Gepäckfahrt nach langer Zeit

OLYMPUS DIGITAL CAMERADieses Wochenende hatte Lorenz seinen Besuch angekündigt. Da Marion am Samstag beim Naturfreundehaus Markelfingen einen Sicherheitskurs absolvierte, bot sich die Gelegenheit am Samstag hin und am Sonntag zusammen mit ihr wieder zurück zu paddeln. Also mal wieder eine Gepäckfahrt. Da ich momentan in Konstanz nur das kleine Holzboot zur Verfügung habe, hatte mir Leonhard angeboten seinen Prospector zu nehmen, da er am Wochenende ja mit seinem Faltkanadier unterwegs sein würde. Gesagt, getan. Nachdem ich morgens Marion zusammen mit ihrem Kajak nach Markelfingen gebracht „Gepäckfahrt nach langer Zeit“ weiterlesen

Vorweihnachtliche Fundsache

Heute fand seit langem mal wieder ein Ausflug nach Konstanz statt.
Meine Familie vergnügte sich beim Stadtbummel und ich traf mich mit Leonhard um zu Paddeln.
Die letzten Wochen machte der Bodensee mit Meldungen über Dauernebel Schlagzeilen und ich hatte vorsorglich bei Leonhard gutes Wetter bestellt. OLYMPUS DIGITAL CAMERAUnd tatsächlich, der See präsentierte sich von seiner allerbesten Seite: Spiegelglatt, darüber stahlblauer Himmel und im Hintergrund Alpenpanorama. Wir begutachteten die neusten Biberspuren. Die Biber haben scheinbar die Grenze nach Deutschland überschritten. Bisher waren mir nur Spuren am Schweizer Ufer aufgefallen. Jetzt dafür sehr präsent am Vorfluter der Kläranlage gegenüber von Gottlieben. „Vorweihnachtliche Fundsache“ weiterlesen

Hochrhein

Gestern war ich seit langem mal wieder mit Leonhard zusammen in einem Boot unterwegs.
Für die Vereinsfahrt des Kanu-Club Konstanz, deren Leitung ich auch übernommen hatte, hatten wir uns für Leonhards Wood-and-Canvas Prospector entschieden. Meinen Kunststoff-Prospektor hatte ich auch mit dabei, aber diesen hatte ich an Hannah und Jan von den Tübinger Paddelfreunden ausgeliehen.

Die als gemeinsamer Ausflug der Paddelfreunde Tübingen und des Kanu-Clubs Konstanz geplante Fahrt auf dem Hochrhein (Mammern-Schaffhausen) , hat nur teilweise als gemeinsame Fahrt stattgefunden… Das lag weniger am Willen der Teilnehmer, sondern mehr an logistischen Unwegsamkeiten – :). Trotz dieser Erschwernisse , konnten  Dank der Geduld der Teilnehmer, einige der Kanuten, die 24 Kilometer gemeinsam zurück legen.
Wie immer im Hochsommer, war der Hochrhein bevölkert von Schlauchboot- und Luftmatratzen-Fahrern. Die durch den hohen Wasserstand bedingt stark verkleinerten Kiesstrände, waren auch dicht besetzt. Dass wir an einem Platz bei der Bibermühle ausgerechnet ein freies Plätzchen neben den Kanuten aus Romanshorn fanden, war reiner Zufall und sehr erfreulich.
Nach einer sehr ausgedehnten Pause, die wir mit Schwimmen, Vespern, Unterhaltungen, wieder Vespern und noch mal Schwimmen verbrachten, traf auch die Nachhut ein, so dass sich bald rund 50 Kanufahrerinnen und -fahrer auf dem schmalen Kiesstreifen tummelten.
Der schnellere Teil der Gruppe brach  bald auf und holte, nach einer weiteren kurzen Rast auf der Rheinwiese, die Autos und den Anhänger in Mammern, um sie nach Schaffhausen zu bringen.
Wieder zurück, waren mittlerweile alle Teilnehmer eingetroffen und die Boote wurden verladen. Dann trennten sich die Wege der Konstanzer und Tübinger Kanuten und alle machten sich auf den Weg in ihr jeweiliges Zuhause.
Wenn die logistischen Probleme beseitigt werden, steckt durchaus Potential in gemeinsamen Veranstaltungen. Mal sehen, wie die Veranstaltung im Herbst, eine Fahrt auf der Enz, geplant als Gegenbesuch der Konstanzer bei den Tübingern, ankommt.

Allerheiligentour

In alter Tradition trafen wir uns an Allerheiligen am Kanu-Club in Konstanz. Gegen 10.00 Uhr waren wir bereits auf dem Wasser. Vorbei an Gottlieben und dem Biberaum. Der Biber oder vermutlich eher die Biber haben dort am Ufer unterhalb der Krüger-Werft ganze Arbeit geleistet. Einige der Weiden sind gefällt, andere haben deutliche Spuren. Die Stämme der Bäume die erhalten bleiben sollen wurden nun von der Gemeinde mit Maschendrahtzaun umwickelt.

Wir genossen die Ruhe auf dem See und ließen uns reichlich Zeit bis zu unserem Ziel, dem Fehrenhorn auf der Insel Reichenau.

Dort angekommen brauchten wir natürlich sofort eine Beschäftigung, also packten wir die Fire-Box aus und heizten ein. Lorenz hatte wieder ein mal Eier eingepackt und so gab es auch auf dieser Tour natürlich Spiegeleierbrot.

Gegen Mittag frischte der Wind auf und wir nutzten die seltene Gelegenheit mit dem Wind zu paddeln als dagegen. Wir ließen uns mächtig Zeit und tingelten gemütlich erst hinüber nach Ermatingen und dann den Seerhein hinauf zurück nach Konstanz. Pünktlich mit unserem Eintreffen am Bootshaus legte der Wind dann richtig los und als Lorenz und ich auf dem Nachhauseweg noch mal einen Blick auf den Untersee werfen konnten, blinkten schon die Lichter der Sturmwarnung.

Neues Wood-Canvas Boot am Bodensee

Ein erster Mai Ausflug mit gleich drei Wood-and-Canvas Canoes. Wir im Guide (September) David in unserem Gerrish (Juni) und Andreas mit seinem selbstgebauten Prospector. (dem ersten und bislang auch einzigen auf der Insel Reichenau)