seinem Auto nach Krautheim und als sie zurückkehrten machten wir uns auf den Weg nach Kloster Schöntal, um dort noch auf den Weihnachtsmarkt im Klosterhof zu besuchen. Eigentlich wollten wir die knapp zwei Kilometer zu Fuss zurück legen. Wir waren ziemlich durchgefroren und als wir einen Schuttlebus zum Weihnachtsmarkt an der Straße halten sahen, stiegen wir spontan ein. Im Bus war es angenehm warm, wir machten es uns gemütlich, lang könnte die Fahrt ja nicht dauern. Der Bus nahm jedoch nicht die direkte Route, sondern klapperte noch einige Dörfer in der näheren Umgebung ab. Der Bus wurde immer voller und es wurde uns bewusst, zu Fuss wären wir sicher schneller gewesen. Auf dem Markt herrschte reges Treiben. Nachdem wir ein zwei Stände abgeklappert und das eine oder andere konsumiert hatten, brachen Axel, Ruth und ich auf, wir hatten ja noch einen längeren Rückweg vor uns. k-P1080510Der Rest der Truppe blieb noch dort, sie wollten an der Jagst übernachten und planten für morgen einen weiteren Abschnitt zu paddeln. Für den Rückweg zum Auto nahmen wir wieder den Bus, der diesmal direkt fuhr. Gegen 19.45 Uhr waren wir zurück in Tübingen.

Hier wie immer, der Link zu Axels Bericht auf seinem Paddelblog

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