Osterferienausklangsausflug zur oberen Donau

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAxel hatte in weiser Voraussicht schon vor Donnerstag zur heutigen Ausfahrt eingeladen und die Berechtigungsscheine für die Strecke der Donau von Hausen im Tal nach Laiz bestellt. Diese Prozedur und das Abfragen des Pegels am Abend vor der geplanten Fahrt gehören jetzt schon seit einigen Jahren zu den Spielregeln, wenn man dieses Stück der Donau befahren will. Lorenz und ich reisten nicht aus Tübingen an, wir waren bei meinen Eltern gewesen und hatten dort übernachtet. So hatten wir nur einen Anreiseweg von knapp einer halben Stunde und waren die ersten in Hausen. Wir mussten aber nicht sehr lange warten da kamen nach und nach alle an. Gerade als wir die Autos nach Laiz bringen wollten kam einer der Donautal-Ranger und wollte unsere Berechtigungsscheine sehen. Er klärte uns noch über eine Sperrung der Straße im Donautal auf und sagte uns eine Umleitung an. Diese Sperrung der Straße im Donautal ging mir dann aber den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf. Zwar war die Umleitung, die wir genommen hatten nicht weit gewesen, jedoch führte sie nicht an der Donau entlang. Für Motorradfahrer schien es die Sperrung jedoch nicht zu geben, schliesslich brausten sie mit enormem Getöse oft neben uns her und wir genossen auf unserer Fahrt immer die Abschnitte besonders, wo wir fern der Straße paddelten.

Wir hatten drei Wehre zu überwinden, das erste in Neumühle OLYMPUS DIGITAL CAMERArumtrugen wir alle, das zweite umtrugen alle, ausser Christian, Axel und ich. Und das letzte in Dietfuhrt rutschten Christian und ich ebenfalls hinunter. Lorenz ist jeweils oberhalb ausgestiegen, wir waren ohne Nässe- und Kälteschutz unterwegs und er hatte keine Lust auf eine nasse Hose. Nicht so Axel, er befuhr das zweite Wehr in Gutenstein, genau dort, wo die Welle unterhalb des Wehres am höchsten war. Seine Jeans flatterte dann in der P1100432folgenden Mittagspause in der Sonne um wieder etwas trockener zu werden. Wir zelebrierten die Pause wieder mit Anfeuern von diversen Kochgeräten und dem Zubereiten von verschiedenem Grillgut und Gemüse, aber auch ganz normale Vesperbrote kamen zum Zuge. Lorenz und ich hatten seit langem mal wieder Eier mit dabei und so habe es bei uns zum Abschluss Spiegeleierbrote. Vollgefressen und etwas träge setzten wir unsere Fahrt fort. Abgesehen von den Wehren ist die Strecke technisch nicht besonders anspruchsvoll, landschaftlich dafür umso reizvoller. Immer wieder treten die Felsen der Schwäbischen Alb dicht an die Ufer das Tal weitet sich zwar ab und zu, doch eigentlich ist die ganze Strecke ein durchgehender Donaudurchbruch, der sich nicht vor seinem größeren Bruder bei Weltenburg, oder seinem noch größeren, den Djerdap, verstecken braucht. Gegen 16.00 Uhr erreichten wir Laiz, verluden die Boote und machten uns auf den Nachhauseweg.

Hier gibt es wie so oft mehr Bilder von Axel und hier auch noch welche von mir. Axels Bericht findet sich hier.

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