Volle Konzentration

Der Titel passt einfach am besten zu diesem Bild. 🙂

Da die Pegel der Flüsse in der näheren Umgebung alle so wenig Wasser führen, dass an Wildwasserfahren nicht zu denken ist und wir die lange Anreise, zum Beispiel zum Vorderrhein, für dieses Wochenende scheuten, blieb uns eigentlich gar nichts anderes übrig, als wieder einmal nach Binzwangen an die Donau zu fahren und uns dort auf der Riegelrampe zu vergnügen. Ich war schon etwas früher als die Anderen losgefahren, da ich die Boote schon am Samstag aufgeladen hatte. Eckhard und Wolfgang waren auch schon da und jede Menge Leihbootfahrer, die unsere Ausstiegsstelle als Einstiegstelle nutzen wollten. „Volle Konzentration“ weiterlesen

Sommer

Die letzten Wochen war hier wieder mal Sendepause. Es gibt aber trotzdem ein paar Dinge zu berichten. Wie jedes Jahr Mitte Juni, fand auch Dieses wieder der Bodensee-Kanu-Marathon statt. Nein ich habe wieder nicht teilgenommen, sondern bin den ganzen Tag nur rumgesessen und habe Startnummern aufgeschrieben, Listen erstellt, Urkunden … Bemerkenswert ist ein Film, der von einer Drohne aus gedreht wurde, er Zeigt den Start der 245 Boote.

Gefilmt von Sebastian Mattes 

Dann haben diverse Freitags- und Dienstagstrainings stattgefunden, allerdings meist bei sehr wenig Wasser. „Sommer“ weiterlesen

Prospectoren unter sich

Nachdem ich heute Vormittag schon mit Axel am Bootshaus Umstrukturierungen vorgenommen hatte, bin ich am Nachmittag noch mal hin gefahren. Ich traf dort auf Sabine und Charly, die gerade ihren neuen Prospector einlagern wollten. Ich überredete sie, trotz des Hochwassers mit mir paddeln zu gehen. So kam es zu einer spontanen, kleinen, anstrengenden, aber sehr spassigen Jungfernfahrt, mit dem noch namenlosen Boot. Wir kämpften uns hinauf bis zum unteren Blockwurf. Wir nutzten die rar gewordenen Kehrwässer, so gut es ging und kamen ziemlich erhitzt oben an.

Der Blockwurf war ein einziger großer Schwall mit einigen hohen, stehenden Wellen im Auslauf. Ich versuchte ein paar mal in einer der Wellen zu surfen, wurde aber nicht gehalten. Ich machte anstatt dessen ein paar J-Ferries, was sehr lustig war. Sabine und Charly traversierten eifrig hin und her um sich an ihr neues Boot zu gewöhnen. Die Fahreigenschaften des Bootes lobten sie sehr, was mich nicht wunderte, schliesslich haben sie ja jetzt das gleiche Boot wie ich. Einige der Feiertagsspaziergänger blieben stehen und schauen uns zu.  Auf dem Rückweg peilten Charly und Sabine dann jedes Kehrwasser an, welches erkennbar war. Am Bootshaus legten wir unsere beiden Prospectoren nebeneinander erst auf die Wiese, dann ins Bootshaus. 🙂
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Licht und Schatten

Heute haben wir eine Tour unternommen, welche mir außerordentlich gut gefallen hat. Ich wage sogar zu behaupten, dass dies der schönste Abschnitt auf dem Neckar war, den ich bisher gepaddelt bin. Aber der Reihe nach. Am Wochenende hat es ja ordentlich Hochwasser gegeben, was meine Paddelfreunde am Sonntag für eine schöne Fahrt auf der Starzel genutzt hatten. Ich setzte, immer noch mit meiner Erkältung beschäftig, aus. Aber für den heutigen Feiertag, war eine ordentliche Portion Sonne angesagt und der Pegel des Neckars machte es möglich ihn ab Rottweil zu befahren. Axel hat seinen Bericht schon fertig, so dass ich gerne darauf verlinke. Was mich an unserer heutigen Strecke fasziniert hat, waren die Gegensätze. Der Neckar mäandert im tief eingeschnittenen Tal mal von der Sonnenseite in den Schatten und dann wieder zurück. Dieser stetige Wechsel machte es nicht einfach zu fotografieren, aber das eine oder andere Bild ist gelungen und gibt die Stimmung wieder.

