Was man sich so vornimmt …

Also eigentlich hatte ich für das Wochenende alle Paddelaktivitäten schon abgesagt, weil ich meinen verlängerten Rücken und meinen rechten Ellbogen etwas schonen wollte. Da kam am Freitag Vormittag der Anruf von Roland, der von mir etwas zu einer Gefahrenstelle an der Thur wissen wollte. Es handelte sich um das sogenannte Loch, dem Brückenschwall in Schwarzbach. In den letzten Jahren hat dort das Wasser eine Unterspülung geschaffen die nicht ganz ungefährlich ist. Die Stelle wird zwar von Ortskundigen relativ häufig befahren, aber ich riet ihm, etwas oberhalb die Fahrt zu beenden, da dort auch eine sehr viel bessere Ausstiegstelle liegt. Das Bild zeigt besagte Stelle, aufgenommen wurde es an der diesjährigen Narzissenfahrt, an der ein paar der Konstanzer Kanuten teilnahmen.

Es kam dann natürlich die, Frage ob ich nicht gerne mitkäme. Das brachte natürlich meine Überlegungen zum Wochenende wieder ins Schwanken. Ich sagte ich käme am Abend zum Bootshaus und würde mich dann entscheiden. Natürlich packte ich darauf hin mein ganzes Wildwasserzeugs zusammen und rüstete das Auto so aus, dass ich drin übernachten könne. Als ich dann ans Bootshaus radelte war es eigentlich schon so gut wie entschieden.

Wir verabredeten, dass ich mit meinem Auto ohne Boot auf dem Dach fahren würde, mein Boot sollt bei René auf dem Autodach Platz finden. So konnten wir mein Auto gleich an der Ausstiegstelle platzieren, uns dort umziehen und die trockenen Klamotten aller dort deponieren. Das hatte aber zur Konsequenz, dass ich nicht mit meinem Prospector fahren konnte, der hätte als drittes Boot nicht mehr auf den Dachträger gepasst. Erst hatte ich überlegt mit dem Probe 12 zu fahren, dann aber kam von Axel das Angebot seinen ME mitzunehmen, welches ich gerne annahm.
Einen ME war ich vor vielen Jahren schon ein paar mal gefahren, allerdings im Tandembetrieb als Bugpaddler. Wir verabredeten uns für 8.00 Uhr am kommenden Morgen am Bootshaus und ich machte mit Axel aus, ihn von zu Hause abzuholen.