Von Sulz nach Horb

Vergangenen Sonntag waren Sabine, Charly und ich auf dem Neckar unterwegs.
Wir fuhren von Sulz nach Horb, mit einer ausgedehnten Pause bei der alten Holzbrücke bei Neckarhausen. Es war herrliches Frühlingswetter, der Pegel nicht all zu üppig, aber ausreichend.

Wieder mal Donau

Im Programm der Tübinger Paddelfreunde stand heute eine Donaufahrt. Ich habe mich dieser Gesellschaft angeschlossen. Für den Fall, dass der Mindestpegel von 65 cm in Beuron erreicht würde sollte die Fahrt ab Hausen gehen, für den anderen Fall hätten wir unseren Start nach Riedlingen verlegt. Ab dort gibt es diese Regelung, die ein übermässiges Paddleraufkommen eindämmen soll nicht. Aber wir konnten unsere Fahrt wie geplant in Hausen beginnen. Wir waren in fünf Booten unterwegs, vier Tandems und ich im Soloboot. Wir trafen und um 10.00 Uhr an der Einsatzstelle. Es war noch etwas nebelig und recht frisch. Bis wir aber das Versetzten der Autos hinter uns gebracht hatten und aufs Wasser gingen schien die Sonne. Von den drei Wehren, die zu überwinden waren haben wir zwei alle umtragen, eines sind wir teilweise runter gerutscht. In der Mittagspause sind diverse Koch- und Bratutensilien in Gang gesetzt worden. Die Sonne die sich mittlerweile verabschiedet hatte, tauchte auch wieder auf. Nach der Mittagspause hatten wir noch das Wehr von Dietfurt vor uns, was nicht zu befahren war. Danach kam das Ende des Donaudurchbruches mit dem Amalienfelsen. Kurz vor diesem befindet sich eine kleine vorblockte Stelle in einem Arm links einer Insel. Sabine und Charly wählten diesen Weg und hatte Spass an der Stelle. Nach dem sich das Tal dann geweitet hatte erreichten wir bald Laiz, unser Ziel für heute. Nach dem die Boote aufgeladen waren suchten wir noch ein nahes Café auf, denn das gehört zur Tradition.

Viel Wind, viel Wasser

IMG_20150110_115129Nicht genug, dass der Pegel des Neckars heute wieder enorm hoch war, nein es musste auch noch ordentlich Winden. Die günstigste Zeit um mir etwas Bewegung zu verschaffen, schien mir über Mittag. So radelte ich gegen halbzwölf zum Bootshaus. Zu Hause hatte ich noch überlegt, mal wieder eine Neckarinselrunde zu drehen, als ich aber die Strömung sah, überlegte ich es mir anders. Ich startete flussaufwärts Richtung Kraftwerkskanal. Das hört sich jetzt einfach an, ist es ja eigentlich auch, aber heute hatte ich ja mit der Gegenströmung und dem Wind zu kämpfen. Kaum dass ich mich aus „Viel Wind, viel Wasser“ weiterlesen

Licht und Schatten

Heute haben wir eine Tour unternommen, welche mir außerordentlich gut gefallen hat. Ich wage sogar zu behaupten, dass dies der schönste Abschnitt auf dem Neckar war, den ich bisher gepaddelt bin. Aber der Reihe nach. Am Wochenende hat es ja ordentlich Hochwasser gegeben, was meine Paddelfreunde am Sonntag für eine schöne Fahrt auf der Starzel genutzt hatten. Ich setzte, immer noch mit meiner Erkältung beschäftig, aus. Aber für den heutigen Feiertag, war eine ordentliche Portion Sonne angesagt und der Pegel des Neckars machte es möglich ihn ab Rottweil zu befahren. Axel hat seinen Bericht schon fertig, so dass ich gerne darauf verlinke. Was mich an unserer heutigen Strecke fasziniert hat, waren die Gegensätze. Der Neckar mäandert im tief eingeschnittenen Tal mal von der Sonnenseite in den Schatten und dann wieder zurück. Dieser stetige Wechsel machte es nicht einfach zu fotografieren, aber das eine oder andere Bild ist gelungen und gibt die Stimmung wieder.