Viele weitere Bilder gibt es hier.

Ich war mit dem Gerrish unterwegs und hatte Axel und Ruth meinen Royalex-Prospector geliehen. Axel hat ein ganz nettes Bild von mir gemacht, an der Surfwelle unter der Autobahnbrücke der A 81. Ich glaube das ist ein Bild, welches ich in meine Galerie aufnehme.
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Sonntags Nachmittagskaffee mit Paddeln

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHeute sind wir zu sechst nach Binzwangen an unsere Park- and Playstelle gefahren. Axel, seine Frau Ruth, sein Hund Røskwa, Eckhard, Klemens und ich. Klemens war nur mitgekommen um zu fotografieren, Ruth ging mit Røskwa spazieren und genoss die Sonne, als der Nebel sich kurz nach unserer Ankunft auflöste. Das war so ca. 14.00 Uhr. Axel, Eckhard und ich zogen uns um und trugen die Boote für die erste wilde Abfahrt nach oben. Ich hatte wie schon die letzten beiden Male den Prospector gewählt. Axel hatte vor unserer Abfahrt noch versucht mich zu überreden mal doch ein anständiges Wildwasserboot, zum Beispiel die neue Vereins Viper, zu nehmen, aber ich blieb stur. „Sonntags Nachmittagskaffee mit Paddeln“ weiterlesen

Mittagspausen-Surf

René hat mir dankenswerter Weise sein Filmchen, von meinem Surf an der Mittagsrast-Welle zur Verfügung gestellt.
Mit dem relativ langen ME sieht das sehr entspannt aus – War es auch 🙂

Sonnenscheint(h)ur

k-P1040864Die Nacht war zwar kurz, aber sehr erholsam. Nach dem Frühstück verliessen uns unsere Gastgeber, sie waren zu einer Radtour verabredet und mussten erst noch zum Bahnhof um ein Stück mit dem Zug zu fahren. Zwei Erwachsen, vier Kinder, sechs Fahrräder, in Schweizer Bahnen kein Problem. Wir brachen bald nach ihnen auf. Der Ablauf war der selbe wie gestern, mein Auto an der Ausstiegstelle abstellen und dann zum Einstieg, der diesmal aber nicht Bütschwil hieß sondern Lütisburg. Das Wetter war herrlich, blauer Himmel, kein Wölkchen.
Die Pegel der Sitter und des Neckers waren nicht ausreichend und ich weiß auch nicht ob ich wirklich scharf darauf gewesen wäre den Necker zu befahren. Der Pegel der Thur war zwar auch ein Stück gefallen, aber mit 20 m3 immer noch gut.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAAuf dem Stück nach der Brücke von Lütisburg musste man sich seine Route schon gut suchen, aber ich musste hier auch schon aussteigen und laufen. Davon waren wir weit entfernt. Wie schon Tags zuvor wurde fleissig gespielt und geübt, bei einer Surfwelle hielten wir uns geraume Zeit auf. Dort machten wir praktischer Weise auch Mittagspause. Wir vesperten in Schichten, irgendjemand hockte immer in der Welle. Man hätte zwecks alberner Fotos sogar surfend sein Wurstbrot essen können, aber diese Idee kam mir erst gerade. Oberhalb dieser ziemlich idealen Welle war eine Zweite Welle, beziehungsweise eine kleine Walze. Auch hier versuchte ich mein Glück, hatte aber keines. Doch irgendwie schon. Es gelang mir nämlich nicht das Boot senkrecht zur Welle auszurichten sondern surfte nur quer musste ordentlich Stützen, bekam das Boot abgefüllt und konnte mich nur durch einen beherzten Ziehschlag offside heraus manövrieren. Bilder gibt es von dieser Situation keine, Axel hatte mich zwar fotografiert wie ich in die Welle hineinfuhr, dann aber offenbar den Foto weggelegt und ob meiner Schräglage lieber zum Wurfsack gegriffen. Der war aber nicht notwendig. 🙂 Aber viellicht ist es auch gut, dass es keine Bilder davon gibt, ich habe sicher keine besonders gute Figur gemacht. Hier eine Auswahl von Bildern von coolen Surfern.

Im Märchengarten-Schwall versuchten wir, wieder erfolglos die Welle zu erwischen und hielten uns nicht all zu lange auf.

„Sonnenscheint(h)ur“ weiterlesen

Sehr spontan, sehr schön ..

