Begegnung mit Drachen

Gegen 18.30 Uhr fuhr ich zum Bootshaus. Eigentlich wollten wir zu dritt eine Runde in die Stadt hinunter paddeln und beim Neckarmüller einkehren. Ausser Axel und mir sollte noch Michael, der letzten Herbst schon ein mal mit uns Paddeln war, mit von der Partie sein. Allerdings kam er nicht und so machten wir uns kurz vor Sieben ohne ihn auf den Weg. OLYMPUS DIGITAL CAMERAKurz vor der Neckarbrücke, auf der Höhe des Hölderlinturms, kam uns das Tübinger Drachenboot entgegen, dieses mal sogar mit Kopf und Schwanz. Es ist ein kleiner Drache, also für maximal 10 Kanutinnen und wird von der Universitätsklinik zur Reha für Brustkrebspatientinnen eingesetzt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWir paddelten hinunter Richtung Stadtwehr und bogen aber noch in die Steinlachmündung ab. Die Steinlach har allerdings so gut wie kein Wasser. Fast blieben wir auf dem Absatz unter der ersten Brücke, auf dem Tübingens berühmtestes Bleshuhn brütet, hängen. Wir setzten aber erfolgreich die Polingstangen ein und kamen wie gewohnt bis zum Steinverhau unter der Radfahrerbrücke. Wir stocherten zurück in den Neckar und paddelten dort dann im südlichen Neckararm hinauf bis zum Ende der Neckarinsel. Dort wurde OLYMPUS DIGITAL CAMERAes dann wieder so flach, dass wir wieder die Stangen einsetzten konnten. Als wir am Anleger ankamen saß dort Michael, der uns ganz knapp verpasst hatte. Wir ratschten ein wenig und verabredeten im Laufe des Sommers, einen weiteren Versuch des gemeinsamen Paddelns zu unternehmen.