Wieder mal Donau

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Über das Open Canoe Forum hatte sich für heute eine größere Gruppe zusammengefunden um die Donau zu befahren. Michael vom GOC hatte sich um die Papiere für die Befahrung gekümmert und das größte Kontingent, was man erwerben kann gebucht. Die erlaubte Höchstzahl sind 15 Boote in einer Gruppe. Der Pegel war so gut, dass wir sogar von Beuron aus fahren konnten. Geplantes Ziel war Neumühle, wo wir ein paar Autos auf den Wanderparkplatz stellten. Michael hatte einen Anhänger mit dabei und so konnten auch einige Autos an der Einsatztstelle bleiben, dort ist der Parkplatz wesentlich größer. Insgesamt waren wir 18 Personen in 14 Booten,  drei Tandemkanadier, einer davon ein Schlauchkanadier, sieben Solokanadier, ein Zweierfaltboot und zwei Einerkajaks.OLYMPUS DIGITAL CAMERA Das Wetter war besser als angesagt, Sonne mit Wolken, der angedrohte Regen viel aus. Die Donau war braun, der Pegel üppig, aber nicht zu hoch. Stefan brachte mir den Fussball, den ich aus der Enz gefischt hatte und beim Umtragen in seinem Boot deponiert und dort vergessen hatte mit. Er brachte auch noch einen weiteren Ball mit, aus welchem Bach der war habe ich vergessen. Unterwegs sammelten Axel, Lorenz und ich noch vier Fussbälle in unterschiedlicher Qualität ein, so dass wir letzten Endes mit sechs Bällen nach Hause kamen. Wir hatten drei Wehre zu überwinden. Das Spitzwehr in Beuron, welches als besonders gefährlich beschrieben ist war nur ein harmloser Schwall, der mittig problemlos befahren werden konnte. Die Beiden anderen Wehre hielten uns ein wenig auf, da es mit einer großen Gruppe natürlich dauert bis alle aus dem Wasser  raus und wieder eingestiegen sind. An der sonst üblichen Einsatzstelle, in Hausen im Tal, machten wir eine kurze Mittagsrast.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Vor dem vierten Wehr in Neumühle hatten wir schon unser Ziel erreicht, verluden die Boote und fuhren nach Beuron. Dort wurden die Boote vom Anhänger auf die jeweiligen Autos verladen, diejenigen, die schon nach Hause aufbrechen wollten, verabschiedet und von den Restlichen das einzige offene Kaffee in Beuron angesteuert. Gegen sieben waren wir zurück in Tübingen.

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