Wie verabredet trafen wir uns um 8.00 Uhr am Bootshaus und luden die Boote auf. Roland hatte bereits vier Kajaks auf seinem Dach. Bei ihm fuhren Julia und Hannah mit, ausserdem wollten sie unterwegs noch Christian einsammeln. Bei René wurden die drei Kanadier aufgeladen, Axel fuhr bei René mit, ich fuhr den Hinweg alleine. Wir verabredeten eine Kaffee- und Pinkelpause auf der Raststätte Hegau. k-P1040620Nach rund zweieinhalb Stunden kamen wir schliesslich in Schwarzenbach an, besichtigten den Brückenschwall und die davor liegende Ausstiegstelle, zogen uns um und fuhren mit zwei Autos weiter nach Bütschwil. Die Thur hatte so viel Wasser, dass es gut möglich war die Strecke von Bütschwil aus zu fahren, was nicht immer möglich ist. Der erste Teil der Strecke, von dort bis nach Lütisburg ist etwas einfacher aber sehr von einem guten Wasserstand abhängig. Es wir so gegen 12.00 Uhr gewesen sein, als wir dann aufs Wasser kamen. Leider Hatte ich meinen Fotoapparat im Auto liegen gelassen 🙁 , daher gibt es vom ersten Tag nur Bilder die ich bei Axel geklaut habe. k-P1040671Das Schöne an der Thur zwischen Bütschwil und Schwarzenbach ist, es fängt sehr sachte an, es gibt aber auch auf dem ersten etwas leichteren Stück genügend Stellen um Kehrwässer anzufahren und kleinere Steingärten, durch die man sich seinen Weg suchen kann, ohne ständig Gefahr zu laufen vor einem Stein hängen zu bleiben. Einen vernünftigen Pegel vorausgesetzt. Unserer lag bei ca. 25 m3/s (Pegel Jonschwil). Ich kam mit dem ME gut zurecht, er hat einen leichten Rundboden und das mag ich sehr. Wobei ich mich erst an die Sitzposition auf dem Sattelsitz gewöhnen musste, das ist doch sehr anders als in einem mit Bänkchen ausgestatteten Boot, auf dem man mal etwas die Position verändern kann. „Sehr spontan, sehr schön ..“ weiterlesen

Und immer wieder die Donau

Eigentlich wollten Axel und ich heute auf die Lauchert. Die ist ab 15. März wieder gesperrt und wir wollten die Gelegenheit noch nutzen. Ausser uns fand diese Idee wohl niemand sehr attraktiv und es kristallisierte sich heraus, dass die Donau befahren werden sollte. Da es im Landkreis Sigmaringen einige Beschränkungen, Kontingentierungen und die Regelung mit den Befahrungsscheinen, die gekauft werden müssen gibt, hatten wir uns für einen Abschnitt entschieden, auf dem wir, so es und auch wirklich gelungen ist, diesen sehr unübersichtlichen Regularien ausweichen konnten. L1090870 „Und immer wieder die Donau“ weiterlesen

Weidenkätzchen-Tour

Mitte Februar auf der Schwäbischen Alb, überall Weidenkätzchen! Eigentlich hatte ich mich ja auf eine ähnliche Wintertour wie im letzten Jahr gefreut, aber was nicht sein soll, ist auch nicht.
Das einzige, was wie im Winter war, war meine Erkältung.
Die Highlights, ein ziemlich cooler Reiher und mehrere Eisvögel.
Die Rahmenbedingungen, viele Menschen in Booten, dafür dass es ordentlich geregnet hatte relativ wenig Wasser und eben unzählige Weidenkätzchen.
Das Wetter, na ja, geht so. „Weidenkätzchen-Tour“ weiterlesen

Große Lauter

k-170113_0481Gestern ging es nun endlich auf die Große Lauter. Die Wetteraussichten versprachen grau in grau, was sie auch hielten. Die Große Lauter ist ein kleiner, flott fließender Bach durch Feld und Wiesen, von denen wir wegen des Schnees nicht zusehen bekamen. Die Straße die den Bach begleitet ist nicht störend, zumindest war das gestern so. Gelegentlich mussten wir die Köpfe einziehen, der niedrigen Brücken wegen.

Unsere Strecke, von Buttenhausen bis Indelhausen ist eigentlich kein Wildwasser, aber die engen teilweise 180° Kehren erfordern schon einigermaßen Fahrtechnik. „Große Lauter“ weiterlesen