Ruhiger Samstagnachmittag

L1110265Auch heute zog es uns auf den Neckar, hinauf in Richtung der Blockwurfschwälle. Jedoch ohne viel Trappergedöns.
Wir hatten uns auf 12 Uhr verabredet, Ruth, Axel, Sabine und ich. Die Stimmung war nicht so ausgelassen wie sonst, die Ereignisse in Paris, der vergangenen Nacht machen wohl heute jeden nachdenklich.
Axel hatte sich in voller Montur ausgerüstet, er wollte den neuen Explorer, der als ausgezeichnetes Poling-Kanu bekannt ist, testen. Ruth machte sich in entgegengesetzter Richtung auf den Weg, sie wollte zunächst eine Runde um die Neckarinsel drehen. Sie würde dann später zu uns stoßen. Wir L1110317hatten einen kühlen Gegenwind, der uns etwas Mühe abverlangte um hinauf zur unteren Stufe zu gelangen. Axel machte zwar eine gute Figur im Explorer und der Pegel wäre für eine gewagte Fahrt hinauf ideal gewesen, jedoch machte der Wind das manövrieren schwer. So beließ er es bei einigen Auf und Abfhrten der kleinen Stufe unterhalb und im Auslauf des Blockwurfes. Ich stellte mich auch mal in den Explorer und hatte ein gutes Gefühl, wirklich beurteilen wollte ich es aber nicht, da der Wind wirklich lästig störte. Ich packte mal wieder die Treidelleine aus und treidelte den halben Blockwurf hinauf und über gab dann die Leine an Axel, der den Rest bewältigte, während ich fotografierte. L1110330Als Ruth schliesslich hinter der Flussbiegung von unten auftauchte entschloss sich Axel seine Tests zu beenden und mit ihr zurück zum Bootshaus zu paddeln. Ich hatte eigentlich gerade vorgehabt den Blockwurf hinunter zu paddeln, wir entschieden uns aber dafür noch etwas weiter zu fahren. Also umtrugen Sabine und ich noch ihr Boot, meines lag ja schon oberhalb und setzten unsere Fahrt zum großen Blockwurf fort. Dort hielten wir uns geraume Zeit auf, tranken Tee, vesperten, übten uns im Poling und plauderten. Sabine war nicht so recht zufrieden mit sich, dass sie die untere Stufe

nicht hinauf polen konnte, ich denke aber es lag an den äusseren Bedingungen, denn auch hier erschwerte der Wind das manövrieren. Ausserdem waren wir beide auch nicht gerade ideal gekleidet um ein etwas riskanteres Manöver zu fahren, Sabine hatte zwar ihren Helm dabei, hatte sich aber dafür entschieden eine warme Mütze zu tragen. Wir hatten aber anders als Axel auf das Anlegen von Trockenanzug oder Neopren verzichtet. Aber ich denke für zukünftige Aktionen werde ich das jetzt wieder tun, denn die Temperaturen sind jetzt doch so, dass man es nicht herausfordern muss, nass zu werden. Als es uns dann auch in trockenem Zustand zu kühl wurde machten wir uns auf den Rückweg, sausten den unteren Blockwurf hinunter und liessen uns danach ab dem Kraftwerkskanal treiben, während ich versuchte den Eisvogel abzulichten, der hier auf diesem Neckarabschnitt zu Hause ist. Ich hatte die große Kamera dabei, die schnelle Serienbilder machen kann und über einen ordentlichen Telebereich verfügt. Immerhin ein Bild, auf dem man ihn erkennen kann kam dabei heraus.L1110520

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