Nagold am 10.03.2013

Für Sonntag war eine Fahrt auf der Nagold angesagt. Der Pegel meldete Hochwasser.

Von Ernstmühl bis Dillweißenstein bei Pforzheim sollte es gehen. Die Nagold ist ein Kleinfluss des nördlichen Schwarzwaldes. Sie ist rund 86 km lang und Mündet in die Enz. Wir waren 17 Paddler, 8 Kanadierfahrer und 9 Kajakfahrer. Um das Gedränge auf dem Bach etwas einzuschränken hatten wir beschlossen in zwei Gruppen zu fahren. Die Kajakfahrer voraus, die Kanadier hinterher. Das war ein guter Plan. Leider ging er nicht ganz auf, den beim ersten Schwall, der zum Spielen einlud waren wir alle wieder zusammen. Die Nagold ist jedoch nicht so eng wie die Große Lauter, die wir vor drei Wochen befuhren, so dass man genug Platz zum Ausweichen hat.

Auch Baum- und Strauchhindernisse begegneten uns keine. Das Hochwasser, der Pegel war auf 1,20 gestiegen, hatte ich mir etwas wuchtiger vorgestellt. Ich war solo unterwegs, im Prospector. Lorenz hatte diese Woche etwas gekränkelt und wegen der miesen Wetteraussichten blieb er zu Hause. So mies wurde das Wetter dann aber nicht, gelegentlich ein kurzer Nieselregen und gegen Ende der Fahrt sogar Sonne. Bei der Pause in Monbachtal verabschiedeten wir uns von fünf unserer Mittpaddler, die dort ein Auto abgestellt hatten.
OLYMPUS DIGITAL CAMERATermine am Abend liessen es ihnen nicht zu, die ganze Strecke bis Dillweißenstein, immerhin fast 18 km mit zu fahren. Die drei Wehre die zu umtragen waren machten uns keinerlei Schwierigkeiten, jedoch hält das bei einer großen Gruppe doch immer auf und so war es nicht verwunderlich, dass wir erst gegen 16.00 Uhr am Ziel ankamen. Bis dann die Boote verladen, der Kaffe in Monbachtal getrunken und der Weg nach Hause geschafft war, war es bereits sieben Uhr Abends.

Wie immer, sehr gut dokumentiert hier der Bericht von Axel, auch mit dem Hinweis auf weitere Bilder.

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