Dresden – Nünchritz

Heute sollten wir es nicht mehr so leicht haben wie am ersten Tag. Zuerst hieß es alles einpacken und dann das Gepäck hinunter zum Fluss schleppen. Wie üblich auf Gepäckfahrten hatten wir unseren Kram in vier großen Packs aber mit vier mal Laufen war es noch nicht getan. Es war doch noch einiges an Zubehör was zusätzlich ins Boot gehörte, Paddel, Kniematten, Sonnen/Regenschirm ein Ösfass und Schwamm …  Aber um kurz vor neun waren wir auf dem Wasser. Zuerst passierten wir schon zwei Tage zuvor das Blaue Wunder und liessen uns dann an der Silhouette von Dresden vorbei treiben.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAEtwas ausserhalb der Stadt, wir waren in der Nähe des linken Ufers, als es hinter uns kräftig platschte. Das konnte kein Fisch gewesen sein, den es hatte auch kurz davor am Ufer geraschelt. Wir hatten einen Biber aufgeschreckt, der dort wohl ein Nickerchen gemacht hatte. Wenn er nicht ins Wasser gesprungen wäre hätten wir ihn nicht bemerkt. Es dauerte auch nicht lange, da kam er an die Oberfläche und beobachtete uns. Wir taten es ihm gleich und machten auch ein Foto, was er natürlich von uns nicht tat. Das Ergebnis ist nicht berauschend, mit etwas Phantasie erkennt man ihn. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Einige Zeit später änderte sich das Wetter. Wir haben hierüber eine kleine Bildergalerie, Worte erübrigen sich dabei. Nur soviel, als das Gewitter vorüber war hatten wir ungefähr fünf Minuten zu schöpfen, ehe wir weiterfahren konnten.

Jedenfalls waren wir bis Meißen wieder trocken. Gegen 17.00 Uhr und nach 54 Kilometern erreichten wir Nünchritz, wo wir bei einem kleinen Kanuverein Unterkunft fanden. Das Wetter hatte sich beruhigt, es schien die Sonne und es ging ein leichter Wind, so dass wir unsere letzten feuchten Sachen trocknen konnten.