Viele weitere Bilder gibt es hier.

Ich war mit dem Gerrish unterwegs und hatte Axel und Ruth meinen Royalex-Prospector geliehen. Axel hat ein ganz nettes Bild von mir gemacht, an der Surfwelle unter der Autobahnbrücke der A 81. Ich glaube das ist ein Bild, welches ich in meine Galerie aufnehme.k-P1090215

Flussfahrt mit Ente

Zur heutigen Fahrt auf der Jagst hatte ich mich bei Ruth und Axel zum Mitfahren eingeladen. Wobei dass nicht genug war, Axel hatte auch gestern schon mein Boot im Bootshaus geholt und aufgeladen. Auf dem Weg heute früh kamen sie mir dann auch noch entgegen und luden mich ein. Ein Rundumservice also. Die Fahrt nach Krautheim, ganz im Norden unseres Bundeslandes dauerte rund eindreiviertel Stunden. Die Strecke die Axels Navi vorgab, war etwas abenteuerlich und gipfelte darin, das wir auf einem Schotterweg durch den Wald fuhren. In Krautheim angekommen luden wir zunächst die Boote ab und die Autofahrer machten sich auf den Weg nach Berlichingen unser Ziel für die heutige Fahrt. Gegen elf waren sie zurück und wir brachen auf. Der Pegel der Jagst lag so um die 50 cm. Unter 40 cm ist die Befahrung nicht zulässig.OLYMPUS DIGITAL CAMERA Die Jagst mäandert ganz munter durch ihr Tal. Immer wieder sorgen kleine Schwällchen für Abwechslung. Wir waren neun Personen in sechs Booten, drei Tandem- und drei Solokanadier. Das Wetter war grau in grau, aber es blieb den ganzen Tag über trocken. Angela hatten für jeden eine kleine weihnachtliche Quitscheente mitgebracht. Wir hatten sie mit Ducktape an unseren Süllrändern befestigt, womit sonst, und somit das vielseitig nutzbare Klebeband endlich mal dafür genutzt für was es ursprünglich gedacht war. OLYMPUS DIGITAL CAMERANach rund zwei Drittel der Strecke erreichten wir das erste Wehr, welches wir rechts umtrugen. Bei dieser Gelegenheit legten wir eine kleine Rast ein und aßen unser mitgebrachtes Vesper. Auf unser Trappergedöns, wie wir zur Zeit immer sagen, hatten wir verzichtet und so musste die Pause ohne offenes Feuer über die Bühne gehen. Stefan bereitete auf dem Gaskocher Glühwein. k-P1080445Axel, Ruth und mir wurde die Pause etwas zu lange, vom Rumstehen hatten wir kalte Füsse bekommen und so setzten wir unsere Fahrt bald fort und hatten das zweite Wehr bereits überwunden, als der Rest der Truppe dort ankam. Wir halfen ihnen noch beim Umtragen und gemeinsam machten wir uns auf die letzten anderthalb Kilometer bis Berlichingen. OLYMPUS DIGITAL CAMERADort angekommen brachte Jörg Stefan zu seinem Auto nach Krautheim und als sie zurückkehrten machten wir uns auf den Weg nach Kloster Schöntal, um dort noch auf den Weihnachtsmarkt im Klosterhof zu besuchen. Eigentlich wollten wir die knapp zwei Kilometer zu Fuss zurück legen. Wir waren ziemlich durchgefroren und als wir einen Schuttlebus zum Weihnachtsmarkt an der Straße halten sahen, stiegen wir spontan ein. Im Bus war es angenehm warm, wir machten es uns gemütlich, lang könnte die Fahrt ja nicht dauern. Der Bus nahm jedoch nicht die direkte Route, sondern klapperte noch einige Dörfer in der näheren Umgebung ab. Der Bus wurde immer voller und es wurde uns bewusst, zu Fuss wären wir sicher schneller gewesen. Auf dem Markt herrschte reges Treiben. Nachdem wir ein zwei Stände abgeklappert und das eine oder andere konsumiert hatten, brachen Axel, Ruth und ich auf, wir hatten ja noch einen längeren Rückweg vor uns. k-P1080510Der Rest der Truppe blieb noch dort, sie wollten an der Jagst übernachten und planten für morgen einen weiteren Abschnitt zu paddeln. Für den Rückweg zum Auto nahmen wir wieder den Bus, der diesmal direkt fuhr. Gegen 19.45 Uhr waren wir zurück in Tübingen.

