Tangermünde -Havelberg

Der Titel verrät es schon, es wurde nichts aus Arneburg, aber der Reihe nach. Zu erst ein mal haben wir ausgeschlafen. Allerdings nicht so lange wie die Jungs und Mädels der Jugendgruppe, sie wollten nicht mehr weiter. Wir wollten noch einmal einen Spaziergang durch die Stadt machen und Lorenz wollte natürlich noch einmal zum Fahrradladen. OLYMPUS DIGITAL CAMERADieses mal war auch der Besitzer des Rades da, der Juniorchef. Er hatte das Rad vor Jahren erstanden, nach dem es ein Vater seinem 10 jährigen Sohn schenken wollte, der es aber nicht haben wollte. Der Mann hatte es in den 70ern gekauft und eingelagert. Das Rad ist also wie neu. Lange Rede kurzer Sinn, Lorenz hat das Rad gekauft und es wird ihm per Post zugeschickt. Er durfte dann natürlich noch eine Runde damit Fahren und OLYMPUS DIGITAL CAMERAder Papa eine Runde mit dem Hochrad, das der Ladenbesitzer vor ein paar Jahren selbst gebaut hatte. Mitterweile stand die ganze Belegschaft des Familienbetriebs vor dem Laden. Alle waren ganz aus dem Häuschen wie Lorenz sich über sein neues Rad freute.
Gegen 12.15 Uhr legten wir dann vom Anleger des Rudervereins ab und verabschiedeten uns von Tangermünde. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir nach zwei Regenschauern Arneburg und beschlossen, dass es das für heute nicht gewesen sein soll. Also würden wir auch wie die Familie aus Bamberg nach Havelberg paddeln. Wir trafen sie, als sie gerade die Regenkleidung wieder ablegten und sie sahen uns mit großen Augen an und fragten ob wir Arneburg nicht gefunden hatten. Wir fuhren zunächst unser Tempo weiter und holten ein weiteres Paar in einem Kanadier ein. Vor Havelberg nahmen wir uns dann etwas zurück, so dass wir möglichst als Gruppe zur Schleuse kamen um gemeinsam in die Havel hinauf geschleust zu werden. OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Pärchen im Leihkanadier wollte aber gar nicht geschleust werden und zog auf der Elbe weiter. Immerhin waren wir drei Boote für die das Schleusentor geöffnet wurde. Beim Havelberger Kanuverein wurden wir an die Ruderer weiterverwiesen, bei den Kanuten hatten gerade 50 Radfahrer eingecheckt. Uns war es recht, bei den Ruderern waren wir nur zu siebt. Fünf Paddler und zwei Radler, die sonst aber auch immer mit dem Boot unterwegs sind. Nach dem Kochen und Essen machten wir einen kleinen Spaziergang durch den Ort und grillten dann noch Marshmallows.

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