Nasse Hose

Ich habe es schon wieder gemacht.
Im heutigen Freitagstraining bin ich mit Axel hinauf zum Blockwurf gefahren.
Da am Kraftwerk wohl immer noch gearbeitet wird, läuft alles Wasser im ursprünglichen Flusslauf.
Das bedeutet, dass auch bei einem etwas niedrigeren Pegel immer noch genug Wasser auf dem Blockwurf ist um ihn zu befahren. Zu erst surfte ich ein Wenig in der Welle unterhalb der zweiten Stufe herum. Dann kam ich auf die Idee das Boot hinauf zu tragen und den Schwall runter zu fahren. Axel, der im Laminat-Boot unterwegs war bot sich an das Ganze zu dokumentieren.

Also gesagt, getan. Ausgestiegen, Paddel im Boot verstaut, Boot auf die Schultern und hochgetragen. Der Einstieg, kein Problem, ein Bisschen feuchte Wiese, Brennnesseln und Matsch.
Ein Bein am Ufer, eines im Boot. Klassisch, das Boot legt ab, das zweite Bein immer noch am Ufer. Die Distanz wird zu groß, ein Bein im Boot, das andere bis zur Hüfte im Wasser. Idiot, die Stiefel hätte ich auch zu Hause lassen können bei so einer Aktion. Die Rettung, ein beherzter Griff in die Brennnesseln, hochgedrückt und rein ins Boot. Super, fast kein Wasser im Boot, dafür im Stiefel. Dann Einschlingen und der kurze Ritt den Schwall hinunter. Prima, kein Wasser übergenommen, nass bin ich trotzdem.

Matthias im Prospector from Toolboxafloat on Vimeo.

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