Hier wie immer, der Link zu Axels Bericht auf seinem Paddelblog

Bodensee-Eisfahrt

k-P1080278Heute fand wie immer am vorletzten Sonntag im November die Bodensee-Eisfahrt statt. Insgesamt nahmen an dieser Fahrt von Konstanz nach Iznang, um die 200 Kanuten in ca. 150 Booten teil. Es waren unzählig viele Kajaks, ein paar Großkanadier, ein Drachenboot, ein Stand-Up Paddler und ein paar wenige Tandem- und Solokanadier unterwegs. Wir waren mit zwei Tandem- einem Solokanadier und einem Kajak angereist und hatten um die Fahrerei und das Autoversetzten zu reduzieren, beschlossen nicht wie offiziell vorgesehen, von Konstanz nach Iznang zu paddeln, sondern bei der Landestelle Reichenau, wo überreicher Weise eine Pause eingelegt wird, umzukehren und wieder zurück nach Konstanz zu paddeln. „Bodensee-Eisfahrt“ weiterlesen

Kunststoff versaut den Charakter

VergleichHeute hat mir Charly ein Bild geschickt, was er am 2.11. Vor unserem Start auf der Blau aufgenommen hat. Meine beiden Boote lagen praktischer Weise kieloben auf einem Holzgeländer. Da bot es sich natürlich an, die Gebrauchsspuren zu vergleichen. Dazu muss man sagen, der Prospektor ist etwa zwei Jahre alt, der Gerrish im nächsten Jahr zehn. Klar habe ich den Gerrish schon etwas überarbeitet, aber das war eher Kosmetik. Geschont habe ich beide Boote nicht, ich habe jedoch auch keines von beiden auf der Straße hinter mir hergezogen. Mal über eine Wiese, ja klar. Also ganz normale Gebrauchsspuren. Was soll jetzt dieser Vergleich? Ich habe den Eindruck, dass was Robustheit angeht meine Wood-and Canvas Boote durchaus mit dem Royalex mithalten können. Auf jeden Fall was meine Art der Benutzung angeht. Oder ist es so, dass ich meine Holzboote unbewusst doch mehr schone als das Kunststoffboot? Oder ist es doch so, dass der alte Spruch der Faltbootfahrer stimmt?
„Kunststoff versaut den Charakter!“ Na ja, wie dem auch sei, Royalex wird ja nicht mehr hergestellt. Momentan sind noch Boote lieferbar, aber in absehbarer Zeit wird es keine neuen Royalexboote mehr geben. Vielleicht sollte ich meines dann doch mehr schonen? 😉

Abendliche Polingsession

Heute bin ich kurz bevor die Sonne hinterm Spitzberg verschwunden ist, mit dem Rad zum Bootshaus gefahren. Als ich dann aufs Wasser kam, war sie gerade weg. Ich machte noch schnell ein Foto und fuhr dann hinauf zum Blockwurf. 28.10.2014Ich hatte das kleine Boot genommen und die Polingstange eingepackt. Und ich hatte auch das kleine Klemmstativ und den Foto zum Filmen dabei. Unterhalb der kleinen Stufe montierte ich die Kamera dann am Heck des Bootes und machte meine üblichen kleinen Übungen. Ich war die letzte Zeit mehr mit dem Prospektor und zuletzt mit dem Guide beim Poling gewesen und das Boot fühlte sich sehr gewöhnungsbedürftig an. Es ist ja eh nur bedingt fürs Staken geeingnet, aber man gewöhnt sich dran. Einmal verklemmte sich die Stange zwischen Boot und einem Stein, flussab, was mich kurz in die Bredouille brachte. Ist aber nix passiert. Gekleidet war ich mal wieder nicht fürs Nasswerden und auch die restliche Ausrüstung war lückenhaft.
Entstanden ist ein kleines Filmchen was ich zusammengeschnitten und mit Musik versehen habe.

