Ruhetag in Passau

Früh Morgens hing das Tal in dem unser Zelt stand voller Nebel, der sich aber bald nach dem die Sonne über den Berg kam aufgelöst hatte.
Auch hier hatten wir unter unseren zahlreichen Zeltnachbarn Kanufahrer, die meisten jedoch waren mit den Fahrrädern unterwegs. Auf dem Zweierkajak das die beiden dabei hatten stand der Wassersportverein Schwörstadt. Wie sich aber bei unserem Gespräch heraus stellte kam der eine aus Karlsruhe, der andere aus Freiburg. Sie waren vor drei Wochen in Zwiefaltendorf gestartet und wollten heute weiter. Ihr Ziel war Linz, welches sie bis in einer Woche erreichen wollten. Unser Plan sah vor, nach unserem Ruhetag in zwei Tagen in Linz zu sein, also würde man sich noch mal sehen.
Bald nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Wir besorgten ein paar Sachen, die wir beim gestrigen abendlichen Einkauf nicht bekommen, beziehungsweise vergessen hatten und erstanden eine geschmiedete Stahlpfanne die unsere Küche ergänzte. Wir kombinierten unseren Einkauf mit einem Stadtrundgang und verlängerten den Rückweg über die Veste Oberhaus zu einer kleinen Wanderung.
Wieder zurück auf unserer Zeltwiese bereiteten wir zuerst unsere neu gekaufte Pfanne vor, in dem wir mit Salz bestreute Kartoffelscheiben darin anbrieten. Natürlich kam die Pfanne nach dem sie ordentlich eingebraten war gleich noch mal zum Einsatz, diesmal für Bratkartoffeln. Nach dem Abendessen und Spülen bereiteten wir alles für den nächsten Tag vor, wir wollten einigermaßen zeitig loskommen.

Um morgens Zeit zu sparen kochten wir abends immer eine Thermoskanne voll Tee, der dann am nächsten Morgen trinkfertig war. Wir bereiteten auch immer schon den Proviant für tagsüber vor, so dass wir morgens nur ein kleines Frühstück, entweder Müsli oder Marmeladebrot richten mussten. Dadurch wurden wir immer schneller morgens und schafften es meist unter anderthalb Stunden vom Aufstehen bis zum Lospaddeln.
Auf dem Zeltplatz am Ufer der lIz herrschte Betriebsamkeit Radfahrer, Radfahrergruppen und Familien bauten Zelte ab oder auf, einige kannten wir schon von unterwegs. Obwohl die Radfahrer meist schneller waren als wir, trafen wir sie meist auf den Zeltplätzen wieder.
Der Rest unseres Ruhetages ging mit Postkarten- und Tagebuchschreiben, Malen und Lesen so wie unorganisiertem Rumgekruschtel in unserem Gepäck zu Ende.

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