Traditionsfahrt: Allerheiligen auf dem Hochrhein

img_1167Vor neun Jahren haben Leonhard und ich an Allerheiligen ein sehr schönes Wochenende auf dem Hochrhein verbracht. Ein ganzes Wochenende sollte es in diesem Jahr nicht sein, aber Marion und ich haben gestern einen herrlichen Herbsttag zwischen Mammern und Schaffhausen verbracht. Eigentlich hatten Sabine und Charly auch vor mit zu kommen, mussten aber krankheitsbedingt leider absagen. Die Logistik mit Auto umsetzen ist natürlich mit zwei Autos viel bequemer, aber am Hochrhein ist das Versetzen, Dank der Schweizer Bahn gut möglich. Noch dazu ist es etwas ökologischer. Wir fuhren also von Konstanz aus Richtung Stein am Rhein, kämpften uns dort durch eine Umleitung über den Seerücken und legten unser Boot bei der Schiffslände in Mammern ab. Den ehrlichen Schweizern vertrauend ließen wir auch den größten Teil unseres Gepäcks beim Boot. Wir setzten unsere Fahrt mit dem Auto nach Schaffhausen fort, parkten in der Nähe des Salzstadels und machten uns zu Fuss auf den Weg durch die Stadt zum Bahnhof. Die Bahnfahrt von Schaffhausen nach Mammern dauert etwa 30 Minuten.

Kurz nach 12.00 Uhr waren wir auf dem Wasser. Mittlerweile schien auch die Sonne aus sämtlichen Knopflöchern. Von Mammern bis Öhningen paddelten wir ohne Strömung und hatten sogar ganz leichten Gegenwind. Nach Öhningen machte sich dann die Strömung des Rheins bemerkbar. Der Wasserstand ist momentan sehr gering, aber auf dem Rhein lässt sich, im Vergleich zu vielen anderen Gewässern, immer paddeln. Wir bewunderten die Färbung des Laubes und genossen die Sonne. Den See, beziehungsweise den Rhein hatten wir so gut wie für uns alleine. Von den Wasservögeln und ein paar Fischerbooten abgesehen. Die Rheinschifffahrt ist bereits eingestellt und den zahllosen Luftmatratzen- und Schwimmringkapitänen ist das Wasser nun zu kalt. Aber trotzdem haben wir bei Öhningen zwei Badende beobachtet, die ohne zu zögern in den See gelaufen und geschwommen sind. Respekt! Dass wir ausser einem Kajakfahrer, der uns entgegen kam, keine anderen Kanuten getroffen haben hat uns zwar gewundert, aber nicht weiter gestört. Pause machten wir auf der Rheinwiese, dem Sommerzeltplatz der Schaffhauser Kanuten. Es gab der Jahreszeit entsprechende Kürbissuppe. Als die Sonne schon relativ tief stand, machten wir uns auf die verbliebenen 8 Kilometer nach Schaffhausen. Bevor die Sonne untergegangen war, hatten wir Schaffhausen erreicht, das Boot und unser Gepäck verladen und uns auf den Heimweg gemacht.

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