Poling-28-10-2014 from Matthias Zürcher on Vimeo.

Auf dem Rückweg ließ ich die Kamera noch bis zum Kraftwerkskanal weiterlaufen. Dann sputete ich mich zurück zu kommen, die Jeans war dich ein wenig nass geworden. Am Bootshaus machten sich gerade ein paar Kanu-Polospieler fürs Training bereit. Ob sie, bis sie auf Wasser kamen, noch was gesehen haben weiß ich nicht. 🙂

Noch mehr Indian Summer

Letzten Sonntag hatte Rolf den Vorschlag gemacht auf die Donau zu gehen. Ausnahmsweise mal nicht nach Binzwangen zu unserer Spiel- und Übungsstelle, sondern eine Wanderfahrt von Riedlingen nach Rechtenstein. Mir kam das sehr entgegen, nach der Dachdeckaktion beim Bootshaus der Paddelfreunde, stand mir der Sinn nicht nach großer Anstrengung. Um 9.30 Uhr trafen sich alle, die mit wollten am Bootshaus. „Noch mehr Indian Summer“ weiterlesen

Eyach bis Bieringen

Der Regen die letzten beiden Tage hatte die Pegel in der näheren Umgebung ansteigen lassen. Zu Diskussion standen Fahrten auf der Steinlach oder der Erms. Wenn wir gleich morgens losgefahren wären hätte das auch gereicht. Allerdings stellte sich im Laufe des gestrigen Abends und heute morgen heraus, dass viele der potentiellen Mittpaddler keine oder erst Nachmittags OLYMPUS DIGITAL CAMERAZeit hatten. So wurde es wieder ein mal eine Fahrt auf dem Neckar. Ich holte Axel um 14.00 Uhr von zu Hause ab. Ich hatte das Holzboot schon auf dem Dach. Axel hatte die neue Vereinsviper zu Hause, da er noch daran gearbeitet hatte. Wir fuhren nach Bieringen, wo wir am Parkplatz mit Julia und Roland verabredet waren. „Eyach bis Bieringen“ weiterlesen

GOC-Treffen

Über die Osterfeiertage bin ich zusammen mit Axel zum GOC-Treffen nach Bad Kreuznach gereist. Ich bin kein Mitglied des GOC (German Open Canoe), wurde aber als Gast sehr freundlich aufgenommen. Das Programm dort sah neben Touren auf den Gewässern vor Ort, verschiedene Workshops, einen Tag der Krämer und Händler und einen Kanu-Slalom-Wettbewerb vor. Am Donnerstag Nachmittag holte ich Axel in Stuttgart von der Arbeit ab. Seinen Anhänger hatte er am Vorabend bei mir deponiert. So zuckelten wir die rund 250 km in die Pfalz. In Bad Kreuznach lagerten wir am Rand des Kurparks beim Bootshaus der Kanuabteilung des VFl. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, standesgemäß jeder in seinem Tipi, paddelten wir die Nahe erst ein Stück flussauf und dann hinunter zum Schrägwehr, um mögliche Poling-Spots zu erkunden. Axel hatte im Programm einen Poling-Workshop angeboten, an dem ich natürlich teilnehmen wollte. Im Unterwasser des Schrägwehrs liegt eine kleine aber feine Slalomstrecke für Kanuten. Über eine Eingangsstufe neben der Fischtreppe erreicht man sie.

