Bodensee-Eisfahrt

k-P1080278Heute fand wie immer am vorletzten Sonntag im November die Bodensee-Eisfahrt statt. Insgesamt nahmen an dieser Fahrt von Konstanz nach Iznang, um die 200 Kanuten in ca. 150 Booten teil. Es waren unzählig viele Kajaks, ein paar Großkanadier, ein Drachenboot, ein Stand-Up Paddler und ein paar wenige Tandem- und Solokanadier unterwegs. Wir waren mit zwei Tandem- einem Solokanadier und einem Kajak angereist und hatten um die Fahrerei und das Autoversetzten zu reduzieren, beschlossen nicht wie offiziell vorgesehen, von Konstanz nach Iznang zu paddeln, sondern bei der Landestelle Reichenau, wo überreicher Weise eine Pause eingelegt wird, umzukehren und wieder zurück nach Konstanz zu paddeln. „Bodensee-Eisfahrt“ weiterlesen

Kunststoff versaut den Charakter

VergleichHeute hat mir Charly ein Bild geschickt, was er am 2.11. Vor unserem Start auf der Blau aufgenommen hat. Meine beiden Boote lagen praktischer Weise kieloben auf einem Holzgeländer. Da bot es sich natürlich an, die Gebrauchsspuren zu vergleichen. Dazu muss man sagen, der Prospektor ist etwa zwei Jahre alt, der Gerrish im nächsten Jahr zehn. Klar habe ich den Gerrish schon etwas überarbeitet, aber das war eher Kosmetik. Geschont habe ich beide Boote nicht, ich habe jedoch auch keines von beiden auf der Straße hinter mir hergezogen. Mal über eine Wiese, ja klar. Also ganz normale Gebrauchsspuren. Was soll jetzt dieser Vergleich? Ich habe den Eindruck, dass was Robustheit angeht meine Wood-and Canvas Boote durchaus mit dem Royalex mithalten können. Auf jeden Fall was meine Art der Benutzung angeht. Oder ist es so, dass ich meine Holzboote unbewusst doch mehr schone als das Kunststoffboot? Oder ist es doch so, dass der alte Spruch der Faltbootfahrer stimmt?
„Kunststoff versaut den Charakter!“ Na ja, wie dem auch sei, Royalex wird ja nicht mehr hergestellt. Momentan sind noch Boote lieferbar, aber in absehbarer Zeit wird es keine neuen Royalexboote mehr geben. Vielleicht sollte ich meines dann doch mehr schonen? 😉

Abendliche Polingsession

Heute bin ich kurz bevor die Sonne hinterm Spitzberg verschwunden ist, mit dem Rad zum Bootshaus gefahren. Als ich dann aufs Wasser kam, war sie gerade weg. Ich machte noch schnell ein Foto und fuhr dann hinauf zum Blockwurf. 28.10.2014Ich hatte das kleine Boot genommen und die Polingstange eingepackt. Und ich hatte auch das kleine Klemmstativ und den Foto zum Filmen dabei. Unterhalb der kleinen Stufe montierte ich die Kamera dann am Heck des Bootes und machte meine üblichen kleinen Übungen. Ich war die letzte Zeit mehr mit dem Prospektor und zuletzt mit dem Guide beim Poling gewesen und das Boot fühlte sich sehr gewöhnungsbedürftig an. Es ist ja eh nur bedingt fürs Staken geeingnet, aber man gewöhnt sich dran. Einmal verklemmte sich die Stange zwischen Boot und einem Stein, flussab, was mich kurz in die Bredouille brachte. Ist aber nix passiert. Gekleidet war ich mal wieder nicht fürs Nasswerden und auch die restliche Ausrüstung war lückenhaft.
Entstanden ist ein kleines Filmchen was ich zusammengeschnitten und mit Musik versehen habe.

Poling-28-10-2014 from Matthias Zürcher on Vimeo.

Auf dem Rückweg ließ ich die Kamera noch bis zum Kraftwerkskanal weiterlaufen. Dann sputete ich mich zurück zu kommen, die Jeans war dich ein wenig nass geworden. Am Bootshaus machten sich gerade ein paar Kanu-Polospieler fürs Training bereit. Ob sie, bis sie auf Wasser kamen, noch was gesehen haben weiß ich nicht. 🙂

Noch mehr Indian Summer

Letzten Sonntag hatte Rolf den Vorschlag gemacht auf die Donau zu gehen. Ausnahmsweise mal nicht nach Binzwangen zu unserer Spiel- und Übungsstelle, sondern eine Wanderfahrt von Riedlingen nach Rechtenstein. Mir kam das sehr entgegen, nach der Dachdeckaktion beim Bootshaus der Paddelfreunde, stand mir der Sinn nicht nach großer Anstrengung. Um 9.30 Uhr trafen sich alle, die mit wollten am Bootshaus. „Noch mehr Indian Summer“ weiterlesen

Eyach bis Bieringen

Der Regen die letzten beiden Tage hatte die Pegel in der näheren Umgebung ansteigen lassen. Zu Diskussion standen Fahrten auf der Steinlach oder der Erms. Wenn wir gleich morgens losgefahren wären hätte das auch gereicht. Allerdings stellte sich im Laufe des gestrigen Abends und heute morgen heraus, dass viele der potentiellen Mittpaddler keine oder erst Nachmittags OLYMPUS DIGITAL CAMERAZeit hatten. So wurde es wieder ein mal eine Fahrt auf dem Neckar. Ich holte Axel um 14.00 Uhr von zu Hause ab. Ich hatte das Holzboot schon auf dem Dach. Axel hatte die neue Vereinsviper zu Hause, da er noch daran gearbeitet hatte. Wir fuhren nach Bieringen, wo wir am Parkplatz mit Julia und Roland verabredet waren. „Eyach bis Bieringen“ weiterlesen

GOC-Treffen

Über die Osterfeiertage bin ich zusammen mit Axel zum GOC-Treffen nach Bad Kreuznach gereist. Ich bin kein Mitglied des GOC (German Open Canoe), wurde aber als Gast sehr freundlich aufgenommen. Das Programm dort sah neben Touren auf den Gewässern vor Ort, verschiedene Workshops, einen Tag der Krämer und Händler und einen Kanu-Slalom-Wettbewerb vor. Am Donnerstag Nachmittag holte ich Axel in Stuttgart von der Arbeit ab. Seinen Anhänger hatte er am Vorabend bei mir deponiert. So zuckelten wir die rund 250 km in die Pfalz. In Bad Kreuznach lagerten wir am Rand des Kurparks beim Bootshaus der Kanuabteilung des VFl. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, standesgemäß jeder in seinem Tipi, paddelten wir die Nahe erst ein Stück flussauf und dann hinunter zum Schrägwehr, um mögliche Poling-Spots zu erkunden. Axel hatte im Programm einen Poling-Workshop angeboten, an dem ich natürlich teilnehmen wollte. Im Unterwasser des Schrägwehrs liegt eine kleine aber feine Slalomstrecke für Kanuten. Über eine Eingangsstufe neben der Fischtreppe erreicht man sie.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Darüber aber später mehr. Jetzt muss ich erst ein mal das ganze Gerödel auspacken, sortieren und wieder einpacken, da es nächste Woche für ein paar Tage an die Thur geht. „GOC-Treffen“ weiterlesen