Rogätz – Tangermünde

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWir waren schon früh unterwegs, kurz nach uns starteten die beiden im RZ 85 und holten uns auch nach kurzer Zeit ein. Wir begleiteten sie bis zu ihrer Abzweigung. Nach gegenseitigen guten Wünschen für den weiteren Verlauf der Reise, trennten sich unsere Wege. Wir machten darauf unsere übliche Mittagspause auf dem Wasser, die jedoch etwas hektisch abgebrochen wurde weil es wieder anfing zu regnen. Als es dann das erste mal ordentlich krachte, machten wir, dass wir vom Wasser runter kamen. Gewitter auf dem Wasser, da hatten wir kein Interesse dran. Wir hockten uns am Ufer hinter einer Buhne etwas in den Windschatten schauten zu wie unser Boot langsam vom Regen gefüllt wurde und warteten, dass das Gewitter vorüber zog. OLYMPUS DIGITAL CAMERAAls es schliesslich ruhiger wurde schöpften wir das Boot leer und setzten unsere Fahrt fort. Genau so schnell wie das Mistwetter gekommen war war es auch wieder verschwunden. Es sollte noch öfter so sein. Ein paar Kilometer weiter unterquerten wir die Trogbrücke des Wasserstraßenkreuzes. Unterhalb war ein Rastplatz und wir legten an. Lorenz ging sich die Trogbrücke aus der Nähe ansehen und hatte Glück, als er oben ankam passierten gerade ein paar Schiffe die Wasserstraße über der Elbe. Nachmittags wechselte das Wetter zwischen Regen, Sonne und Wind. In Tangermünde lag unsere Unterkunft im Hafen, in den auch die Tanger mündet, ganz am Ende, der Ruderclub. Wieder wurden wir herzlich aufgenommen. Nach dem wir unser Lager errichtet hatten, gingen wir Duschen und machten uns stadtfein. Tangermünde ist eine sehr gut erhaltene Kleinstatt mit einer komplett erhaltenen Stadtbefestigung. OLYMPUS DIGITAL CAMERAIn der Stadt war jede Menge los, Abends sollte ein Staffellauf in der Altstadt stattfinden. Aber die Stadt machte insgesamt den Eindruck, als sei sie ganz lebendig. Auf unserem Stadtbummel kamen wir an einen Fahrradladen vorbei in dessen Schaufenster ein Bonanzarad stand. Lorenz großer Traum! Seine Augen fingen an zu leuchten. Der Laden war noch offen, er ging rein, traute sich aber nicht recht zu fragen ob es sich um ein Ausstellungsstück handelte oder ob es zum Verkauf stand. Als er später beschloss noch einmal hin zu gehen, hatte der Laden geschlossen. Aber es wäre ja sowie so nicht möglich gewesen das gute Stück auch noch in unseren Kanadier zu packen, auch wenn einer unseren Berliner Freunde ihn liebevoll „Möbelwagen“ nannte. Wir schlenderten noch etwas durch die Gassen und kehrten dann zum Bootshaus zurück. Mittlerweile waren auch die Bamberger Familie und die Jugendgruppe mit denen wir gestern schon den Zeltplatz geteilt hatten angekommen. Wir beschlossen morgen später auf zu stehen und erst gegen Mittag loszupaddeln. Wir wollten nur bis Arneburg, dass ist nur rund 18 Kilometer entfernt.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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