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Darüber aber später mehr. Jetzt muss ich erst ein mal das ganze Gerödel auspacken, sortieren und wieder einpacken, da es nächste Woche für ein paar Tage an die Thur geht. „GOC-Treffen“ weiterlesen

Instandsetzung

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Nach dem ich den Gerrish letzte Woche so geschunden hatte, habe ich wie angekündigt, die angebrochene Planke geleimt und die beschädigte Bootshaut von aussen ausgebessert. Natürlich habe ich auch die anderen kleineren Blessuren etwas behandelt. Jetzt darf sich das Boot im Keller, auf den neu gezimmerten Böcken noch etwas erholen. „Instandsetzung“ weiterlesen

Dreikönig

Das Mistwetter die letzten Tage hatte uns heute einen schönen Neckarpegel beschert.
Wir paddelten von Sulz nach Horb. Das Wetter war vorbildlich, morgens Frost, mittags Sonne, abends setzte dann leichter Regen ein, aber da waren wir schon im Kaffee. Ich war mit Lorenz im Gerrish unterwegs, den ich gestern noch mit Auftriebskörpern versehen hatte. Das wäre allerdings  nicht notwendig gewesen, wir luden nicht mal beim Befahren der beiden Sohlschwellen bei Dettingen nennenswert Wasser ein. Ich hatte ganz vergessen, wie trocken das Boot selbst bei Tandembesatzung läuft. Ich war wieder ein mal mehr sehr angetan von unserem kleinen Holzboot. Wir übten auch diverse Kehrwasseranfahrten, was bei der flotten Strömung auch sehr gut klappte.

Sohlschwelle

Das obere Bild ist von Axel, es zeigt uns auf der Kante der ersten Sohlschwelle bei Dettingen. Das untere Bild ist von Klemens aufgenommen, vielleicht eine Sekunde später, von der anderen Seite des Flusses.

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Wir hatten beim Autoversetzten die beiden Sohlschwellen angesehen, allerdings nur in langsamen Vorbeifahrt. Die obere machte uns allen den Eindruck, dass sie einen nicht zu verachtenden Rücklauf hatte. Die Fallhöhe war, auf Grund des erhöhten Wasserstandes aber nicht sehr beträchtlich, was man auf dem unteren Bild sehr gut erkennt. Ich war die beiden Stufen im vergangenen Jahr mit dem Wildwasserboot schon einmal gefahren und hatte daher keine Bedenken mit unserem immerhin 4,60 Meter langen Boot.

Nachtrag: Es war auch nicht im Geringsten ein Problem. Bei einem höheren Wasserstand wird der Rücklauf aber unter Umständen etwas giftiger und man sollte sich gut überlegen, ob man das Risiko einer Befahrung in Kauf nimmt. Oberhalb der Stufen steht in etwa 400 Metern Abstand ein Warnschild, welches auf die beiden Stufen hinweist und die Aufforderung macht, diese beiden Stufen zu Umtragen. Wenn man bedenkt, dass hier im Sommer Menschen mit ausgeliehenen Booten und nur rudimentären Paddelkenntnissen unterwegs sind, ist das fast ein Bisschen wenig. Es gibt auch keine erkennbare Ausstiegstelle, oder wenigstens ein weiteres Schild: Hier aussteigen. So könnte es jemandem, der die Örtlichkeit nicht kennt, passieren, dass er denkt: „Na da kommt sicher noch die Ausstiegstelle“ und dann …
Also am besten, gleich beim Schild aussteigen und die Stufen anschauen. Dann, gesunden Menschenverstand auf „on“ und die eigenen Fähigkeiten richtig einschätzen. Wenn man sich nicht sicher ist – umtragen.
Wenn gefahren werden soll, absichern!  – Wie?  – Wer diese Frage stellt sollte auf jeden Fall umtragen!

