Flussfahrt mit Tochter

Heute ist seit langem wieder ein mal Jolanda mit zum Paddeln gekommen. Eigentlich hatten wir ja Sonne gebucht, sie machte auch einige zaghafte Versuche, schaffte es aber nicht sich gegen die Wolken durchzusetzen. Der Pegel des Neckars war zwar gesunken, seit vorgestern, aber immer noch leicht erhöht. Aus dem Kraftwerkskanal kam ein sehr kräftiger Stromzug. Es war um die Mittagszeit und die Leute waren anscheinend am Kochen, da braucht es Strom. Auf dem Neckar, Richtung Blockwurf war deutlich weniger Druck, obwohl der Wasserstand auch hier so hoch war, dass die kleine Stufe unterhalb des Blockwurfes immer noch überspült war. Auf dem Stück zwischen Kraftwerkkanal und Blockwurf trieben sich zwei Schwäne herum. Als wir sie überholten starteten sie durch und überflogen den Blockwurf. Gerade als ich den Foto gezückt hatte, flog der zweite Schwan an mir vorbei und ich drückte ab. OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Ich steh ja nicht so auf Bilder von Schwänen, so wie ich eigentlich überhaupt nicht auf Schwäne stehe, aber dieses Foto gefällt mir trotzdem.

Wir blieben unterhalb des Schwalls, erstens weil wir wieder kein entsprechendes Schuhwerk mit hatten und zweitens, weil die Abfahrt doch etwas steinig aussah. Ich hätte doch vorgestern die günstige Gelegenheit für eine wilde Abfahrt nutzen sollen. Aber die Reparaturen am Gerrish waren mir noch in guter Erinnerung, so dass ich mir eine solche Aktion gerade noch verkneifen konnte. 🙂OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Es war auch nicht so gemütlich, wie wir uns das eigentlich für den heutigen Tag ausgedacht hatten und so machten wir uns ziemlich bald auf den Rückweg. Jolanda wechselte, wie gewohnt die Sitzposition und drehte sich zu mir um, um besser mit mir reden zu können und zu fotografieren. Ich posierte für sie und so entstanden allerhand alberne Bilder, hier nur zwei davon zur Ansicht.
wood-and-canvas Canoe, guide wood-and-canvas Canoe, guidepaddel
Wir hatten dann noch vor, eine Runde um die Neckarinsel zu drehen, überlegten es uns aber bei der ersten Brücke unterhalb des Anlegers am Bootshaus doch anders und kehrten um. Es war uns zu ungemütlich. Heute war irgendwie noch nix mit Frühling. Wir beschlossen nach Hause zu radeln und auch dafür zu sorgen, dass der Pegel im Kraftwerkskanal etwas steigt.

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