Freitagshochwasser

OLYMPUS DIGITAL CAMERAIrgendwie ist zur Zeit immer am Freitagnachmittag Hochwasser.
Ich fuhr schon zeitig zum Bootshaus, denn mittlerweile wird es gegen 16.30 Uhr schon dunkel und ungemütlich auf dem Wasser. Eigentlich wollte ich mal wieder eine Runde um die Neckarinsel fahren, als ich jedoch zum Bootshaus kam, erzählte mir Karsten, Klemens und Anita seien auch auf dem Wasser. Ich vermutete sie oben am Kanal oder am Blockwurf. Da ich ein geselliger Mensch bin, bin ich natürlich hinauf gefahren und habe meine Inselrunde auf ein ander mal verschoben. Allerdings war ich natürlich nicht für Schwallbefahrungen oder ähnliches gekleidet. Ich hatte Jeans an und meine Wanderstiefel. Als Kniematte hatte ich eines meiner Schaffelle dabei. Die Polingstange liess ich im Bootshaus, da ich mein Boot und den sonstigen Kram nicht durch das untere Tor bequem zum Neckar tragen konnte, sondern da dieses kaputt war, das obere Tor zur Straße nehmen musste und auf diesem, etwas weiteren Weg nicht so viel schleppen wollte.

Als ich dann am Blockwurf ankam musste ich erst ein mal die untere Stufe, die ziemlich abgesoffen war, überwinden. Mit dem Paddel. Ich wusste schon fast nicht mehr wie das geht und bedauerte, dass ich die Stange nicht zur Hand hatte. Anita sauste gerade im Kajak den Blockwurf hinunter, Klemens war ausgestiegen und fotografierte. Ich versuchte mich auch etwas im Surfen und machte ein paar Jet-Ferries. Allerdings war gar nicht so viel Wasser auf dem Blockwurf. Es schien relativ viel Wasser durch das Kraftwerk zu laufen. Ich beschloss dann trotz meiner unzulänglichen Kleidung auch eine Abfahrt zu wagen. Das eigentliche Problem daran, war dass ich keine Stiefel zum Waten anhatte. OLYMPUS DIGITAL CAMERAIch lud also mein Boot aus, deponierte Reservepaddel und Kenterwäsche am Ufer und trug das Boot über Kopf nach oben und versuchte natürlich nur auf nicht überspülte Steine zu treten. Es hätte auch fast geklappt. Na ja, die Stiefel sind erstaunlich dicht, die Jeans nicht. Die Abfahrt war spritzig, aber Wasser bekam ich nur wenig ins Boot. Unten lud ich dann vom Wasser aus meinen Kram wieder ins Boot. Ich hatte das Zeugs so deponiert, dass ich nicht dazu aussteigen musste. Danach turnten wir noch zu dritt etwas im Auslauf des Blockwurfes herum und Anita machte noch eine weitere Abfahrt. Kurz nach vier wurde es dann schattig und wir machten uns auf den Rückweg. Mittlerweile war auch der Schlüsseldienst da gewesen und wir konnten wieder das untere Tor benutzen.

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