Sylvester

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAls würdigen Jahresabschluss machten wir heute eine Fahrt von Oferdingen nach Mittel-stadt auf dem Neckar. Bei Bilderbuchwetter trafen wir uns um 10.30 Uhr am Bootshaus. Ich hatte den Gerrish bereits auf dem Dach und lud noch das Boot von Roland und Julia mit auf. Die Anfahrt war kurz, die Strecke zur Ausstiegstelle noch kürzer. Knapp vier Kilometer lang war unsere geplante Strecke. So waren wir auch ganz fix wieder zurück vom Autos versetzten und kamen schnell aufs Wasser. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, dank des guten Wasserstandes gab es auch das ein oder andere Kehrwasser, welche auch fleißig angefahren wurden. In einer langgezogenen Kurve liegt ein großer Stein, eigentlich ein Fels. Er war ordentlich angespült und dahinter war ein sattes Kehrwasser, was aber sehr pulsierte. Auch hier wurden einige Manöver gefahren. Der Stein hat den Namen „liegender Gaul“, ich habe nicht versucht ihn zu reiten.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIn einer weiteren Kurve lag eine Wiese, die sich zum Pausieren anbot. Axel hatte den Künzi und die Kaffeekanne dabei, ich die Fire-Box und so gab es bald frischgebrühten Kaffee und diverse Sachen vom Rost, unter anderem gegrillte Maultaschen. Es wurde ausgiebig geplaudert, gevespert und rumgealbert.
Ein würdiger Jahresausklang. Unser Ziel das Wehr in Mittelstadt war dann schnell erreicht, so schnell hätte es gar nicht sein müssen.

Klemens verlängerte die Strecke noch etwas, in dem er das Wehr hinunter fuhr.

Von Axel gibt es auch einen ausführlicheren Bericht und auch einen Jahresrückblick auf seinem Paddelblog.

Vorweihnachtliche Fundsache

Heute fand seit langem mal wieder ein Ausflug nach Konstanz statt.
Meine Familie vergnügte sich beim Stadtbummel und ich traf mich mit Leonhard um zu Paddeln.
Die letzten Wochen machte der Bodensee mit Meldungen über Dauernebel Schlagzeilen und ich hatte vorsorglich bei Leonhard gutes Wetter bestellt. OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnd tatsächlich, der See präsentierte sich von seiner allerbesten Seite: Spiegelglatt, darüber stahlblauer Himmel und im Hintergrund Alpenpanorama. Wir begutachteten die neusten Biberspuren. Die Biber haben scheinbar die Grenze nach Deutschland überschritten. Bisher waren mir nur Spuren am Schweizer Ufer aufgefallen. Jetzt dafür sehr präsent am Vorfluter der Kläranlage gegenüber von Gottlieben. „Vorweihnachtliche Fundsache“ weiterlesen

Feiertag

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Am heutigen Feiertag konnte ich Lorenz dazu gewinnen mit mir zum Paddeln zu gehen.
Wir fuhren zunächst, den linken Neckararm hinunter zum Stadtwehr und dann den Rechten wieder hinauf in Richtung Bootshaus. Im rechten Arm sahen wir dann auch wieder den Eisvogel, der seit einiger Zeit dort auf der Jagt ist. Aber wie immer wenn ich ihn gesehen habe war ich zu langsam mit dem Foto. Am oberen Ende der Neckarinsel ist es zur Zeit so flach, dass es sich besser Staken lässt, als Paddeln. „Feiertag“ weiterlesen

Anpaddeln

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHeute ist der 1. Oktober. Da am 30. September die offizielle Kanusaison zu Ende geht, war also heute Anpaddeln.
Ich ließ es ruhig angehen, fuhr hoch zum 1. Blockwurf, unterhielt mich mit Clemens und Anita und versuchte mich etwas im Surfen bei der unteren kleinen Stufe, was mir erstaunlich gut gelang.
Dabei machte ich mir die Hose nass, ich sollte mich für solche Spielereien endlich wieder gescheit anziehen.
Zurück am Bootshaus testete ich Axels Konstruktion für das Abstellen der auf den Schultern heran-getragenen Kanadier. Es ist für mich ein kleines Bisschen zu hoch, aber er hat schon eine Idee wie es noch besser gehen könnte.