Grüne Boote

Am Freitag beim Après-Training hatten wir uns für Sonntag 9.30 am Bootshaus verabredet. Ein festes Ziel hatten wir noch nicht ins Auge gefasst, das wollten wir spontan entscheiden. So entschieden wir, Ruth und Axel, Sabine und Charly, Jolanda und ich, uns heute früh, wieder ein mal mehr für den Neckar. Zur Disposition hätten noch gestanden die Brenz mit dem Eselsburgber Tal und die Enz, mit dem Bromberg, den es zu übertragen gilt, auf dem es aber eine Grillstelle gibt. Die Enz mit der Grillstelle kam nicht in die engere Wahl, weil wir befürchteten, dass dort zu viel Rummel sei und die Benz, wegen der doch sehr langen Anreise von anderthalb Stunden Autobahnfahrt.  So verbrachten wir einen herrlichen Sonn(en)tag auf dem Neckar und zwar zwischen Sulz und Horb. Der Pegel war niedrig, aber ausreichend.

Es gab genug Möglichkeiten Kehrwässer anzufahren oder in den harmlosen Schwallpassagen Surfversuche zu unternehmen. Die Pause mit ordentlich Trappergedöns wie Firebox, Dutchoven, Cowboy-Kaffee etc., ausgedehnt und ziemlich gechillt. Gegen Ende der Pause machte ich ein paar Lining-Übungen und treidelte mein Boot den kleinen Schwall bei der Holzbrücke hinauf und hinunter. Einmal nahm dann Jolanda Platz im Boot und ließ sich, quasi als Ballast von mir durch das Schwällchen treideln. Unterhaltsam war es auch, konnten wir doch bei verschiedenen Leihboot-Paddlern unterschiedliche Techniken beobachten. Manche kosteten das Angebot voll aus, in dem sie den ganzen Fluss im Zickzack befuhren. Wir waren in drei grünen Prospectoren unterwegs, zwei davon baugleich, der von Charly und Sabine mit noch sehr wenigen Kratzern und einem sehr liebevoll angefertigten Holzsüllrand.

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