Torgau – Elster

Für den heutige Tag standen nur 45 Kilometer auf dem Programm. Wir ließen uns Zeit mit dem Aufstehen und dem Packen und waren so gegen 10.00 Uhr auf dem Wasser. Auch der heutige Tag brachte uns Sonnenschein und nur leichten Wind. Auf einem Frachter der uns überholte lagen zwei Rotorblätter einer Windkraftanlage, wohin die wohl unterwegs waren?OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Gegen Nachmittag frischte der Wind auf und kam, wie sollte es anders sein aus Westen, die Richtung in die wir hauptsächlich unterwegs waren. Zwar macht die Elbe immer wieder große Schleifen die uns dann auch hin und wieder Rückenwind bescherten, aber auf den Stücken die direkt im Wind lagen bauten sich schon kleinere Wellen auf, die uns ein klein wenig den Schwung nahmen. Kurz vor unserem Ziel in Elster lag noch eine Gierfähre, die gerade am anderen Ufer beladen wurde. Von unten kam ein Frachtschiff entgegen. Da die Fähre nicht ablegen würde bevor der Lastkahn vorbeigefahren war langten wir ordentlich zu um auch noch an der Fähre vorbei zu kommen. Nach der Fähre war rechts der Schiffsanleger von Elster. Genau als der Frachter auf dessen Höhe war, waren wir es auch. Es waren noch ca. 5 Meter Platz zwischen dem AnlegerFloss und dem Kahn, der gut beladen eine ordentliche Welle schob, und zuvor natürlich erst ein mal das Wasser wegsaugte. Wildwasser auf der Elbe, ich hätte es nicht geglaubt. Wir hatten natürlich auch ordentlich Tempo, da wir ja noch schnell an der Fähre vorbei wollten. Es war ein kurzer wilder Ritt über die Wellen. Der Skipper grinste, wirklich gefährlich war es auch nicht gewesen. Schöpfen mussten wir trotzdem.

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Gegen späten Nachmittag kamen auch die kajakfahrenden Nachbern von gestern Abend aus Torgau an. Eine Familie aus Berlin, mit zwei Söhnen Thies und Jost. Lorenz verstand sich auf anhieb gut mit den beiden und auch ich hatte mit den Eltern jede Menge zu quatschen. Lorenz und ich beschlossen hier unseren ersten Ruhetag zu verbringen, es sollte der einzige bleiben und erst Montag mit den Berlinern zusammen weiter zu paddeln. Ach ja und morgen war ja Sonntag, das sollten wir doch Besuch von unserem Shuttleteam bekommen. Per SMS gaben wir unseren genauen Standort durch. Das Gelände der Vereins ist herrlich, eine baumbestandene große Wiese stand uns zur Verfügung.

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